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 Die braunen Hinweisschilder der Route der Industriekultur weisen im Bochumer Stadtteil Stahlhausen den Weg zum Gelände des ehemaligen Bochumer Vereins für Bergbau und Gussstahlfabrikation. Auf den ersten Blick fallen die vielen Gerüste und die großen Brachflächen auf. Dieser erste Eindruck wird in dem Augenblick verschwinden, wenn Sie die Jahrhunderthalle mitten im neu angelegten Westpark entdecken. Vom Parkplatz kurz hinter der Einfahrt sind es zu Fuß nur einige Minuten entlang der geteerten Straße zu der ehemaligen Gaskraftzentrale.
Ganz in der Nähe
des Bochumer Zentrums wurde die beeindruckende Halle 1903
aufgebaut nachdem sie als Ausstellungshalle in Düsseldorf die Produkte des Bochumer Vereins beherbergt hatte. Nun lieferte sie in den nächsten Jahrzehnten Energie für das florierende Stahlunternehmen an der Alleestraße. Nach der Abschaffung der Dampfmaschinen fanden in der 8900 qm großen Halle Gichtgasmotoren Platz, die das anfallende Gas an den Hochöfen zur Energieerzeugung nutzen konnten.
Seit der Restaurierung in den 1990er Jahren dient die 8900 Quadratmeter große Halle nun als Veranstaltungsraum, vor allem für die
Inszenierungen des Theaterfestivals Ruhrtriennale. Außerhalb der Zeiten der Ruhrtriennale und während der alljährlichen Nacht der Industriekultur kann die Halle besichtigt werden.
Adresse:
Gahlensche Str. 15
44793 Bochum
www.jahrhunderthalle-bochum.de
Weitere Informationen:
www.ruhr2010.de
www.ruhr-tourismus.de
www.route-industriekultur.de
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