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Hans Herrmann vollendete im Februar 2008 sein achtzigstes Lebensjahr. Genau der richtige Anlass, diesen Könner am Volant mit einer großformatigen Rückschau mit vor allem großformatigen Bildern zu würdigen. Seine Biographie von Frank Wiesner beschreibt die wichtigsten Stationen im Leben der schwäbischen Rennlegende in Kurzform – die zwei Jahrzehnte als Fahrer ebenso wie die erfolgreiche Zeit als Manager der eigenen Firma.
Hans Herrmann gehört zu den großen Rennfahrern der Nachkriegszeit. "Überleben heißt Glück haben", sagte er einmal in einem Interview. Denn der Grenzbereich zwischen Fahrgenie und Fahrphysik ist sehr schmal, und der Grand-Prix-Pilot hat ihn mehr als einmal überschritten. Wann immer sich das Glück zeigte, hat er zugegriffen. Sein Sieg 1970 in Le Mans war der erste Sieg für Porsche auf dieser Strecke und zugleich sein größter Erfolg. Ein Erfolg, der mit dem Versprechen verbunden war, die Karriere zu beenden. Wie immer hat er auch in diesem Fall Wort gehalten.
Enttäuscht waren wir - vor allem nach der Lektüre der Biographie über Herbert Linge - über weitgehend fehlende Hintergrundinformationen und ausführliche Texte über die Rennzeit von Hans Herrmann. Die Dominanz von großformatigen Bildern und Rennplakaten können über die kurzen Texte mit großem Zeilenabstand leider nicht hinwegtrösten. Schade!
Die Hans-Herrmann-Story
Motorbuch-Verlag
2008
320 Seiten, 311 sw-Abbildungen, 56 Farbabbildungen
Format 24 x 31 cm
gebunden
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