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| Sieger der Mille Miglia 2005 -
Ein Traum geht in Erfüllung |
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| Sieger-Team 2005 - Viaro/De
Marco |
Mit dem Sieg bei der 23. Auflage der Mille Miglia geht
für das Siegerteam Luciano Viaro und Maurizio De
Marco ein Traum in Erfüllung. Umjubelt von Tausenden
erreichten die beiden offiziellen Fahrer des Alfa Museums
am Samstag die Ziellinie in Brescia. Das Siegerauto
- ein Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport, Baujahr 1928.
Im Ziel dankte ein überglücklicher Luciano
Viaro seinen Freunden und seiner Familie für die
Unterstützung: "Ich werde diesen Erfolg dem
gesamten Alfa Romeo Team und den außergwöhnlichen
Autos, die Alfa Romeo in den 30er Jahren gebaut hat,
widmen. Ich sende einen warmherzigen und liebevollen
Dank an meine Frau Maria Giovanna, die mich immer in
meiner Leidenschaft für diesen Sport unterstützt
hat mit viel Geduld über Jahre hinweg, und Mimmo
Marga, den Manager des Alfa Romeo Museums, sowie an
Maurizio Monti, meinen persönlichen Mechaniker."
Getragen vom großen Zuspruch der zahlreichen Zuschauer
an den Straßenrändern lieferten sich die
Teilnehmer der diesjährigen Mille Miglia heiße
Duelle um den Gesamtsieg. Bis zu den Sonderwertungen
in Modena war der Ausgang des Rennens noch vollkommen
offen. Doch in Modena griffen Viaro und De Marco die
direkten Konkurrenten Carlos Sielecki und Juan Hervas
im Bugatti T 23 von 1923 an. Nach 32 Sonderwertungen
führte das spätere Siegerteam mit einem kleinen
Vorsprung von nur 61 Punkten vor dem Team im Bgatti
T23. Doch die Alfa Romeo Fahrer konnten den Vorsprung
bis ins Ziel retten und sich ihren Traum vom Sieg der
Mille Miglia erfüllen. 28 Jahre nach dem Sieg von
Hepp/Bauer bei der ersten Auflage der Mille miglia storico
feierte die Marke Alfa Romeo einen erneuten Gesamtsieg.
Platz zwei belegte das argentinische Team Carlos Sielecki
and Juan Hervas vor ihren Landmännern Fernando
Sanchez-Zinny and Ernesto Adolfo Neme im Alfa Romeo
6C 1750 GS, Baujahr 1930.
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| Damenteam-Sieger 2005 Boni/Barziza |
Schon fast traditionsgemäß holte sich das
Team Boni/Barziza mit 8427 Punkten zum 10. Mal den Damenpokal
im BMW 328 Berlin-Rom. Das Team erreichte in der Gesamtwertung
Platz 17. Mit diesem hervorragenden Ergebnis waren sie
zugleich auch das beste BMW Team der Mille Miglia 2005.
Auch wenn sie sich den Titel "Publikumsliebling"
sicherlich mit den drei startenden Isettas teilen mussten,
die sich sofort einen Platz in den Herzen der Zuschauer
eroberten.
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| Prominenz aus Sport,
Poltik, Wirtschaft und Showbusiness am Start der Mille
Miglia 2005 |
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Nicht nur für die historischen Abteilungen der
großen Automobilmarken wie Mercedes Benz, BMW,
Alfa Romeo, Jaguar, Porsche, Maserati, Ferrari und Aston
Martin ist die Mille Miglia in jedem Jahr ein Muss.
Auch Prominente aus Sport, Politik, Wirtschaft und Showbusiness
werden vom Mille Miglia Fieber magisch angezogen.
Mit dem Mercedes 720 SSK Nr. 4 erlebten wir Max- Gerrit
von Pein, den Präsidenten des Historischen Mercedes
Museums von Stuttgart. Mit dem Amilcar CGS 3 '26 Nr.
13 erweckte das Enkelkind des großen Fahrers Clemente
Biondetti, Sieger der 4. Auflage der Mille Miglia, die
alte Zeit zum Leben. Mit einem der raffiniertesten Alfa
von 1930, dem 6C 1750 SS Nr. 16 ließen Karl -
Friedrich Scheufele (Chopard) und der ehemalige Formel
1-Fahrer Jackie Ickx ihre gemeinsame Rennerfahrung spielen.
Den Bugatti T23 Nr. 19 hatte Galeazzo Pecori Girardi,
Präsident von Morgan Stanley Europa, ausgewählt, während
der britische Bentley 4.5 Litre Nr. 31 von Rudi Lamprecht,
Top Manager bei Siemens Mobile, gefahren wurde. Mit
dem Bugatti T35B Nr. 47 ging Prinz Anton von Liechtenstein,
Vetter des Königs des gleichlaufenden Fürstentums, an
den Start. Bentley stellte neben elf Autos auch bekannte
Fahrer: am Steuer des 4.5 Litre SC '30 Nr. 56 Franz-Josef
Paefgen, Präsident von Bentely. Im Alfa 6C 1750 GTC
Nr. 58 die TG1 Moderatorin Francesca Grimaldi mit Michela
Mair, während Kollegin Frederica Balestrieri mit
Rai Kolumnist im Fiat 1100 TV das Rennen absolvierte.
Marco Saltalamacchia, Präsident von BMW Italia, war
in diesem Jahr im 328 von 1936 unterwegs. In Konkurrenz
zu Fürst Leopold von Bayern ebenfalls im 328 und
Baron Erich Hilmar von Baumbach, Präsident des Pharmaunternehmens
Boehringer Ingelheim im BMW 507 mit der Nummer 214.
Die Autoverleiher-Familien Giulia und Ludovico Maggiore
im Fiat 500 A und Erich und Alexander Sixt im Mercedes
300 SL erlebten neue Formen des Autofahrens.
Ebenfalls für die Marke Mercedes hatten sich Dirk
Hindrichs, Präsident von Schuco ( 300 SL, Nr. 247) und
Wolfgang Schrempp, Präsident von Mercedes Italia entschieden
(300 SL). Die Hauptrolle spielte 2005 aber die Nummer
300 - der 300 SLR Siegerwagen der Mille Miglia 1955.
Mit Sir Stirling Moss und Jochen Mass am Steuer.
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| Raritäten am Start der Mille
Miglia 2005 |
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| BMW-Damenteam auf Siegeskurs
2003 |
Die 375 Teams präsentierten bei der diesjährigen
Mille Miglia traditionsgemäß einige sehr
schöne Raritäten, die aus privaten Garagen
oder den großen Sammlungen der Automobilhersteller
stammen. Neben dem Jubiläums-Star Mercedes Benz
300 SLR präsentierte die Marke mit dem Stern mit
der Startnummer 4 einen 720 SSK, Baujahr 1929, mit Max-Gerrit
von Pein am Steuer und mit der Nummer 46 den SSK von
Axel und Laura Wülfing, der früher dem Schriftsteller
Sir Arthur Doyle gehörte. Mit der Startnummer 207
ging der 300 SL Prototyp von Joachim Schmidt an den
Start, der die Carrera Panamericana im Jahr 1952 gewann.
Einen weiteren sportlichen Stern fuhr das niederländischen
Etienne Veen mit dem 680 S Rennsport von 1927 mit der
Nummer 32.
BMW zeigte mit dem 328 Berlinetta Touring mit der Nummer
97, mit dem Baron Fritz Huschke von Hanstein die Mille
Miglia 1940 gewann und dem 328 Mille Miglia Touring
zwei wichtige Darsteller der Rennhistorie. Im 328 Mille
Miglia Touring hatten Franca Boni und Monica Barziza
wieder den Sieg in der Kategorie Damenteam im Auge.
Die Marke mit dem "auf den Hinterbeinen stehender Pferdchen"
war mit 35 Automobilen vertreten. Darunter der 340 A
mit der Nummer 158, der eine Hauptrolle bei der Mille
Miglia 1959 mit Franco Cornacchia und Rinaldo Tinarelli
spielte, und der 212 Spider Vignale mit der Nummer 170,
der 1952 von dem Graf Paolo Marzotto und Marino Marini
geführt wurde. Mit dem 275/340, Baujahr 1951 nahmen
Michael Willms und Erwin Bach an der Wettfahrt teil,
die sich Graf Vittorio Marzotto und Ottello Marchetto
bei der Mille Miglia 1952 lieferten. Spaß und
Freude am Fahren auch bei der Mannschaft John Jack Croul
und Massimo Raimondi im wunderbaren 340 America (Nr.
246), mit dem Gigi Villoresi bei der Mille Miglia 1951
triumphierte. Zwei weitere "Perlen" im Ferrari-Feld
waren die 250 TDF-Modelle mit der Nummer 258, mit dem
Eugenio Lubich und Luigi Villotti an der Mille Miglia
1957 teilnahmen, und mit der Nummer 324, mit dem Gigi
Taramazzo die Neuauflage 1958 gewann.
Aus dem Alfa Romeo Museum kamen sechs historische Exemplare:
Der 1750 GS (Nr. 16), am Steuer das eingespielte Duo
Karl - Friedrich Scheufele und Jackie Icks. Fernando
Sanchez-Zinny mit dem Exemplar 6C 1750 GS, mit dem Giuseppe
Campari an der 2. Stelle des Tourist Trophy ankam, verteidigte
die Farben des Hauses der großen Schlange und zielte
auf den 48. Erfolg. Bedeutend auch die Anwesenheit des
2300 8c Monza Nr. 86, den David und Dana Kendall zur
Verfügung stellten. Dieses Exemplar war eine der
Hauptfiguren unter den ersten zehn angekommenen Teams
in der zweite Hälfte der 30er-Jahre des vergangenen
Jahrhunderts. Der Alfa 1500 SS Spider Brianza, der mit
Anna Maria "Marokkanerin" Peduzzi und Gianfranco Comotti
die Klasse gewann, gehört zum " Ferrari Rennstall" und
beendete die Mille Miglia 1934 auf Gesamtplatz 13.
Zum ersten mal in der Geschichte der Mille Miglia war
die Marke OM aus Brescia mit sieben Exemplaren von 665
SS MM, 665 S, 665 MM, 665 TT anwesend. Und in voller
Beachtung der Tradition führten 3 OM, von den Deutschen
Heiko Seekamp, Michael Brunner und Oskar Baumann gefahren,
die Schlange der 375 Autos an. Der OM 665 SS MM Nr.1,
der an der 5. absoluten Stelle in der Mille Miglia 1930
mit Aldo Bassi und Carlo Gazzabini ankam, eröffnete
den Laufsteg.
Eine andere Rekordanwesenheit stellte die Marke Bugatti,
die dieses Jahr 23 Exemplaren präsentierte - vom
T23 Brescia zu dem T35 A und C, von dem T37A zu dem
T40 und T40GS, von dem T43 zu dem T44GS und T49.
Jaguar stellte mit dem C-Type und dem D-Type, Hauptfiguren
der Mille Miglia '53 und dreimalige Le Mans-Gewinner
(1955-1957), zwei historische Raritäten vor. Und
während Porsche einen breiten Fächer unter den Privatsammlern
vorstellte - 550 A Speedster, 356 A, 550 RS, 1500 GS
Carrera, 356 Speedster - waren die eindrucksvollesten
Exemplaren echte Museumsstücke, wie der 550, der die
Klasse sowohl bei der Mille Miglia als auch bei der
Carrera Panamericana gewann. Der Zuverlässigkeitsexpert
Mauro Giansante, der im Jahr 2004 Platz sechs belegte,
steuerte in diesem Jahr im 550 A RS von 1957 den Gesamtsieg
an.
Maserati erinnerte an seine große Taten im Rennsport:
der 8C 3000 Nr. 87 siegte mit Giuseppe Campari beim
französischen Grand Prix 1933. Ein ausgesprochen
außergewöhnliches Exemplare war neben dem wunderschönen
Monofaro A6 GCS Nr. 175 von Venanziario und Nicholas
Fonte der A6 GCS Nr. 180 von Antonio Falchetti und Antonia
Ciocca. Die 50er Jahre lebten mit dem 150S und A6 GCS
wieder auf. Mit dem 200 SI mit der Nummer 315 kämpfte
Nazario Bacchi, der beim Rennen über tausend Meilen
1982 triumphierte, um den Gesamtsieg.
Aston Martin sendete mit dem DB2 und der DB3 Spider
zwei Teilnehmer der Mille Miglia 1953 nach Italien.
Absolute Neuheit war der AUTOBLEU 750 MM '54 mit Pahnard
750 Motor und sehr aerodynamischer Karosserie; am Steuer
Bianchi/Sigrand.
Ein der meist fotografierten und beliebtesten Autos
war wiederum die Isetta. Vor 51 Jahren konnten Cipolla/Broschi
die 1600 Km in 22 Stunden 4 Minuten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit
von 72.3 km/h bwältigen.
Das größte und interessanteste rollende Museum
ist wieder in Italien unterwegs!
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