Die nächste Ausgabe der Mille Miglia findet vom 17. bis 20. Mai 2012 statt. In der Hoffnung auf so gutes Wetter wie in diesem Jahr, das einer der wichtigen Erfolgsfaktoren war, haben sich die Organisatoren für das dritte Wochenende im Mai entschieden. Darüber hinaus hat sich auch das Regularium für die teilnehmenden Autos geändert. Alle Informationen und eine Liste der zugelassenen Autos finden Sie unter www.1000miglia.eu. Wir drücken die Daumen!
Kritische Stimmen zum Nürburgring
Wenn Sie an Insiderwissen und der notwendigen Portion Ehrlichkeit zum Thema Motosport, vor allem rrund um den Nürburgring interessiert sind, empfehlen wir Ihnen www.motor-kritik.de. Verfasser und Herausgeber Wilhelm Hahne - Eifeler Urgestein - präsentiert viele Fragen und Antworten rund um den Eifelkurs ganz gemäß seinem Motto: "... mehr als nur schöne Worte." Für alle Fans der Rennstrecke ein literarisches Muss!
Der Mercedes Benz 130
Der Mercedes-Benz 130 (W 23) wird im März 1934 auf der IAMA in Berlin vorgestellt. Er ist zum Zeitpunkt der Präsentation nicht nur der kleinste Serien-Pkw, der erste Heckmotorwagen und das erste Vierzylindermodell der Daimler-Benz AG, sondern auch der erste in Großserie hergestellte deutsche Heckmotorwagen, sieht man einmal von diversen Kleinstwagen ab. Offiziell trägt er nie das „H“ in der Typenbezeichnung, wenngleich es in werksinternen Dokumenten vielfach verwendet wird. Der Typ 130 folgt einem vollkommen neuen Entwurf. Ein Originalprospekt fasst den Anspruch an das Fahrzeug zusammen: „Die Konstruktion des Mercedes-Benz Typ 130 ist zweifellos eine der interessantesten Aufgaben gewesen, die jemals im Automobilbau zu lösen war, galt es doch, einen Wagen zu schaffen, der die Fahreigenschaften eines größeren Schwingachsers, den Raumkomfort eines modernen Mittelwagens und die Betriebskosten eines Kleinwagens besitzen sollte.“
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Neue Zuwächse bei automobilen Klassikern mit H-Kennzeichen
In den letzten fünf Jahren ist die Zahl automobiler Oldtimer mit H-Kennzeichen um mehr als ein Drittel – nun rund 210.000 Einheiten – gestiegen. Etwa 19 Prozent davon entfallen auf die Marke Volkswagen. Auf Platz 1 der Typen-Rangliste steht der Käfer mit 23.380 Exemplaren.
Erstmals hat der Verband der Automobilindustrie (VDA) vom Kraftfahrt- Bundesamt eine detaillierte Auflistung von Fahrzeugen mit H-Kennzeichen abgefragt. Das Ergebnis: Die Anzahl der automobilen Schätze mit dieser Kennzeichnung wächst eindeutig. Waren es 2005 noch rund 140.000 Einheiten, sind es in Deutschland aktuell 210.000. Erwartungsgemäß führen hierbei deutschen Marken die Statistik an; allein zwei Drittel kommen aus heimischer Produktion. Auf Platz 2: Mercedes Strich 8. Auf den weiteren Plätzen folgen britische und amerikanische Oldtimer. Das H-Kennzeichen sieht der Gesetzgeber für alle Fahrzeuge vor, die mindestens 30 Jahre alt, entsprechend gut erhalten und gepflegt worden sind. Bisher tragen jedoch nur etwas mehr als die Hälfte aller Oldtimer das 1997 erstmals eingeführte Zeichen, denn eine Pflicht für den Erwerb besteht nicht. Doch es lohnt sich durchaus, da auch steuerliche Vorteile damit verbunden sind: Der Kfz-Steuersatz beträgt einheitliche 191,73 Euro im Jahr.
Ausstellung "Zeitlos - 60 Jahre Mercedes Benz SL" im Mercedes Museum
Bevor im Frühjahr 2012 der neue Mercedes-Benz SL an den Start geht, widmet das Mercedes-Benz Museum der SL-Klasse seit dem 24. Januar 2012 eine eigene Sonderausstellung unter dem Motto „Zeitlos – 60 Jahre Mercedes-Benz SL“. „Kein anderes Modell verkörpert Sportlichkeit und Ästhetik so gekonnt wie der SL – und das seit nunmehr 60 Jahren. Die erste SL-Baureihe löst heute immer noch dieselbe Begeisterung und Begehrlichkeit aus wie 1952“, sagt Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic. „Für viele unserer Besucher ist der SL Synonym für die Marke Mercedes-Benz, und wir freuen uns, dass wir mit dieser Sonderausstellung einen häufig genannten Besucherwunsch erfüllen: Wir zeigen die SL-Familie gemeinsam in einem Ausstellungsraum.“
In den 1950er-Jahren ging in Stuttgart ein ganz besonderer Stern auf: Die Mercedes-Benz SL-Klasse. Am Anfang drehte sich noch alles um den Motorsport. Der 300 SL Rennsportwagen (Baureihe W 194, das Kürzel steht für „super-leicht“) wurde 1952 als Flügeltüren-Coupé und Roadster mit seinen Erfolgen in internationalen Wettbewerben zum Zündfunken für die Entstehung zweier faszinierender Seriensportwagen. Die Mercedes-Benz Typen 300 SL und 190 SL begründen im Jahr 1954 die Tradition der legendären Sportwagenfamilie. Dazu gehören unter anderem der Rennsportwagen 300 SL (W 194), das legendäre Siegerauto der Carrera Panamericana des Jahres 1952, der 190 SL (W 121) von US-Astronaut David R. Scott aus dem Jahr 1958, der 1963 auf der Rallye Lüttich-Sofia-Lüttich von Eugen Böhringer pilotierte 230 SL (W 113), das Safety-Car der Formel-1-Saison 2001, der SL 55 AMG (R 230) und auch der neueste SL (R 231).
Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm mit speziellen Führungen und Veranstaltungen. Weitere Informationen sind im Classic Kundencenter erhältlich sowie online unter www.mercedes-benz-classic.com/sl
Bilster Berg Drive Resort - Brauchen wir noch eine Rennstrecke?
Rennstrecken haben wir in Deutschland eigentlich genug: Nürburgring, Hockenheim, Oschersleben und die Lausitz – und alle hängen am Tropf der Steuerzahler. Gerade der altehrwürdige Nürburgring ruft in den vergangenen Jahren außer Kopfschütteln und der Frage, was Politiker mit dem Geld der Steuerzahler machen, wenig Positives hervor. Und das trotz der großen Vergangenheit und der treuen Anhängerschar. Vor mehr als 80 Jahren in der wunderschönen, aber wirtschaftlich schwachen Eifel erbaut, hängt er aber immer noch am Tropf der Steuerzahler. Die landschaftlich schöne Region um Bad Driburg ist ebenfalls nicht gesegnet mit guter Infrastruktur und vielen touristischen Highlights, da erinnert sie ein bisschen an die Eifel. Wenn man vom Teutoburger Wald, wo das große Hermannsdenkmal steht, ab Mitte 2012 bei gutem Wetter Richtung Südwesten schaut, wird man die Fahnen einer neuen Rennstrecke sehen – die Fahnen vom Bilster Berg Drive Resort... weiterlesen
Motor Klassik und Youngtimer sind seit 1. Dezember 2011 neu aufgestellt
Mit Wirkung zum 1. Dezember 2011 übernimmt Hans-Jörg Götzl, 44, die Chefredaktion von Motor Klassik und YOUNGTIMER. Der gebürtige Dorstener kam 1994 als Redakteur zur Motor Klassik und stieg im Jahr 2006 zum stellvertretenden Chefredakteur beider Titel auf, die bei der Motor Presse Stuttgart erscheinen. Zum 1. Mai 2011 übernahm Götzl zunächst kommissarisch die Redaktionsleitung von Malte Jürgens, 57, der als Geschäftsführender Redakteur und Autor in die Redaktion von „auto motor und sport“ zurückgekehrt ist. „Hans-Jörg Götzl ist nicht nur ein äußerst profunder Kenner der Motor- und Klassik-Szene, er hat auch die Weichen für eine inhaltliche Weiterentwicklung von Motor Klassik gestellt und in den vergangenen Monaten seine Fähigkeiten als Blattmacher überzeugend unter Beweis gestellt“, begründet Alexander Grzegorzewski, Verlagsleiter Geschäftsbereich Automobil, die Berufung Götzls zum Chefredakteur. Das Redaktionsteam hat unterdessen Verstärkung bekommen: Seit dem 1. Oktober 2011 arbeitet der ehemalige Chefredakteur von "Faszination Oldtimer" Dirk Johae, 46, als Redakteur bei Motor Klassik. Der gebürtige Wuppertaler war zuletzt bei Skoda Auto Deutschland in der Unternehmenskommunikation unter anderem für das Thema Tradition zuständig. Er ist ein sehr profunder Kenner der Oldtimerszene und war unter anderem viele Jahre ehrenamtlich in der historischen Motorsport-Kommission der FIA engagiert.
Luxusmarke Maybach steht vor dem Aus
Viele Zweifler an der Auferstehung der Marke Maybach gab es von Beginn an. Schließlich war die Luxusmarke schon einmal untergegangen, "in Schönheit gestorben". Diese Entwicklung scheint sich zu wiederholen. Denn der ab 400.000 Euro erhältliche Wagen wurde 2010 gerade einmal 157-mal verkauft. Nun gibt es offensichtlich endlich eine Konsequenz: Der Stuttgarter Autokonzern stellt im Jubiläumsjahr die Fertigung der Luxusmarke ein und erweitert stattdessen die Modellpalette der S-Klasse. Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", das Unternehmen sei "zur klaren Überzeugung gelangt, dass die Absatzchancen für die Marke Mercedes besser sind als die von Maybach". Mercedes erhoffe sich nun laut Presseberichten einen jährlichen Absatz-Zuwachs im fünfstelligen Bereich. Mit der Schließung der Marke Maybach müssten die Mitarbeiter aber nicht um ihre Jobs fürchten. "Das sind etwa 150 bestens qualifizierte Mitarbeiter, die wir für unser Wachstumsprogramm im Luxussegment brauchen werden", betonte der Daimler-Chef. Der Traum von der legendären Marke ist also zum zweiten Mal geplatzt.
Wir erinnern daran, wie alles begann...weiterlesen
2011 feiert die Automobilindustrie 125 Jahre Automobil - Wir stellen Ihnen den Motorwagen von Carl Benz und den Reitwagen von Gottlieb Daimler vor
Am 29. Januar 1886 meldet Carl Benz in Berlin seinen dreirädrigen Motorwagen zum Patent an. Seither gilt dieser Tag als offizieller Geburtstag des Automobils, das 2011 sein 125-jähriges Jubiläum feiert. Parallel zu Benz entwickelt Gottlieb Daimler das erste vierrädrige Automobil. Damit legen die Gründerväter der heutigen Daimler AG und deren weltweit erfolgreicher Kernmarke Mercedes-Benz unabhängig voneinander den Grundstein für alle heutigen Personenwagen und Nutzfahrzeuge. Ohne Mut zu neuen Ideen gäbe es kein Automobil, ohne Innovationskraft keinen Fortschritt.
Wilhelm Maybach (1846 bis
1929) auf dem Reitwagen
Seit Carl Benz 1886 den „Patent-Motorwagen“ und Gottlieb Daimler im selben Jahr die „Motorkutsche“ präsentierten, hat sich mehr geändert als die damaligen Pioniere zu träumen gewagt hätten. Als erstes Automobil der Welt ist der Benz Patent-Motorwagen der Beleg für Pioniergeist schlechthin. Das filigrane Dreirad machte zu seiner Zeit auf den ersten Blick klar, dass eine neue Ära der Mobilität begonnen hat. Daimlers Motorkutsche war das erste Automobil mit vier Rädern. Diese beiden Fahrzeuge sind die Keimzellen einer einzigartigen Erfolgsgeschichte. Die anfangs von Kritikern als „nicht zukunftsfähig“ eingestufte „Kutsche ohne Pferde“ ist der Startschuss einer spannenden Automobilgeschichte... weiterlesen
Bereits im Spätsommer 1885 bewegt sich der zweirädrige „Reitwagen“ von Gottlieb Daimler ebenfalls mit Verbrennungsmotor aus eigener Kraft. Im November 1885 fährt der Daimler Reitwagen erstmals eine längere Strecke in der Öffentlichkeit: Gottlieb Daimlers Sohn Adolf bewältigt mit ihm den rund drei Kilometer langen Weg von Cannstatt nach Untertürkheim. Was aus heutiger Sicht ein Katzensprung ist, war damals eine Großtat. Denn der Reitwagen ist das erste Fahrzeug mit einem schnell laufenden Verbrennungsmotor und somit der direkte Vorläufer des Automobils... weiterlesen
Grundsteinlegung für einen Porsche-Pavillon in der Autostadt in Wolfsburg
Der Grundstein für den Porsche-Pavillon ist seit dem 25. Oktober 2011 gelegt. Erde aus Stuttgart, Wasser aus Wolfsburg und die tagesaktuellen Ausgaben der lokalen Zeitungen aus beiden Städten bilden symbolisch das Fundament des neuen Gebäudes. Unweit des Volkswagen Pavillons wird der Porsche Pavillon die historische Verbundenheit von Volkswagen und Porsche zum Ausdruck bringen und Einblick in die Zukunft der traditionsreichen Sportwagenmarke geben. Otto Ferdinand Wachs, Geschäftsführer der Autostadt, und Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG legten gemeinsam den Grundstein für den Porsche Pavillon. Dazu Matthias Müller: „Unsere Sportwagen begeistern die Menschen auf der ganzen Welt. Der Porsche Pavillon wird diese Faszination ab nächsten Frühjahr den Besuchern der Autostadt eindrucksvoll vermitteln.“ „Bereits heute zeugt der Prototyp des ersten Volkswagen, gleichzeitig ein Porsche Typ 60, in unserem ZeitHaus von der gemeinsamen Herkunft der beiden Automobilunternehmen“, sagt Otto Ferdinand Wachs.
Zum ersten Mal seit dem Baubeginn im August 2011 konnten die geladenen Gäste bei der Grundsteinlegung hinter den rund 400 Meter langen Bauzaun blicken, der von dem Künstler Henrik Schrat gestaltet wurde. Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren, um eventuelle Einschränkungen für die Gäste der Autostadt möglichst gering zu halten, entsteht die neue Ausstellungs- und Präsentationsfläche vor allem abends und nachts. Im Frühjahr 2012 soll der Porsche Pavillon mit einer Bruttogeschossfläche von rund 1.400 Quadratmetern eröffnet werden.
Dr. Franz-Josef Paefgen koordiniert Classic-Aktivitäten des Volkswagen Konzerns seit Mitte September 2011
Dr. Franz-Josef Paefgen wird künftig die Classic-Aktivitäten des Volkswagen Konzerns weltweit koordinieren. Dr. Paefgen war zuletzt Vorstandsvorsitzender von Bentley, Präsident von Bugatti sowie Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG für Motorsport und Forschung und ist ein ausgewiesener Kenner der historischen Automobilszene. Volkswagen, Audi, Škoda, Seat, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Volkswagen Nutzfahrzeuge – Marken des Volkswagen Konzerns führen eigenständige Classic-Abteilungen. Ihr Auftrag: die Produkthistorie lebendig erhalten und erfahrbar machen. Dr. Paefgen wird diese Aktivitäten der Marken aufeinander abstimmen und repräsentative Aufgaben übernehmen.
Ein erstes Thema stand bei der 3. Schloss-Bensberg-Classics an: Unter seinem Vorsitz bewertete und kürte eine Jury aus renommierten internationalen Automobilexperten die Fahrzeuge beim Concours d’Eléganceden Sieger. Auch Marken des Volkswagen Konzerns werden hier mit faszinierenden Fahrzeugen an den Start gehen.
Dr. Paefgen wurde 2006 für sein Engagement für den Automobilrennsport in Le Mans mit dem „Spirit of Le Mans" des Automobile Club de l’Ouest ausgezeichnet. Seit Anfang 2011 ist der promovierte Ingenieur wie bekannt beratend für den Konzern tätig.
Jägermeister vermietet Autolegenden an Typen mit guten Argumenten
Für alle, die wissen, was sie wollen und die zu ihren Ecken und Kanten stehen, hat Jägermeister jetzt genau das Richtige. Das Original mit der markanten grünen Flasche stellt fünf Autolegenden für nur 10,99 Euro am Tag in fünf deutschen Städten zur Vermietung bereit: Alles Autos, mit denen man noch die Löcher im Asphalt spürt. Ob Porsche, Ford Mustang oder MGB Roadster – für jede Persönlichkeit findet sich der passende Wagen. Dabei vergibt Jägermeister die Autolegenden selbstverständlich nur an nüchterne Fahrer.
Wer sich also selbst für einen echten Typen hält und schon immer davon geträumt hat, mit einem 1967er Ford Mustang in den Sonnenuntergang zu fahren, sollte jetzt mitmachen. Außerdem stehen folgende "echte Typen" bereit zum Date: Porsche 911 T Coupé, MG B Roadster von 1976, VW Käfer Cabriolet von 1977 und ein Mercedes 500 SLR von 1980.
Auf www.jaegermeister.de/legenden oder unter den unten aufgeführten Hotlines können Autoliebhaber und Autoliebhaberinnen erklären, warum sie zu den Charakterschlitten passen und den Satz „Ich bin ein echter Typ, weil...“ vervollständigen. Mit etwas Glück wartet dann im Zeitraum vom 7. Juli bis 7. August eine Autolegende auf ihre Abholung für einen Tag. Den Auftakt der Aktion macht Berlin. Es folgen Vermietungen in München, Dortmund, Frankfurt/Main und Hamburg.
Weitere Infos gibt es auf www.jaegermeister.de/legenden.
Juan Manuel Fangio - Der Rennfahrer aus Argentinien wäre am 24. Juni 100 Jahre alt geworden
Wenn auch tausende von Kilometern voneinander entfernt, werden am 24. Juni 1911 zwei spätere Rennfahrer geboren, die großen erlangen sollten: Paul Pietsch und Juan Manuel Fangio.
Der Rennfahrer Juan Manuel Fangio ist einer der größten und erfolgreichsten Rennfahrer, die es gab. Das Vorbild vieler junger Motorsportfans wäre am 24. Juni ebenso 100 Jahre alt geworden wie sein Sportskamerad Paul Pietsch. Leider verstarb der bis dato amtierende Rekordsammler von Formel 1-Weltmeistertiteln am 17. Juli 1995. In Balcarce, seinem Geburtstort, wird Fangio zur letzten Ruhe gebettet... weiterlesen
Paul Pietsch - Herzlichen Glückwunsch zum 100. Geburtstag
Paul Pietsch bei seiner Ehrenrunde kurz vor seinem 100. Geburtstag
(c)Motorspresse Stuttgart
Rennfahrer und Verlgsgründer Paul Pietsch feiert am 20. Juni 2011 seinen 100. Geburtstag.
Er wurde in Freiburg im Breisgau als Sohn des Braumeisters Alois Pietsch und dessen Gattin Amalie geboren. Als Dreizehnjähriger erlebt er sein erstes Autorennen – und ist sofort fasziniert. Zwar durchläuft der Freiburger bis 1929 noch erfolgreich die zweijährige Handelsschule und beginnt eine Lehre als Bierbrauer. Doch 1931 startet Paul Pietschs Motorsportkarriere als blutjunger Privatfahrer. Gegen den Widerstand seiner Mutter kauft sich der junge Pietsch nach seinem 20. Geburtstag von dem Erbe seines früh verstorbenen Vaters einen gebrauchten Bugatti 35B, der vorher dem damals sehr prominenten deutschen Privatfahrer Heinz Joachim von Morgen gehört hat.... weiterlesen
10 Jahre Autostadt in Wolfsburg - Eine Zwischenbilanz
((c) Marc-Oliver Schulz
Wenn man den Wegweisern zur Autostadt in Wolfsburg folgt, kommt man zuerst an einer denkmalgeschützten Tankstelle vorbei, deren Veränderungen ich seit Jahren beobachte. Meines Wissens nach sollte sie ein Treffpunkt für Oldtimerfans werden. Nun ist aus Konzernkreisen zu hören, dass neue Technologien in der wunderschönen Tankstelle ausgestellt werden sollen . Hybrid oder Brennstoffzellen in der alten Tankstelle- na ja. Der Weg führt weiter am alten Porschestadion vorbei in Richtung Autostadt, wo man schon die neue VW-Arena und die zwei Glastürme am Eingang sieht. Ich aber halte noch einmal kurz vor dem Bahnhof, um noch einmal den Blick zu erhaschen, der mir seit 50 Jahren geläufig ist.
Denn ich habe als „Stift“ hier in Wolfsburg gearbeitet. Der Bahnhof, das VW- Werk und das Kraftwerk, die Kombination aus alter Bausubstanz und der gläsernden Fassade der Autostadt zeigt, wie hier Tradition, Handwerkskunst, Autobau und Moderne miteinander verschmelzen... weiterlesen
Peugeot 402 feiert seinen 75. Geburtstag
Beim diesjährigen Pariser Automobilsalon hat Peugeot mit dem 508 nicht nur eine neue Mittelklasse-Baureihe vorgestellt, sondern auch eine neue Designlinie eingeführt.
Vor 75 Jahren, beim Pariser Automobilsalon im Oktober 1935, vollzog die Löwenmarke ebenfalls den Schritt zu einem völlig neuen Design. Damals war es der Peugeot 402, der die vorangegangenen Karosserieformen revolutionierte. Das Besondere am 402 war seine aerodynamisch verbesserte Karosserie. Die Hauptscheinwerfer saßen nicht mehr auf den Kotflügeln, sondern rückten hinter den Kühlergrill. Die Frontscheibe des 402 war im Gegensatz zu bisherigen Modellen zweigeteilt und leicht abgewinkelt. Ein besonderes Kennzeichen bildete die gestreckte und flache Karosserie, an der auf seitliche Trittbretter verzichtet wurde.
Auch technisch brachte der 402 eine Reihe von Neuerungen. An der Vorderachse waren die Räder erstmals unabhängig voneinander aufgehängt. Der in der ersten Version 40 kW (55 PS) starke 2.0-Liter- Vierzylindermotor verfügte über hängende Ventile und war auf Wunsch ausgestattet mit einem Cotal-Getriebe - einem elektrisch betätigten, automatisierten Schaltgetriebe. Seinerzeit galt sie als modernste Form einer Automatik. 402 Eclipse als Vorläufer der aktuellen CC-Modelle Der 402 wies ein breites Modellspektrum auf, zu dem auch Versionen mit bis zu acht Sitzplätzen gehörten. Zu den besonders attraktiven Modellen der Baureihe gehört der 402 Eclipse, der mit seinem sogar elektrisch versenkbaren Dach den Urahn der aktuellen CC-Modelle von Peugeot darstellt. Für Aufsehen sorgte auch der 1936 präsentierte 402 Andreau, der über eine aerodynamisch weiterentwickelte Karosserie mit einer zentralen Heckflosse verfügte. Überdies begründet der 402 die überaus erfolgreiche Tradition von Peugeot als Diesel-Hersteller: in dieser Baureihe testete Peugeot 1938 erstmals den Einsatz von Dieselmotoren in einem Pkw.
Stefan Bellof - Sein Todestag jährte sich zum 25. Mal
Am 1. September 1985 starb Stefan Beloff auf der Rennstrecke Spa Francorchamps in Belgien, als er in der Eau Rouge den Belgier Jacky Ichx außen überholen wollte. Es war ein Lauf zur Sportwagen WM auf Porsche. Mit Stefan starb wohl der talentierteste und schnellste Fahrer der deutschen Renngeschichte nach Michael Schumacher. Mit Porsche verbinden ihn die ersten großen Erfolge in der Sportwagen WM. Teamkollegen, wie Derek Bell, Jochen Mass, Harald Grohs und Hans Stuck schwärmten nur in höchsten Tönen von seiner sympathischen Art, aber auch von seiner Schnelligkeit. 1983 setze Stefan Bellof im Training zum 1000km Rennen eine Duftmarke auf der Nordschleife des Nürburgring, die bis heute Bestand hat: 6:11:13 min. Der Porsche 956 schien ihm wie auf den Leib geschnitten, denn auch der Abflug im Pflanzgarten während des Rennens tat seiner Schnelligkeit keinen Abbruch. 1984 startete er in die Formel 1 mit Tyrell. Nur wer den GP in Monte Carlo 1984 erlbet hat, kann ermessen, um welches Talent es sich handelte. Ayrton Senna und Stefan Beloff mischten alle im Regen des GP von Monaco so auf, dass die anderen F1-Fahrer aus dem Staunen nicht mehr herauskamen.
Eine Demonstration der Überlegenheit bei diesen schwierigen Witterungsbedingungen, die Ihresgleichen suchen musste. Am Ende der Saison hatte Stefan Bellof nur einige WM Punkte, aber die Aufmerksamkeit aller Formel 1-Fahrer und Fans. 1985 wartete man bei Tyrell auf den Turbomotor von Renault, der aber viel zu spät kam. Ferrari hatte sich die Dienste von Stefan für die F1-Saison 1986 schon gesichert. Dazu sollte es jedoch nicht mehr kommen. Am 1. September 1985 verunglückte er tödlich. Mit vielen seiner Weggefährten habe ich über Stefan gesprochen, einer der Ihm sicherlich am nächsten stand, war Klaus Bischof von Porsche, Freund, Vertrauter und technischer Wegbegleiter. Als wir gemeinsam In der Nähe des Sandown Park in Melbourne am Strand einen Spaziergang machten, wurde Klaus plötzlich ganz emotional. Hier sagte er, bin ich mit Stefan immer gelaufen. Wie die Karriere von Stefan Bellof verlaufen wäre, lässt sich nicht erahnen. Und dennoch ist sicher: Er war einer der größten Rennfahrer.
Nürburgring in Rekordzeit - Ferrari
Erleben Sie die klassische Nordschleife - die "Grüne Hölle" - im Cockpit eines Ferrari 599XX. Und das in einer Rekordzeit von 6 min 58.16 sec für 20.832 km. Viel Spaß!
Neuerscheinung von Helmut Deimel: DVD über und mit Franz Wittmann "Das Feuer in mir"
Große Action auf Eis, Schnee, Schotter und Asphalt. Das Leben im Grenzbereich war drei Jahrzehnte lang die Welt des niederösterreichischen Ausnahmekönners Franz Wittmann. 34 Starts bei WM- und EM-Rallyes, 79 Gesamtsiege und 12 österreichische Meistertitel stehen unterm Strich -- ein bisher einzigartiger Rekord. Aufgestellt mit den angesagtesten Rallyeautos ihrer Zeit: VW Käfer, BMW 2002, Opel Kadett GT/E, Porsche 911, Audi Quattro, Lancia Delta Integrale, Toyota Celica und zuletzt Toyota Corolla WRC. Franz Wittmann selbst erzählt in diesem neuen Film seine spannende Geschichte. Sein Freund und ehemaliger Beifahrer Helmut Deimel hat in seinem reichhaltigen Filmarchiv gewühlt. Herausgekommen ist eine spannende Zeitreise und eine berührende Familiengeschichte, verwoben mit der großartigen Historie des Rallyesports von Österreich bis Neuseeland von den frühen 1970ern bis zu den WRC-Geschossen des neuen Jahrtausends. Die respektable Familientradition pflegt sein Sohn Franz Wittmann jun. bis heute.
Technische Daten:
Format: PAL DVD
Regionalcode: 0 (Alle Regionen)
Laufzeit: 62 min
Sprache: Deutsch und ohne Sprecher
UVP: 24,90 Euro
Profibeifahrer und Opel-Markenbotschafter Jochen Berger ist verstorben
Die Motorsport-Gemeinde trauert um Jochen Berger. Berger, der im Jahr 1974 als Beifahrer von Walter Röhrl auf einem Opel Ascona A Rallye-Europameister wurde, starb am 26. Juli in der Uni-Klinik Mainz im Alter von 64 Jahren.
Der sympathische und humorvolle Jochen
Berger war der erste Profi-Beifahrer Deutschlands und fuhr von 1972 bis 1976 mit Walter Röhrl von Sieg zu Sieg. Danach fungierte er bis 1992 als erfolgreicher Teammanager der Opel-Motorsport-Abteilung und betreute unter anderem das Opel-WM-Team, in dem Röhrl dann gemeinsam mit Beifahrer Christian Geistdörfer im Ascona 400 auftrumpfte. Voller Leidenschaft erzählte er der Redaktion "Faszination Oldtimer" während der Produktion zur Jubiläumsedition der DVD "Walter Röhrl - Drei Jahrzehnte Motorsport" im Jahr 2006 von den Erlebnissen und Erfahrungen seiner erfolgreichen Motorsportkarriere. Fast immer mit einer Zigarette im Mund und Hosenträgern, die oftmals Anlass für witzige Kommentare war.
Bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2006 war Berger dem Unternehmen Opel als Leiter Wettbewerbsanalysen sowie bis Ende 2009 als Markenbotschafter verbunden. Opel und Jochen Berger gehörten einfach über Jahrzehnte zusammen. Nun trauern wir um einen der Größen im Motorsport, der viel zu früh verstarb.
Zum 10. Todestag von Christian Eich
Christian Eich im Gespräch mit Hermann Rüttger beim Goodwood- Festival of Speed 14 Tage vor dem Absturz -
(c) Rüttger
Als Christian Eich im 1994 bei BMW die neu gegründete Mobile Tradition übernahm, begann in der Automobilbranche gerade ein Streben nach dem optimalen Profil zwischen Tradition und Neuzeit. Max Gerit von Pein war in diesem Streben bei Mercedes schon etabliert, ebenso Klaus Bischof bei Porsche. Es war die Zeit, als ein neuer Hype um Oldtimer begann. Daran wollten die Automobilmarken – anders als in den 1980er Jahren – mit Strukturen und einer strategischen Kommunikation teilhaben.
Für das Medium TV organisierte Faszination Oldtimer diese Kommunikation rund um das klassische Automobil seit 1994. Christian Eich kam aus dem Marketing bei BMW. Und das spürte man. Er hatte ein feines Gespür dafür, wie man die Tradition für Markenziele und Emotionen für die Neuwagen nutzen konnte. Sein Handeln unterschied sich oft im positiven Sinne wesentlich von denen seiner Mitbewerber. Dabei stand eines immer im Vordergrund: der Austausch untereinander. Bei den vielen Reisen nach Goodwood, Pebble Beach, nach Österreich oder Italien zur Mille Miglia gab es immer Zeit für Gespräche, Zeit, um neue Ideen zu entwickeln. Und diese Gespräche waren immer konstruktiv und kreativ, was sehr viel Freude bereitet hat. Und Christian Eich war ein beliebter und guter Ratgeber: Sollen wir das TV Magazin Faszination Oldtimer als „made in Germany“ präsentieren, sind die Inhalte in Goodwood reformbedürftig, soll die Ausstellung in Pebble Beach thematisch geändert werden? Christian Eich wusste fachkundigen Rat.
Und bewegte auch. Ob Rolls Roys sein Werk in Goodwood gebaut hätte, wenn Christian Eich und die Mobile Tradition nicht die ersten Kontakte zum Earl of March hergestellt hätte, wage ich zu bezweifeln.
Als dann am 25. Juli 2000 die Concorde in Paris abstürzte, kam Christian Eich mit seiner ganzen Familie - Frau, Kinder und Schwiegereltern – ums Leben. Mich erreichte die Nachricht im Urlaub auf Sylt. Klaus Bischof von Porsche rief mich an und teilte mir die schockierende und so unglaubliche Nachricht mit. Heute zehn Jahre nach dem Unglücksfall denke ich oft an die herrlichen Aufbruchsstunden und der Anfang einer neuen Epoche in der Traditionspflege zurück. Aber genau wie ihm ist uns auch immer der Blick nach vorne sehr wichtig. Wie schön wäre es, wenn man den gemeinsam für Veränderungen nutzen könnte. Heute haben zwar alle großen Marken Museen und Traditionsabteilungen, aber eine tatsächliche Zusammenarbeit gibt es sehr selten. Für Christian Eich stand bei Marketingaktionen tatsächlich der Gewinn für die Marke im Vordergrund, nicht die eigene Karriere, wenn es um die Präsenz bei Oldtimerveranstaltungen geht. Die sind in den letzten Jahren ja vorrangig zum Spielplatz für wichtige Konzernmitarbeiter auf Unternehmenskosten geworden. Solche Dinge waren Christian Eich fremd. Für ihn war immer die Marke BWW das Maß der Dinge. Von dieser Einstellung können sich die Nachfolger in allen Unternehmen sicherlich eine Scheibe abschneiden. Die zehn Jahre seit seinem viel zu frühen Tod sind so schnell vergangen. Für mich ist es jetzt Zeit, noch einmal an den wunderbaren Menschen Christian Eich zu erinnern. Er war einer der wenigen Vorbilder.
Michael Ruess
Elektromobilität ist bei Porsche seit 100 Jahren in aller Munde
Als Prof. Ferdinand Porsche zur Weltausstellung in Paris im April 1900 ein Auto mit Elektroantrieb vorstellte, war die Welt überrascht. 100 Jahre und diverse Ölkrisen später ist das Umweltbewusstsein größer als je zuvor. Und damit ist auch das Thema Elektroantrieb heute moderner als je zuvor. Damals war es ein Radnarbenantrieb, heute sind es Schwungräder oder Batterien. Genau 100 Jahre nach der Vorstellung in Paris, waren wir mit Porsche auf dem Nürburgring, um bei einer Testfahrt des 911GT3 R Hybrid dabei zu sein. Gefahren wurde dieser Test von kein Geringeren als F1-Pilot Nico Hülkenberg. Das neue System wurde von Williams Hybrid Power nach Vorgaben von Porsche entwickelt. Man sieht also, dass auch die supermoderne Formel 1 sich mit solchen Themen beschäftigt. Sicherlich ist in erster Linie die Leistungssteigerung der zwei Motoren von 82 PS bei je 60 Kilowatt - zusätzlich zu den vorhandenen 480 PS - höchst erfreulich. Beim 911GT3 Hybrid kommt die Steigerung nicht wie üblich aus der Batterie, sondern aus aus einem Schwungradspeicher, der auf der Beifahrerseite platziert ist. Der Vorteil des Schwungradspeicher ist die schnelle Aufnahme hoher Energiemengen, deren Speicherung und Abgabe. Das Zusammenspiel von Verbrennung und Elektromotoren folgt einer Ziel- Reduzierung des Verbrauchs bei gleichzeitiger kurzfristiger Optimierung der Leistung. Abgerufen wird die Leistung über eine Boost Wippe am Lenkrad, die etwa 6-8 sec. dauert. Jüngst saß die gesamte Autoindustrie bei der Kanzlerin und sprach über die Weiterentwicklung der Automobilindustrie, insbesonders der Elektromobilität. Kluge Erfinder, wie Prof. Porsche, hatten die zündenden Ideen schon 100 Jahre zuvor. Zukunft braucht Herkunft, dass muss die Industrie verinnerlichen und weiterführen. Liebe Ingenieure, schaut mal in die Geschichtsbücher!
Ruhrgebietsjungs und ihr Opel-Motorsport in den 1960er Jahren
2010 ist das Ruhrgebiet die Kulturhauptstadt Europas und zeigt stolz die Ergebnisse des Strukturwandels. Die Anfänge des Wandels nach Kohl- und Stahlkrise in den 1960er Jahren erlebten wir in der Region mit Freunden, in den Familien, Fußballvereinen und in den Kneipen hautnah mit. Auf der Gelände der ehemaligen Zeche Dannenbaum wurde 1962 das Opelwerk Bochum eröffnet. Viele junge Bergleute und Stahlarbeiter fanden hier neue Arbeit mit guten Zukunftschancen. Als dann 1966 der Rallye-Kadett mit 1100ccm, Doppelvergaser und sportlichem Design auf den Markt kam, war eine ganze Generation elektrisiert. Nun war Opel-Motorsport im Ruhrgebiet angesagt. Viele Clubs in Bochum, Schwelm, Hagen, Dortmund und Essen widmeten sich dem aktiven Motorsport. Am Wochenende gab es kleinere Ralleys, aber auch die großen Rallyes , wie die Rallye Monte Carlo, 1000 Seen, Lyon Charbonnieres, Rallye Wiesbaden und die Veranstaltungen auf dem Nürburgring waren Ausflusgziele. Die Rundstreckenliebhaber konzentrierten sich auf die Strecken in Zolder, Zandvoort, Spa und die Flugplatzrennen. Die Rallyefahrer fuhren beides, darunter das 6 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, später dann 24 Stunden-Rennen und was es sonst noch gab. Der Eifelkurs war der Maßstab...weiterlesen
Mini mit Maxi-Jubiläum - 50 Jahre Revolutionskonzept
Als Anfang 2000 der vorerst letzte Mini vom Band lief, endete nach 41 Jahren eine Automobilära.
1956 sorgte die Suezkrise dafür, dass durch die
Schließung des Suezkanals England von den Erdöl-Hauptversorgern komplett
abgeschnitten wurde. Daraufhin stellte Alec Issigonis in sehr kurzer
Zeit Überlegungen an, um ein „zweckmäßiges, verbrauchsgünstiges und kleines
Auto“ zu entwickeln, den Mini. Dass
aus diesen Überlegungen mal ein Kultobjekt entstehen würde, hätte damals
mit Sicherheit niemand für möglich gehalten. Und so erblickte nach zwei
Jahren Entwicklungszeit am 26. August 1959 ein Kleinwagen auf der Londoner
Automobilshow unter großer Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit das Licht
der Welt. Dieses Auto sollte den Automobilbau noch lange Zeit beeinflussen.
Der kleine Neuling hatte Frontantrieb, einen quer eingebauten Motor, eine
Länge von nur 3.10m und trotzdem immer noch genügend Platz um vier Personen
darin ohne Probleme unterzubringen - damals DIE Sensation...
Außerdem kostete der Mini zu Beginn seiner bis heute andauernden
Karriere im Schoß des BMW-Konzerns nur 496 Britische Pfund, zur
damaligen Zeit nur halb soviel wie jeder andere Durchschnittswagen.
Auch das ist ein Grund, warum der Mini den technischen und
konzeptionellen Grundstein für alle heutigen Kleinwagen gelegt hat. Mit
so einem Erfolg hatte man nicht gerechnet. So sagte noch der erste
Testfahrer, der Italiener Aurelio Lampredi: „Wäre er nicht so häßlich,
könnte ich mich glatt in ihn verlieben!“ Auch wenn der Testfahrer seine
Optik nicht mochte, heute haben den Mini viele Fahrer in ihr Herz
geschlossen. So sind in den 41 Jahren Bauzeit exakt 5 387 862 Minis vom
Band „gehüpft!“ Damit ging die Ära des erfolgreichsten Kleinwagens der
Welt im Jahr 2000 erst einmal zu Ende. Insgesamt sind in dieser Zeit
130 Modellvariationen des "alten" Minis produziert worden. Seit 2001
lebt der Name Mini in den BMW-Modellen fort.
Faszination Oldtimer Filmarchiv fit für Film-, TV- und DVD-Produktionen
Gute
Nachricht für alle Old- und Yountimerfans: Unser langjähriger Partner
TWM Agentur hat die Vermarktungs- und Lizensierungsrechte für das
umfangreiche Filmarchiv von Faszination Oldtimer übernommen. Seit dem
1.3. sind über 100 Stunden TV-Beiträge und über 1000 Stunden
Rohmaterial für Film-, TV- und DVD-Produktionen zugänglich. So kann die
Faszination für Old- und Youngtimer dank spannender Renn- und
Szeneberichterstattungen aus den vergangenen Jahrzehnten auch wieder im
bewegten Bild genossen werden.
Einen ersten Überblick über unser umfangreiches Archiv gibt es für Produktions- und Redaktionsteams hier. Anfragen über Themen, Formate und Preise erhalten Sie unter redaktion@twm-agentur.de.
Finanzkrise mit belebenden Auswirkungen auf den Oldtimermarkt - Dividende mit Spaßfaktor
Sammlerobjekt Ferrari 250 GTO
Fallende
Kurse, Finanzkrise, Angst und Zurückhaltung bei Investoren - das Ausmaß
der gegenwärtigen Finanzmarktlage ist noch nicht ganz geklärt. Und
dennoch scheint es eine rege Belebung des Oldtimermarktes zu geben, wie
der Automobilclub von Deutschland (AvD) auf seiner Internetseite www.avd.de
bestätigt. "Finanzkräftige Damen und Herren investieren statt in Fonds
oder Aktien momentan eher in krisensichere Sachwerte. Und so erleben
vor allem exklusive Liebhaberstücke eine Renaissance", erklärt
AvD-Oldtimer-Experte Dieter Ritter. Oldtimer als "Dividende mit
Spaßfaktor" war bereits 2002 ein viel diskutiertes Thema bei
Faszination Oldtimer.
In Zeiten fallender Aktienkurse, einer Vielzahl von Konkursen
und großen Verlusten an den internationalen Börsenmärkten
lohnt sich ein zweiter, ein anderer Blick auf automobile Klassiker,
die als Erfüllung eines vielleicht langgehegten Traumes vorrangig
wegen ihres wunderschönen und einzigartigen Designs und der
Freude am Fahrerlebnis gekauft werden. Dass die Erfüllung des
automobilen Klassiker-Traumes auch eine echte Anlagealternative
zu den herkömmlichen Aktien und Fonds sein kann - inklusive
einer großen Portion Lebensfreude und Spaß - beweisen immer wieder die aktuellen Auktionsergebnisse.
Den
momentanen Boom bestätigt auch Mercedes-Spezialist Klaus Kienle aus
Heimerdingen, der in den vergangenen zwei Monaten mehr Fahrzeuge als
sonst in einem Jahr verkauft hat, gegenüber dem AvD. "Viele
Oldtimer-Fans erweitern momentan ihre Sammlungen, geben teilweise über
eine Million Euro für ein Prachtexemplar aus. Die Erfahrung zeigt, dass
vor allem die Vorkriegsmodelle nicht an Wert verlieren und eine solide
Anlage sind. " Das gilt natürlich fast ausschließlich für Modelle in
sehr gutem (Original-)Zustand in Abhängigkeit von Alter und
Raritätsfaktor. Während Klaus Kienle vom weiterführenden Boom ausgeht,
sieht Reinhard H. Sachse, der Chef des renommierten Oldtimer-Hauses
"Steenbuck" in der Lüneburger Heide, die große Nachfrage als
kurzfristiger an. Trotz vieler investitionsfreudiger Kunden, stagniere
der Einsteiger-Bereich, erklärt Sachse gegenüber dem AvD. "Fahrzeuge,
die 40.000 bis 100.000 Euro kosten, werden eher seltener gekauft. Diese
Kunden, meist Mittelständler, sind zurückhaltender."
Mal abgesehen von der reinen Anlage sorgt die große Nachfrage auf jeden
Fall für die Bewahrung der Kulturgutes Auto und bringt eine Dividende
mit einem einmaligen Spaßfaktor.
Auf den Spuren der Targa Florio
Die
Targo Florio ist eines der berühmtesten Rennen der Welt, das seit 1977
nicht mehr ausgetragen wird. Einst ein Klassiker auf den Bergstraßen
Siziliens, dessen Ergebnisse zur WM für Sportwagen und GTs zählte, sind
es heute vor allem die Erinnerungen an die großen Renntage und ihre
Helden, die entlang der Strecke noch zu finden sind. Wir haben uns auf
die Spuren der Targa Florio begeben und uns mit einem ganz besonderen
Weggefährten an die Traditionsveranstaltung erinnert. Denn Schuster
„Ciccio“ kennt die Geschichten und Helden der Targa Florio und ihre
Fussstapfen... weiterlesen