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Bei der Auswahl der Teilnehmer legt das Organisationsteam
der Mille Miglia in jedem Jahr viel Wert auf außergewöhnliche
Fahrzeuge mit einer spannenden Rennhistorie. Welche
beonderen Raritäten in diesem Jahr an den Start
gehen, stellen wir Ihnen in einer kleinen Auswahl im
Folgenden vor:
Als Sponsor der Mille Miglia präsentiert DaimlerChrysler
einige herausragende Stücke seiner Museums-Sammlung
in Italien. Im 720 SSK ’29 mit der Nummer 7 wird sich
Max-Gerrit von Pein vor der großen Eröffnung
des neuen Mercedes-Museums in der Woche nach dem Ritt
über 1000 Meilen noch einmal entspannen. Jochen
Mass absolviert die Strecke im 300 SLR mit der Nummer
216, mit dem Juan Manuel Fangio bei der Mille Miglia
1955 den 2. Platz belegte.
Im Jubiläumsjahr präsentiert BMW das 328 Mille
Miglia Coupé mit der Startnumme 102, den Siegerwagen
von Baron Fritz Huschke von Hanstein im Jahr 1940 mit
Holger Lapp am Steuer. Der zweite Wagen von 1940 - ein
328 Touring Roadster - hat in diesem Jahr große
Chancen auf einen ersten Platz. Denn nach einer kurzen
Auszeit werden Rekordsieger Giuliano Cané und Ehefrau
Lucia Galliani mit der Startnummer 114 wieder um den
Sieg fahren.
Private Ferrarisammler zeigen mit dem 340 A, der bei
der Mille Miglia 1952 für Aufsehen sorgte, dem
166 MM mit der Startnummer 164 - dem Zweitplazierten
der Mille -, und dem Ferrari 166 MM Barchetta Touring,
mit dem das Team Velis-Scuderi 1951 teilnahmen, historische
Raritäten der besonderen Art.
Das Alfa Romeo Museum stellt verschiedene ehemalige
Siegerwagen, darunter den 1750 SS mit einer Karosserie
von Ugo Zagato zur Verfügung, mit dem Giuseppe
Campari die Hatz über 1000 Meilen 1929 gewann.
Auch der Alfa 8C Le Mans ist ein mehrmaliger Siegerwagen,
der 1931 den legendären Tazio Nuvolari zu einem
Sieg bei der Tourist Trophy zu einem Sieg führte.
Vor dem zweiten Weltkrieg schlug auch die große
Stunde des Bugatti T 37, Baujahr 1927. Mit diesem Rennwagen
holte sich Henry Auber mehrere Grands Prix Siege zwischen
1928 und 1931. Aston Martin wird unter anderem mit einem
seltenen 1935 Ulster mit der Startnummer 111 in Italien
vertreten sein, dem Siegerwagen der Targa Abruzzo mit
dem Team Lurani-Strazza.
Die historische Abteilung bei Jaguar präsentiert
zwei Raritäten der 50-er Jahre - den C-Type, 1953
ein Star der Mille Miglia mit Stirling Moss am Steuer,
einen C-Type-Starter der Mille Miglia 1954 und einen
D-Type, der mit Pilot Duncan Hamilton die 12 Stunden
von Rheims gewann.
Maserati erweckt den A6 GCS mit der Startnummer 168,
der mit Piero Valenzano 1955 beim Mare e Monti Grand
Prix und Coppa delle Dolomiti erfolgreich war, wieder
ins Rennen. Die 50er Jahre leben auch mit dem 150 S
wieder auf. Mit dem 200 SI “barchetta” steht ein Teilnehmer
der Mille Miglia in 1957 erneut am Start. Nicht zu vergessen
der A6 GCS mit der Nummer 279, mit dem die Fahrer Bruce
und Andrew Male an den 3.Platz von Luigi Musso bei der
Mille Miglia 1954 anknüpfen wollen. Für eine
gewaltige Geräuschkulisse wird sicherlich der 450
S mit der Nummer 327 sorgen, das Auto, mit dem Juan
Manuel Fangio vor fünfzig Jahren den Grand Prix
in Kuba bestritt.
Das Zuffenhausener Unternehmen ist mit Sammlerautos
vertreten, wie dem Porsche 550 RS von 1955, dem Erfolgswagen
in Le Mans 1955. Ebenfalls ein 550 RS mit der Startnummer
316 hat als Sieger des 1000 km Rennens auf dem Nürburgring
schon echte Rennerfahrung. Der Klassensieger der Mille
Miglia 1956, ein 356 A, wird mit Klaus Bishof und Nicole
Nagel an den Start gehen.
Fiat ist mit dem 8V mit Zagato-Karosserie, einem 508
C, einem 508 Coupé - dem Star der Mille Miglia 1940
- und einem Morettini 508 S von 1936.
Ein ganz besonderer Neuling des letzten Jahres wird
auch in diesem Jahr wieder bei der Mille Miglia dabei
sein: eine 1954er Autobleu 750 mit einer Panhard 750
Maschine und einer besonderen aerodynamischen Form.
Achten Sie auf Nummer 314.
Viel Beifall werden sicherlich auch die Lagonda 2 Liter
mit der Nummer 40 und der Startnummer 109 bekommen.
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