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Erfahren
Sie auf 98 km die wunderschöne Tessiner Bergwelt mit dem Auto
oder dem Motorrad. Wir haben im Folgenden kurze Informationen zu
den einzelnen Zwischenstopps zusammengestellt. Unser Routenvorschlag
führt durch folgende Orte:
Magadino
- Vira - Indemini - Veddasca - Maccagno - Luino -
Sessa - Astano - Novaggio
- Miglieglia - Breno - Mugena - Arosio - Gravesano
- Lamone - Massagno und Lugano. Viel Spaß im Tessin!
Magadino
(ca. 194m; 1400 Einw.) bildet den Auftakt zu einer Reihe von kleinen
Orten,
die sich gleich einer Kette am Ostufer des Lago Maggiore aufreihen.
Die Pfarrkirche San Pietro, prägt das Ortsbild.
Von Magadino geht es in Richtung Vira
(212m; 600 Einw.). Vira ist der älteste
Ort zwischen Magadino und italienischer
Grenze. Die aneinander geschmiegten kleinen Häuser liegen nahe
am Ufer des Lago Maggiore.
Es lohnt sich auf dem Weg nach Indemini den Botanischen Garten Eisenhut
zu besuchen. Besonders reizvoll ist die Straße nach Indemini
(920m; 60 Einw.). Zahlreiche Serpentinen führen über
die Alpe di
Neggia (1390m). Hier kommen Kurvenfreunde
voll auf ihre Kosten. Dicht aneinander
gedrängt stehen hier die Häuser. Auch Indemini teilt das
Schicksal vieler Tessiner Bergdörfer: Die Bewohner wandern
ab.
Weiter geht es nun durch das bewaldete, urwüchsige Val Veddasca
nach Maccagno. Am Ufer des Lago Maggiore führt die Route
weiter nach Luino, einer Kleinstadt, wo es jeden Mittwoch
einen preiswerten Wochenmarkt gibt. Die Dörfer zwischen Luino
und Sessa laden zu gemütlichen Spaziergängen durch alte
Steinhäuser ein.
Sessa (396m; 500 Einw.) liegt in mitten dicht bewaldeter
Hügel. Hier stehen wunderschöne Häuser. Durch Laubwälder
erreicht man über die idyllischen Orte Astano
und Novaggio schließlich Miglieglia. Miglieglia
(721m; 200 Einw.) liegt am
Fuße des Monte Lema (1620m). Hier fährt ein Sessellift
zum Gipfel. Nun passiert man das kleine Dörfchen Breno,
wo die Straße nach Fescoggia, Mugena und dann nach
Arosio (860m; 200 Einw.) abzweigt.
Auf der Weiterfahrt Richtung Lugano bietet sich im Südosten
ein herrlicher Blick auf den Monte Bré und den Luganer
See.
Dirk Johae
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