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Kritische Stimmen zum Nürburgring

Wenn Sie an Insiderwissen und der notwendigen Portion Ehrlichkeit zum Thema Motosport, vor allem rrund um den Nürburgring interessiert sind, empfehlen wir Ihnen www.motor-kritik.de. Verfasser und Herausgeber Wilhelm Hahne - Eifeler Urgestein - präsentiert viele Fragen und Antworten rund um den Eifelkurs ganz gemäß seinem Motto: "... mehr als nur schöne Worte." Für alle Fans der Rennstrecke ein literarisches Muss!

 
Der Mercedes Benz 130
Der Mercedes-Benz 130 (W 23) wird im März 1934 auf der IAMA in Berlin vorgestellt. Er ist zum Zeitpunkt der Präsentation nicht nur der kleinste Serien-Pkw, der erste Heckmotorwagen und das erste Vierzylindermodell der Daimler-Benz AG, sondern auch der erste in Großserie hergestellte deutsche Heckmotorwagen, sieht man einmal von diversen Kleinstwagen ab. Offiziell trägt er nie das „H“ in der Typenbezeichnung, wenngleich es in werksinternen Dokumenten vielfach verwendet wird. Der Typ 130 folgt einem vollkommen neuen Entwurf. Ein Originalprospekt fasst den Anspruch an das Fahrzeug zusammen: „Die Konstruktion des Mercedes-Benz Typ 130 ist zweifellos eine der interessantesten Aufgaben gewesen, die jemals im Automobilbau zu lösen war, galt es doch, einen Wagen zu schaffen, der die Fahreigenschaften eines größeren Schwingachsers, den Raumkomfort eines modernen Mittelwagens und die Betriebskosten eines Kleinwagens besitzen sollte.“ ...weiterlesen
 
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Neue Zuwächse bei automobilen Klassikern mit H-Kennzeichen
In den letzten fünf Jahren ist die Zahl automobiler Oldtimer mit H-Kennzeichen um mehr als ein Drittel – nun rund 210.000 Einheiten – gestiegen. Etwa 19 Prozent davon entfallen auf die Marke Volkswagen. Auf Platz 1 der Typen-Rangliste steht der Käfer mit 23.380 Exemplaren.
Erstmals hat der Verband der Automobilindustrie (VDA) vom Kraftfahrt- Bundesamt eine detaillierte Auflistung von Fahrzeugen mit H-Kennzeichen abgefragt. Das Ergebnis: Die Anzahl der automobilen Schätze mit dieser Kennzeichnung wächst eindeutig. Waren es 2005 noch rund 140.000 Einheiten, sind es in Deutschland aktuell 210.000. Erwartungsgemäß führen hierbei deutschen Marken die Statistik an; allein zwei Drittel kommen aus heimischer Produktion. Auf Platz 2: Mercedes Strich 8. Auf den weiteren Plätzen folgen britische und amerikanische Oldtimer. Das H-Kennzeichen sieht der Gesetzgeber für alle Fahrzeuge vor, die mindestens 30 Jahre alt, entsprechend gut erhalten und gepflegt worden sind. Bisher tragen jedoch nur etwas mehr als die Hälfte aller Oldtimer das 1997 erstmals eingeführte Zeichen, denn eine Pflicht für den Erwerb besteht nicht. Doch es lohnt sich durchaus, da auch steuerliche Vorteile damit verbunden sind: Der Kfz-Steuersatz beträgt einheitliche 191,73 Euro im Jahr.

 

 
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Vor 40 Jahren starb Jochen Rindt in Monza

"Wir haben uns dauernd gegenseitig besucht, haben miteinander gespielt, geblödelt und Ferien gemacht", erinnert sich ein Freund von Jochen Rindt. "Da war noch Kameradschaft". Der Freund ist Jackie Stewart. Die beiden Rennfahrer lebten 300 Meter von einander entfernt am Genfer See. Sie bildeten Fahrgemeinschaften zu einzelnen Rennen, wo sie sich dann Rad-an-Rad-Duelle lieferten.

1969 wurde der Stewart zum ersten Mal Weltmeister. Doch den meisten Beobachtern der Formel 1-Szene war klar: Rindt war der Schnellere von beiden. Im Jahr darauf, Stewart erlebte mit Tyrrell eine Übergangssaison vom Matra-Chassis zum Team-eigenen Monoposto, bestimmte Rindt die Saison. Von Tourenwagen-Rennen hatte er sich über die Formel Junior und die Formel 2 hochgearbeitet. Mit 22 bestritt er sein erstes Formel 1-Rennen. Mit 24 stand er zum ersten Mal auf dem Podium eines Grand Prixs, als Zweiter in Spa hinter Weltmeister John Surtees nach langer Führung. 1970 dann der erste Sieg. In Monaco distanziert er Jack Brabham mit über 23 Sekunden... weiterlesen

 

Stefan Bellof - Sein Todestag jährte sich zum 25. Mal

Am 1. September 1985 starb Stefan Beloff auf der Rennstrecke Spa Francorchamps in Belgien, als er in der Eau Rouge den Belgier Jacky Ichx außen überholen wollte. Es war ein Lauf zur Sportwagen WM auf Porsche. Mit Stefan starb wohl der talentierteste und schnellste Fahrer der deutschen Renngeschichte nach Michael Schumacher. Mit Porsche verbinden ihn die ersten großen Erfolge in der Sportwagen WM. Teamkollegen, wie Derek Bell, Jochen Mass, Harald Grohs und Hans Stuck schwärmten nur in höchsten Tönen von seiner sympathischen Art, aber auch von seiner Schnelligkeit. 1983 setze Stefan Bellof im Training zum 1000km Rennen eine Duftmarke auf der Nordschleife des Nürburgring, die bis heute Bestand hat: 6:11:13 min. Der Porsche 956 schien ihm wie auf den Leib geschnitten, denn auch der Abflug im Pflanzgarten während des Rennens tat seiner Schnelligkeit keinen Abbruch. 1984 startete er in die Formel 1 mit Tyrell. Nur wer den GP in Monte Carlo 1984 erlbet hat, kann ermessen, um welches Talent es sich handelte. Ayrton Senna und Stefan Beloff mischten alle im Regen des GP von Monaco so auf, dass die anderen F1-Fahrer aus dem Staunen nicht mehr herauskamen. Eine Demonstration der Überlegenheit bei diesen schwierigen Witterungsbedingungen, die Ihresgleichen suchen musste. Am Ende der Saison hatte Stefan Bellof nur einige WM Punkte, aber die Aufmerksamkeit aller Formel 1-Fahrer und Fans. 1985 wartete man bei Tyrell auf den Turbomotor von Renault, der aber viel zu spät kam. Ferrari hatte sich die Dienste von Stefan für die F1-Saison 1986 schon gesichert. Dazu sollte es jedoch nicht mehr kommen. Am 1. September 1985 verunglückte er tödlich. Mit vielen seiner Weggefährten habe ich über Stefan gesprochen, einer der Ihm sicherlich am nächsten stand, war Klaus Bischof von Porsche, Freund, Vertrauter und technischer Wegbegleiter. Als wir gemeinsam In der Nähe des Sandown Park in Melbourne am Strand einen Spaziergang machten, wurde Klaus plötzlich ganz emotional. Hier sagte er, bin ich mit Stefan immer gelaufen. Wie die Karriere von Stefan Bellof verlaufen wäre, lässt sich nicht erahnen. Und dennoch ist sicher: Er war einer der größten Rennfahrer.

 

Nürburgring in Rekordzeit - Ferrari

Erleben Sie die klassische Nordschleife - die "Grüne Hölle" - im Cockpit eines Ferrari 599XX. Und das in einer Rekordzeit von 6 min 58.16 sec für 20.832 km. Viel Spaß!

 

Neuerscheinung von Helmut Deimel: DVD über und mit Franz Wittmann "Das Feuer in mir"

Große Action auf Eis, Schnee, Schotter und Asphalt. Das Leben im Grenzbereich war drei Jahrzehnte lang die Welt des niederösterreichischen Ausnahmekönners Franz Wittmann. 34 Starts bei WM- und EM-Rallyes, 79 Gesamtsiege und 12 österreichische Meistertitel stehen unterm Strich -- ein bisher einzigartiger Rekord. Aufgestellt mit den angesagtesten Rallyeautos ihrer Zeit: VW Käfer, BMW 2002, Opel Kadett GT/E, Porsche 911, Audi Quattro, Lancia Delta Integrale, Toyota Celica und zuletzt Toyota Corolla WRC. Franz Wittmann selbst erzählt in diesem neuen Film seine spannende Geschichte. Sein Freund und ehemaliger Beifahrer Helmut Deimel hat in seinem reichhaltigen Filmarchiv gewühlt. Herausgekommen ist eine spannende Zeitreise und eine berührende Familiengeschichte, verwoben mit der großartigen Historie des Rallyesports von Österreich bis Neuseeland von den frühen 1970ern bis zu den WRC-Geschossen des neuen Jahrtausends. Die respektable Familientradition pflegt sein Sohn Franz Wittmann jun. bis heute.

Technische Daten:
Format: PAL DVD
Regionalcode: 0 (Alle Regionen)
Laufzeit: 62 min
Sprache: Deutsch und ohne Sprecher
UVP: 24,90 Euro

 

Patentanmeldung des Daimler Reitwagens jährte sich am 29. August zum 125. Mal

Am Sonntag, 29. August 2010, jährte sich die Patent-Anmeldung zur Erfindung des Daimler Reitwagens – dem ersten Motorrad der Welt – zum 125. Mal. Das Mercedes-Benz Museum greift das Jubiläum an diesem Tag zwischen 11 und 16 Uhr auf.
Vormittags stellt Autor Gunter Haug erstmalig die Biographie „Gottlieb Daimler – Der Traum vom Fahren“ vor. Die Lesung startet um 11 Uhr. Anschließend signiert Haug erste Exemplare. „Der Daimler Reitwagen ist Vorreiter der individuellen Mobilität – es war das erste Fahrzeug mit einem Verbrennungsmotor überhaupt“, sagt Michael Bock, Leiter Mercedes-Benz Museum. „Die Wenigsten wissen, dass Gottlieb Daimler – kurz bevor er fast zeitgleich mit Carl Benz 1886 das Automobil erfand – den Reitwagen und damit das Motorrad zum Patent anmeldete."
Auf dem Hügel vor dem Museum können Besucher am 29. August 2010 faszinierende Motorräder aus 125 Jahren erleben, wie zum Beispiel eine De Dion Bouton 211 Kubikmeter von 1897. Stargast ist ein Original-Nachbau des Filmfahrzeugs aus Easy Rider: Eine Harley Davidson aus dem Jahr 1987. Anlässlich des Jubiläums zeigt das Mercedes-Benz Museum im Open Air Kino den Road Movie-Klassiker mit Dennis Hopper. Filmstart ist nach Sonnenuntergang gegen 21 Uhr.

Bitte beachten Sie für die Anreise: Aufgrund eines VfB-Spiels ist die Mercedesstraße am Sonntag gesperrt. Besuchern wird eine Anreise über die Emil-Jellinek-Straße empfohlen. Aktuelle Informationen gibt es für Besucher im Classic Kundencenter unter Telefon 07 11 / 17 - 30 000 oder online unter www.mercedes-benz-classic.com

 

Profibeifahrer und Opel-Markenbotschafter Jochen Berger ist verstorben

(c) OpelDie Motorsport-Gemeinde trauert um Jochen Berger. Berger, der im Jahr 1974 als Beifahrer von Walter Röhrl auf einem Opel Ascona A Rallye-Europameister wurde, starb am 26. Juli in der Uni-Klinik Mainz im Alter von 64 Jahren.
Der sympathische und humorvolle Jochen Berger war der erste Profi-Beifahrer Deutschlands und fuhr von 1972 bis 1976 mit Walter Röhrl von Sieg zu Sieg. Danach fungierte er bis 1992 als erfolgreicher Teammanager der Opel-Motorsport-Abteilung und betreute unter anderem das Opel-WM-Team, in dem Röhrl dann gemeinsam mit Beifahrer Christian Geistdörfer im Ascona 400 auftrumpfte. Voller Leidenschaft erzählte er der Redaktion "Faszination Oldtimer" während der Produktion zur Jubiläumsedition der DVD "Walter Röhrl - Drei Jahrzehnte Motorsport" im Jahr 2006 von den Erlebnissen und Erfahrungen seiner erfolgreichen Motorsportkarriere. Fast immer mit einer Zigarette im Mund und Hosenträgern, die oftmals Anlass für witzige Kommentare war.
Bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2006 war Berger dem Unternehmen Opel als Leiter Wettbewerbsanalysen sowie bis Ende 2009 als Markenbotschafter verbunden. Opel und Jochen Berger gehörten einfach über Jahrzehnte zusammen. Nun trauern wir um einen der Größen im Motorsport, der viel zu früh verstarb.

 

Zum 10. Todestag von Christian Eich

Christian Eich im Gespräch mit Hermann Rüttger beim Goodwood- Festival of Speed 14 Tage vor dem Absturz - (c) Rüttger

Als Christian Eich im 1994 bei BMW die neu gegründete Mobile Tradition übernahm, begann in der Automobilbranche gerade ein Streben nach dem optimalen Profil zwischen Tradition und Neuzeit. Max Gerit von Pein war in diesem Streben bei Mercedes schon etabliert, ebenso Klaus Bischof bei Porsche. Es war die Zeit, als ein neuer Hype um Oldtimer begann. Daran wollten die Automobilmarken – anders als in den 1980er Jahren – mit Strukturen und einer strategischen Kommunikation teilhaben.

Für das Medium TV organisierte Faszination Oldtimer diese Kommunikation rund um das klassische Automobil seit 1994. Christian Eich kam aus dem Marketing bei BMW. Und das spürte man. Er hatte ein feines Gespür dafür, wie man die Tradition für Markenziele und Emotionen für die Neuwagen nutzen konnte. Sein Handeln unterschied sich oft im positiven Sinne wesentlich von denen seiner Mitbewerber. Dabei stand eines immer im Vordergrund: der Austausch untereinander. Bei den vielen Reisen nach Goodwood, Pebble Beach, nach Österreich oder Italien zur Mille Miglia gab es immer Zeit für Gespräche, Zeit, um neue Ideen zu entwickeln. Und diese Gespräche waren immer konstruktiv und kreativ, was sehr viel Freude bereitet hat. Und Christian Eich war ein beliebter und guter Ratgeber: Sollen wir das TV Magazin Faszination Oldtimer als „made in Germany“ präsentieren, sind die Inhalte in Goodwood reformbedürftig, soll die Ausstellung in Pebble Beach thematisch geändert werden? Christian Eich wusste fachkundigen Rat. Und bewegte auch. Ob Rolls Roys sein Werk in Goodwood gebaut hätte, wenn Christian Eich und die Mobile Tradition nicht die ersten Kontakte zum Earl of March hergestellt hätte, wage ich zu bezweifeln.

Als dann am 25. Juli 2000 die Concorde in Paris abstürzte, kam Christian Eich mit seiner ganzen Familie - Frau, Kinder und Schwiegereltern – ums Leben. Mich erreichte die Nachricht im Urlaub auf Sylt. Klaus Bischof von Porsche rief mich an und teilte mir die schockierende und so unglaubliche Nachricht mit. Heute zehn Jahre nach dem Unglücksfall denke ich oft an die herrlichen Aufbruchsstunden und der Anfang einer neuen Epoche in der Traditionspflege zurück. Aber genau wie ihm ist uns auch immer der Blick nach vorne sehr wichtig. Wie schön wäre es, wenn man den gemeinsam für Veränderungen nutzen könnte. Heute haben zwar alle großen Marken Museen und Traditionsabteilungen, aber eine tatsächliche Zusammenarbeit gibt es sehr selten. Für Christian Eich stand bei Marketingaktionen tatsächlich der Gewinn für die Marke im Vordergrund, nicht die eigene Karriere, wenn es um die Präsenz bei Oldtimerveranstaltungen geht. Die sind in den letzten Jahren ja vorrangig zum Spielplatz für wichtige Konzernmitarbeiter auf Unternehmenskosten geworden. Solche Dinge waren Christian Eich fremd. Für ihn war immer die Marke BWW das Maß der Dinge. Von dieser Einstellung können sich die Nachfolger in allen Unternehmen sicherlich eine Scheibe abschneiden. Die zehn Jahre seit seinem viel zu frühen Tod sind so schnell vergangen. Für mich ist es jetzt Zeit, noch einmal an den wunderbaren Menschen Christian Eich zu erinnern. Er war einer der wenigen Vorbilder.

Michael Ruess

 

40 Jahre Porsche 917

Es war wie ein Urknall, als Porsche am Pressetag des Genfer Automobilsalons am 12. März 1969 ein neues Rennauto vorstellte, das den Rennsport im Kern verändern sollte. Die Typenbezeichnung: 917, 4,5 Liter, 12 Zylinder, Motorbezeichnung: 912, Gesamtgewicht einschließlich Fahrer und Tank 980 kg. Und über 400 Stundenkilometer schnell bei 9000 U/min im 4. Gang.
Im Renneinsatz war der neue Rennwagen ab Mitte des Jahres 1969 mit einer Leistung von 580 PS bei 8400 U/min, das entspricht einem Drehmoment von 510 Nm bei 6800 U/min. Aber bis zu diesem Einsatz war es ein kurzer, arbeitsintensiver Weg, dem wir nachgegangen sind. Und dank Jürgen Neuhaus, einem der ersten Privatfahrer des 917, spannende Einblicke gewannen... weiterlesen

 

Alfa Romeo Historie - Motorsportsiege am laufenden Band

Motorsport hat bei Alfa Romeo eine lange Tradition. Bereits seit 1911 – ein Jahr nach der Produktion des ersten A.L.F.A. – taucht der Name der faszinierenden Wagen aus Mailand in den Siegerlisten nahezu aller Motorsportveranstaltungen auf. Damals gibt es kaum ein Rennen oder Wettbewerb, der ohne einen Alfa Romeo stattfindet. Unzählige Siege werden von Rennfahrern aus aller Welt errungen. So verbinden sich große Siege und die Namen großer Fahrer mit dem Wohlklang des Namens Alfa Romeo. Wir erzählen die Geschichte des Unternehmens in zwei Teilen... weiterlesen

 

Jubiläum 2010 - 75 Jahre Jaguar

Der Markenname Jaguar wird im Jahr 2010 75 Jahre jung. Dieses Jubiläum gibt nicht nur Anlass für einen stolzen Blick zurück - sondern auch für einen Ausblick in die Zukunft. Mike O'Driscoll, Managing Director, Jaguar Cars: "Wir feiern in diesem Jahr unsere großartige Vergangenheit mit einer völlig neuen und modernen Modellpalette. Sie verkörpert 75 Jahre britisches Automobildesign und technische Innovation, denn Jaguar hat schon immer Autos gebaut, welche die hohe Kunst des Automobilbaus zelebrieren. Nicht zuletzt zeigt dies der neue XJ, der in Kürze weltweit eingeführt wird." Dazu Jaguar-Designdirektor Ian Callum: "Mit Blick auf den XK, den XF und den komplett neuen XJ kann ich versprechen, dass Jaguar auch künftig nicht nur im Automobil-, sondern auch im Luxus- und Premium-Design weiterhin eine innovative und führende Rolle einnehmen wird." 2010 kehrt die springende Raubkatze offiziell auf die Rennpisten zurück: mit einem XKR, der in der GT2-Klasse die amerikanische Le Mans Serie (ALMS) bestreitet... weiterlesen

 

Elektromobilität ist bei Porsche seit 100 Jahren in aller Munde

Als Prof. Ferdinand Porsche zur Weltausstellung in Paris im April 1900 ein Auto mit Elektroantrieb vorstellte, war die Welt überrascht. 100 Jahre und diverse Ölkrisen später ist das Umweltbewusstsein größer als je zuvor. Und damit ist auch das Thema Elektroantrieb heute moderner als je zuvor. Damals war es ein Radnarbenantrieb, heute sind es Schwungräder oder Batterien. Genau 100 Jahre nach der Vorstellung in Paris, waren wir mit Porsche auf dem Nürburgring, um bei einer Testfahrt des 911GT3 R Hybrid dabei zu sein. Gefahren wurde dieser Test von kein Geringeren als F1-Pilot Nico Hülkenberg. Das neue System wurde von Williams Hybrid Power nach Vorgaben von Porsche entwickelt. Man sieht also, dass auch die supermoderne Formel 1 sich mit solchen Themen beschäftigt. Sicherlich ist in erster Linie die Leistungssteigerung der zwei Motoren von 82 PS bei je 60 Kilowatt - zusätzlich zu den vorhandenen 480 PS - höchst erfreulich. Beim 911GT3 Hybrid kommt die Steigerung nicht wie üblich aus der Batterie, sondern aus aus einem Schwungradspeicher, der auf der Beifahrerseite platziert ist. Der Vorteil des Schwungradspeicher ist die schnelle Aufnahme hoher Energiemengen, deren Speicherung und Abgabe. Das Zusammenspiel von Verbrennung und Elektromotoren folgt einer Ziel- Reduzierung des Verbrauchs bei gleichzeitiger kurzfristiger Optimierung der Leistung. Abgerufen wird die Leistung über eine Boost Wippe am Lenkrad, die etwa 6-8 sec. dauert.
(c) POrscheJüngst saß die gesamte Autoindustrie bei der Kanzlerin und sprach über die Weiterentwicklung der Automobilindustrie, insbesonders der Elektromobilität. Kluge Erfinder, wie Prof. Porsche, hatten die zündenden Ideen schon 100 Jahre zuvor. Zukunft braucht Herkunft, dass muss die Industrie verinnerlichen und weiterführen. Liebe Ingenieure, schaut mal in die Geschichtsbücher!

zum Artikel: Lohnerporsche - Elektroantrieb vor 100 Jahren

 

Ruhrgebietsjungs und ihr Opel-Motorsport in den 1960er Jahren

2010 ist das Ruhrgebiet die Kulturhauptstadt Europas und zeigt stolz die Ergebnisse des Strukturwandels. Die Anfänge des Wandels nach Kohl- und Stahlkrise in den 1960er Jahren erlebten wir in der Region mit Freunden, in den Familien, Fußballvereinen und in den Kneipen hautnah mit. Auf der Gelände der ehemaligen Zeche Dannenbaum wurde 1962 das Opelwerk Bochum eröffnet. Viele junge Bergleute und Stahlarbeiter fanden hier neue Arbeit mit guten Zukunftschancen. Als dann 1966 der Rallye-Kadett mit 1100ccm, Doppelvergaser und sportlichem Design auf den Markt kam, war eine ganze Generation elektrisiert. Nun war Opel-Motorsport im Ruhrgebiet angesagt. Viele Clubs in Bochum, Schwelm, Hagen, Dortmund und Essen widmeten sich dem aktiven Motorsport. Am Wochenende gab es kleinere Ralleys, aber auch die großen Rallyes , wie die Rallye Monte Carlo, 1000 Seen, Lyon Charbonnieres, Rallye Wiesbaden und die Veranstaltungen auf dem Nürburgring waren Ausflusgziele. Die Rundstreckenliebhaber konzentrierten sich auf die Strecken in Zolder, Zandvoort, Spa und die Flugplatzrennen. Die Rallyefahrer fuhren beides, darunter das 6 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, später dann 24 Stunden-Rennen und was es sonst noch gab. Der Eifelkurs war der Maßstab...weiterlesen

 

Supersportwagen machen bis zum 29. August 2010 Halt in der neuen Sonderausstellung im Mercedes Museum

(c) Mercedes BenzVom 27. April bis zum 29. August widmet das Mercedes-Benz Museum dem Thema Supersportwagen eine eigene Sonderausstellung. „Supersportwagen symbolisieren Faszination und Perfektion“, sagt Michael Bock, Geschäftsführer im Mercedes-Benz Museum und Leiter Mercedes-Benz Classic. „Diese Fahrzeuge haben Generationen geprägt und begeistern die Menschen noch heute. In der Sonderausstellung im Mercedes-Benz Museum ist diese Einzigartigkeit für jeden Besucher zum Greifen nah und bei unseren Fahrevents in dieser Saison mit allen Sinnen erlebbar.“ Als automobile Spitzenathleten zeichnen sie sich durch extreme Leistung und innovative Technik aus.

Acht Fahrzeuge führen den Besuchern im Mercedes-Benz Museum Wirklichkeit gewordene Träume vor Augen – ob als SSK von 1928, als Fahrzeugstudie C 111 von 1969 oder CLK-GTR von 1998. Mit dabei ist auch das jüngste Familienmitglied, der Mercedes-Benz SLS AMG. Ebenso gezeigt werden der Mercedes 75 PS von 1906, der legendäre Mercedes-Benz 300 SL von 1954, der Mercedes-Benz C 112 von 1991 und der Mercedes-Benz Vision SLR von 1999. Die historischen Fahrzeuge präsentieren die Entwicklungsstufen und wecken multimedial die Begeisterung für Supersportwagen. Darüber hinaus können die Besucher weltexklusiv eine virtuelle Spritztour mit dem neuen SLS AMG unternehmen.

Die Ausstellung ist zweisprachig und täglich, außer montags, von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist in der Museumstageskarte inbegriffen.

 

60 Jahre Formel 1 - 5 Sterne für das Stern-Sonderheft

(c) Gruner und Jahr Zum Saisonauftakt der diesjährigen Formel 1 hat der Verlag Gruner und Jahr das Stern-Sonderheft „60 Jahre Formel 1“ zum Preis von 6 Euro herausgebracht. Im ersten Augenblick ist es eines von vielen Sonderheften, die fast wöchentlich auf den Markt kommen, bei genauerem Hinsehen aber entpuppt es sich als wertvolle Kurzchronik der Motorsport-Königsklasse. Im Editorial von Chefredakteur Andreas Petzold mag der Vergleich der Formel 1 mit dem Stern zum Schmunzeln anregen, dennoch sind sie in manchen Dingen vergleichbar: fast gleich alt, eine außergewöhnliche Karriere und eine große Geschichtenfabrik mit den Zutaten Emotionen, Tragödien und Geld.

Der Stern verfügt natürlich über ein sehr gut ausgestattetes Bild- und Textarchiv, auf das die Autoren zurückgreifen konnten, um einen spannenden Überblick über die Jahrzehnte zu geben. Auch wenn mir bei der Bildauswahl auf den ersten Seiten zu viel Feuer und Flamme gezeigt wird, spricht jedes einzelne der eindrucksstarken Bilder für sich. Ob ein toter Jochen Rindt in seinem Auto noch einmal gezeigt werden muss, ist sicherlich fraglich. Dennoch ist und bleibt die Gefahr ein ständiger Bestandteil der Formel 1. Die frühen 1950er und 1960er Jahre sind mit entsprechendem Bildmaterial unterlegt, die noch einmal an die Tragödie von Monza, als Jim Clark und Graf Berghe von Trips kollidierten und von Trips und einige Zuschauer tödlich verunglückten, erinnern. Das Wechselspiel zwischen alten und neuen Bildern ist sehr gut gelungen, dadurch kann der Leser die Entwicklung durch die Jahrzehnte gut nachvollziehen. Hinzu kommt die wunderbare Zusammenfassung von Elmar Brümmer. Da darf natürlich ein Michael Schumacher nicht fehlen, wenn es um die Besten der Besten geht. Und natürlich wird auch dem Nürburgring ein entsprechendes Kapitel gewidmet. Darin zum einen der fürchterliche Unfall von Niki Lauda 1976, zum anderen die facettenreiche Geschichte von Frank Janssen.

Ein Kapitel zeigt die tragische, aber immer menschliche Seite des Rennsports. 25 Jahre nach dem tödlichen Unfall von Stefan Bellof hat seine damalige Freundin Angelika Langner erstmals einen sehr persönlichen Einblick in Ihre Gefühlswelt von damals gegeben. Eine sehr beeindruckende Geschichte, die auch die vorherigen Kapitel abrundet und zum Nachdenken anregt. Wie eng liegen doch Triumph und Tod beieinander. Wie schnell dreht sich der Motor und die Welt weiter. Beim Rennen in Abu Dhabi 2010 ist Michael Schumacher wieder dabei, und viel seiner ehemaligen Kollegen auch. Alle feiern den runden Geburtstag der Königsklasse. Und der Stern hat ein ganz besonderes Geschenk gemacht: ein Sonderheft mit Prädikat: „empfehlenswert“!

 

Merian Sonderheft "Formel 1 - Saison 2010" - Eine silberne Enttäuschung

Die Rückkehr der Mercedes Silberpfeile nach 55 Jahren wurde medial bestens begleitet: alle Medien überschlugen sich vor dem ersten Rennen in Bahrain. Und RTL erntete zehn Millionen Zuschauer, wie zu Schumachers besten Zeiten. Da passt doch ein Reiseführer zu den Rennstrecken der Saison erst einmal vollkommen logisch in den Formel 1-Blätterwald. Das dachte sich wohl auch Merian und brachte pünktlich zum Saisonstart ein Sonderheft raus. Auf dem Titel: Michael Schumacher im Look vergangener Renntage in einem alten Silberpfeil. Reise – Oldtimer – Formel 1 – das schien zu passen. Doch der Schein trug wie fast immer.

Das Merian-Heft mutete wie eines der kostenlosen Hochglanz-Mercedes-Magazine an. Auch die ohne Frage schönen Bilder konnten den Eindruck vom Werbeheft für den Stern und seine Geschichte nicht verdrängen. Da wundert man sich auch nicht mehr über ein Interview mit Dr. Zetsche, die bekannte Monte Carlo-Tour und ein paar Statements von Nico Rosberg. Noch übler wird es dem Leser dann aber, wenn ein bekannter und ausgezeichneter Oldtimerkenner den Mythos Silberpfeile beschreibt und uns immer noch die alte Geschichte vom abgekratzten Lack auftischt. Das Kapitel ist doch inzwischen seit Jahren im Reich der Märchen und Sagen zu Hause. Und dieser Reiseführer war doch nicht für die Deutsche Märchenstraße gedacht. Eigentlich wollten wir ja etwas über die aktuellen Rennstrecken und ihre Umgebung erfahren. Doch die Städtetipps der Formel 1-Orte sind mehr oder minder lieblos und wenig innovativ und spannend. Aber die Leser sollen ja auch nicht in die Ferne schweifen, wenn die nächste Mercedes-Vertretung um die Ecke ist. Da sagte Dr. Zetsche doch im Interview mit dem Handelsblatt: „…weniger Protz, mehr Stil und soziale Kompetenz, so werden wir uns positionieren.“ Da war der Redaktionsschluss des Merian-Heftes wohl schon vorbei…Überzeugen Sie sich selbst:

Merian extra
"Formel 1 - Saison 2010"
5,- EUR

 

"Italien im Frühling" - neues Heft Geosaison macht Lust auf die Mille Miglia

Italien ist einfach Mille Miglia Land. Brescia, Industriestadt und Startort der legendären Mille Miglia, zieht in jedem Jahr im Mai Tausende von Oldtimerfan an, um einen der Saisonhöhepunkte ihres liebsten Hobbies zu feiern. Aber auch der Frühling - die Zeit vor der Mille Miglia - hat seine wunderbaren Reize, die wir auch in unseren Reistipps schon mehrfach beschrieben haben. Nun ist mit der Geosaison-Ausgabe "Frühling in Italien" die perfekte Lektüre für Mille Miglia-Fans und Italienliebhaber erschienen. Für alle, die das Leben und das Essen in Italien lieben, ist der Band eine wirkliche Hilfe und ein guter Ratgeber.

Die Franciacorta, die fünf Autominuten von Brescia beginnt und ein lohnendes Ziel ist, wird wunderbar beschrieben. Schon die Beschreibung der Anreise dorthin ist eine Inspirationsquelle, wenn der Lago Maggiore als Zwischenstopp genannt wird. Wunderbare Tipps zu Essen, aber auch für Übernachtungen und Sightseeing für jeden Geldbeutel runden das gut recherchierte Heft ab. Überzeugend wie immer die großformatigen Fotos, mit denen Fotograf Clemens Zahn immer wieder neue Eindrücke schafft.

Ob Autor Bob Nertinger ein Oldtimerfan ist, wissen wir nicht. Fest steht jedoch, dass er mit der Beschreibung von Franciacorta, Lago Maggiore und Mantua einen perfekten Reiseführer für die Mille Miglia geschaffen hat. Auch wenn Mantua in diesem Jahr nicht an der Strecke liegt, ist die Geburtstag von Tazio Nuvolari im Alfa Romeo-Jubiläumsjahr immer einen Besuch wert.

Erhältlich ist der Band "Frühling in Italien" aus dem Geo-Verlag im Buchhandel sowie im Onlineshop www.geowebshop.de.

 

Neues Mercedes-Formel 1-Team startet 2010 mit Michael Schuhmacher, Nico Rosberg und Petronas als Hauptsponsor

Mit dem 24-jährigen Nico Rosberg und dem siebenmaligen Formel 1-Weltmeister Michael Schuhmacher ist das neu formierte Mercedes-Team seit der Saison 2010 in der Motorsport-Königsklasse wieder am Start. Im ersten Rennen in Bahrain kamen beide Piloten ins Ziel, wenn auch nicht auf einem erhofften Treppchenplatz.
Nach über fünfzig Jahren saßen damit wieder zwei deutsche Fahrer in einem Mercedes-Silverpfeil. Dazu Nico Rosberg: „Ich freue mich sehr, dass ich beim Neustart der Silberpfeile 2010 im Cockpit sitzen werde. Keine andere Marke in der Formel 1 blickt auf eine so lange und erfolgreiche Tradition im Motorsport zurück. Ich bin sehr stolz, dass ich jetzt für das neue Mercedes-Team an den Start gehen werde und freue mich auf die Arbeit mit dem Team um Ross Brawn.“

Für Michael Schuhmacher ist mit Ross Brawn wieder der Mann im Team, der ihm bei allen Weltmeistertitelgewinnen für Benetton und Ferrari zur Seite stand. Michael Schuhmacher: „Mercedes GP Petronas stellt für mich eine neue Herausforderung dar, sowohl sportlich als auch persönlich. Nun beginnt ein neuer Abschnitt in meiner Rennfahrer-Karriere, und ich freue mich ungemein, ihn mit so alten Freunden wie Ross Brawn und den alten Weggefährten von Mercedes angehen zu können. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam ein gewichtiges Wort in der Formel 1-WM mitreden können, und ich freue mich jetzt schon auf den Kampf auf der Rennstrecke. Für mich schließt sich damit ein Kreis, denn Mercedes hat mir vor vielen Jahren bei meinem Einstieg in die Formel 1 geholfen. Jetzt kann ich dem Stern hoffentlich etwas zurück geben."

Der von Michael Schumacher bereits angesprochene Hauptsponsor des neuen Teams ist Petronas, Malaysias Staatsunternehmen für Öl und Gas. Mittlerweile ist die 1974 gegründete Firma in über 30 Ländern weltweit aktiv. In der Formel 1 bekannt ist Petronas bereits als Titelsponsor des Grand Prixs von Malaysia, dem dritten Rennen des neuen Teams am 4. April 2010.

Anlässlich des neuen Mercedes-Teams blicken wir Woche für Woche auf die Tradition des Stern in der Formel 1 zurück.
Eine Übersicht über alle Silberpfeil-Artikel finden Sie hier.

Fahrer          
rosberg
M. Schumacher
Rennwagen          
           
Alfred Neubauer - den Rennleiter und einer der Schlüsselfiguren der großen Erfolge der Mercedes Silberpfeile vor und nach dem Zweiten Weltkrieg stellen wir Ihnen in unserem Portrait vor. Er war ein begnadeter Stratege, aber kein guter Rennfahrer. Dafür gab er in der von ihm geschaffenen Position des Rennleiters alles für den Sieg... weiterlesen
 



 

Mini mit Maxi-Jubiläum - 50 Jahre Revolutionskonzept

Als Anfang 2000 der vorerst letzte Mini vom Band lief, endete nach 41 Jahren eine Automobilära.
1956 sorgte die Suezkrise dafür, dass durch die Schließung des Suezkanals England von den Erdöl-Hauptversorgern komplett abgeschnitten wurde. Daraufhin stellte Alec Issigonis in sehr kurzer Zeit Überlegungen an, um ein „zweckmäßiges, verbrauchsgünstiges und kleines Auto“ zu entwickeln, den Mini. Dass aus diesen Überlegungen mal ein Kultobjekt entstehen würde, hätte damals mit Sicherheit niemand für möglich gehalten. Und so erblickte nach zwei Jahren Entwicklungszeit am 26. August 1959 ein Kleinwagen auf der Londoner Automobilshow unter großer Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit das Licht der Welt. Dieses Auto sollte den Automobilbau noch lange Zeit beeinflussen. Der kleine Neuling hatte Frontantrieb, einen quer eingebauten Motor, eine Länge von nur 3.10m und trotzdem immer noch genügend Platz um vier Personen darin ohne Probleme unterzubringen - damals DIE Sensation...

Außerdem kostete der Mini zu Beginn seiner bis heute andauernden Karriere im Schoß des BMW-Konzerns nur 496 Britische Pfund, zur damaligen Zeit nur halb soviel wie jeder andere Durchschnittswagen. Auch das ist ein Grund, warum der Mini den technischen und konzeptionellen Grundstein für alle heutigen Kleinwagen gelegt hat. Mit so einem Erfolg hatte man nicht gerechnet. So sagte noch der erste Testfahrer, der Italiener Aurelio Lampredi: „Wäre er nicht so häßlich, könnte ich mich glatt in ihn verlieben!“ Auch wenn der Testfahrer seine Optik nicht mochte, heute haben den Mini viele Fahrer in ihr Herz geschlossen. So sind in den 41 Jahren Bauzeit exakt 5 387 862 Minis vom Band „gehüpft!“ Damit ging die Ära des erfolgreichsten Kleinwagens der Welt im Jahr 2000 erst einmal zu Ende. Insgesamt sind in dieser Zeit 130 Modellvariationen des "alten" Minis produziert worden. Seit 2001 lebt der Name Mini in den BMW-Modellen fort.

 

Faszination Oldtimer Filmarchiv fit für Film-, TV- und DVD-Produktionen

Gute Nachricht für alle Old- und Yountimerfans: Unser langjähriger Partner TWM Agentur hat die Vermarktungs- und Lizensierungsrechte für das umfangreiche Filmarchiv von Faszination Oldtimer übernommen. Seit dem 1.3. sind über 100 Stunden TV-Beiträge und über 1000 Stunden Rohmaterial für Film-, TV- und DVD-Produktionen zugänglich. So kann die Faszination für Old- und Youngtimer dank spannender Renn- und Szeneberichterstattungen aus den vergangenen Jahrzehnten auch wieder im bewegten Bild genossen werden.
Einen ersten Überblick über unser umfangreiches Archiv gibt es für Produktions- und Redaktionsteams hier. Anfragen über Themen, Formate und Preise erhalten Sie unter redaktion@twm-agentur.de.
 
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Finanzkrise mit belebenden Auswirkungen auf den Oldtimermarkt - Dividende mit Spaßfaktor

Sammlerobjekt Ferrari 250 GTO

Fallende Kurse, Finanzkrise, Angst und Zurückhaltung bei Investoren - das Ausmaß der gegenwärtigen Finanzmarktlage ist noch nicht ganz geklärt. Und dennoch scheint es eine rege Belebung des Oldtimermarktes zu geben, wie der Automobilclub von Deutschland (AvD) auf seiner Internetseite www.avd.de bestätigt. "Finanzkräftige Damen und Herren investieren statt in Fonds oder Aktien momentan eher in krisensichere Sachwerte. Und so erleben vor allem exklusive Liebhaberstücke eine Renaissance", erklärt AvD-Oldtimer-Experte Dieter Ritter. Oldtimer als "Dividende mit Spaßfaktor" war bereits 2002 ein viel diskutiertes Thema bei Faszination Oldtimer.

In Zeiten fallender Aktienkurse, einer Vielzahl von Konkursen und großen Verlusten an den internationalen Börsenmärkten lohnt sich ein zweiter, ein anderer Blick auf automobile Klassiker, die als Erfüllung eines vielleicht langgehegten Traumes vorrangig wegen ihres wunderschönen und einzigartigen Designs und der Freude am Fahrerlebnis gekauft werden. Dass die Erfüllung des automobilen Klassiker-Traumes auch eine echte Anlagealternative zu den herkömmlichen Aktien und Fonds sein kann - inklusive einer großen Portion Lebensfreude und Spaß - beweisen immer wieder die aktuellen Auktionsergebnisse.

Den momentanen Boom bestätigt auch Mercedes-Spezialist Klaus Kienle aus Heimerdingen, der in den vergangenen zwei Monaten mehr Fahrzeuge als sonst in einem Jahr verkauft hat, gegenüber dem AvD. "Viele Oldtimer-Fans erweitern momentan ihre Sammlungen, geben teilweise über eine Million Euro für ein Prachtexemplar aus. Die Erfahrung zeigt, dass vor allem die Vorkriegsmodelle nicht an Wert verlieren und eine solide Anlage sind. " Das gilt natürlich fast ausschließlich für Modelle in sehr gutem (Original-)Zustand in Abhängigkeit von Alter und Raritätsfaktor. Während Klaus Kienle vom weiterführenden Boom ausgeht, sieht Reinhard H. Sachse, der Chef des renommierten Oldtimer-Hauses "Steenbuck" in der Lüneburger Heide, die große Nachfrage als kurzfristiger an. Trotz vieler investitionsfreudiger Kunden, stagniere der Einsteiger-Bereich, erklärt Sachse gegenüber dem AvD. "Fahrzeuge, die 40.000 bis 100.000 Euro kosten, werden eher seltener gekauft. Diese Kunden, meist Mittelständler, sind zurückhaltender."

Mal abgesehen von der reinen Anlage sorgt die große Nachfrage auf jeden Fall für die Bewahrung der Kulturgutes Auto und bringt eine Dividende mit einem einmaligen Spaßfaktor.

 

Neue Sicht für Dr. Olaf Göttgens und ein smarter Nachfolger

(c)DaimlerDass Dr. Olaf Göttgens ab 1. November 2008 als neuer Vorsitzender der Konzernleitung der Münchner Rodenstock-Gruppe wahrscheinlich eine neue Sicht auf die Welt und den "Stern" haben wird, berichteten wir. Nun steht sein Nachfolger bei Daimler fest: Seit dem 1. November übernimmt Anders-Sundt Jensen die Leitung des Bereichs Brand Communications Mercedes-Benz Cars. Er verantwortet die Markenkommunikation von Mercedes-Benz Cars. Seit seinem Einstieg in das Unternehmen 1989 hatte Jensen verschiedene leitende Funktionen inne. Er verantwortete unter anderem die Vertriebsstrategie Mercedes-Benz PKW, das Produktmanagement für die Baureihen der A- und C-Klasse und war von 2000 bis 2004 Präsident und CEO der Vertriebsgesellschaften DaimlerChrysler Dänemark und DaimlerChrysler Schweden. Seit 2005 ist Anders-Sundt Jensen Leiter Vertrieb und Marketing smart und darüber hinaus seit Anfang 2007 für die Markenführung smart zuständig. Bis über seine Nachfolge entschieden ist, wird Jensen diese Aufgaben weiter wahrnehmen. Wir sind gespannt auf den smarten Nachfolger!
 

Auf den Spuren der Targa Florio

Die Targo Florio ist eines der berühmtesten Rennen der Welt, das seit 1977 nicht mehr ausgetragen wird. Einst ein Klassiker auf den Bergstraßen Siziliens, dessen Ergebnisse zur WM für Sportwagen und GTs zählte, sind es heute vor allem die Erinnerungen an die großen Renntage und ihre Helden, die entlang der Strecke noch zu finden sind. Wir haben uns auf die Spuren der Targa Florio begeben und uns mit einem ganz besonderen Weggefährten an die Traditionsveranstaltung erinnert. Denn Schuster „Ciccio“ kennt die Geschichten und Helden der Targa Florio und ihre Fussstapfen... weiterlesen

 
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