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Techno Classica vom 21. bis 25. März 2012 in Essen
Mit dem besten Ergebnis ihrer Geschichte setzte die 23. Techno-Classica in der Messe Essen erneut Maßstäbe: 178.300 Automobil-Enthusiasten, noch einmal gut drei Prozent mehr als im Vorjahr, bescherten der international führenden Weltmesse für das klassische Automobil 2011 eine Spitzen-Resonanz. Zur Freude der über 1.200 Aussteller, die aus mehr als 30 Ländern nach Essen gekommen waren und lebhafte Nachfrage registrierten. International zugelegt „Eine auf hohem Niveau stabile Marktlage kennzeichnete den Messeverlauf“, so Anton L. Franssen. Geschäftsführer des Veranstalters SIHA. „Vor allem international haben wir noch einmal zulegen können. Auffallend viele Fahrzeuge in der hochpreisigen Kategorie ab 100.000 Euro wurden ins Ausland verkauft – ein deutliches Zeichen für den Stellenwert der Techno-Classica als Welt-Leitmesse in ihrem Sektor.“
2012 wird die Techno Classica vom 21. bis 25. März die Oldtimersaison eröffnen.
www.siha.de
 
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Mille Miglia 2012 mit erneutem Anmelderekord
Die Anzahl der Bewerbungen um einen der begehrten Startplätze bei der Mille Miglia 2012 ist auf 1.355 gestiegen. Die Bewerber kommen aus 25 Ländern, verteilt über die ganze Welt. Die meisten Bewerbungen gab es aus Europa, aber auch Argentinien, Japan, Australien und die USA sind wieder dabei. Wer einen der begehrten 375 Startplätze ergattern wird, steht in einigen Wochen fest.
 
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10 Jahre Bremen Classic Motorshow mit "echten Originalen" vom 3. bis 5. Februar
(c) Messe Bremen/Ingo Wagner
Voisin C7C aus dem Jahr 1928 aus der Collection Schlumpf
(c) Messe Bremen/Ingo Wagner
Zum 10. Jubiläum der BREMEN CLASSIC MOTORSHOW vom 3. bis 5. Februar werden in der Sonderschau zehn „unberührte“ Originale aus der nicht-öffentlichen Réserve der Collection Schlumpf präsentiert! Bereits in den 60er und 70er Jahren waren diese Automobile begehrte Sammlerobjekte: Voisin, DeDion, Bugatti, Talbot-London, Ravel, Panhard-Levassor, Hotchkiss, Rolls-Royce, Maybach und Austro Daimler ADR, alle aus den 20er und 30er Jahren. Normalerweise wären solche wertvollen Fahrzeuge heute wohl schon (mindestens) einmal restauriert worden. Die zehn Schönheiten, die wir für sie zusammengestellt haben, sind noch völlig unberührt von Restauration. Sie sind original belassen, zeigen selbstbewusst die Spuren der Zeit und haben dadurch einen einzigartigen Charme. „Wir freuen uns sehr, dass das Musée National de l´Automobile in Mulhouse zum ersten Mal die nicht-öffentliche Réserve der Collection Schlumpf geöffnet hat. Dort haben wir exklusiv für die Bremen Classic Motorshow automobile Schönheiten ausgesucht, die schon immer Sammlerobjekte waren und jetzt aufgrund ihres original erhaltenen Zustands zudem noch im Trend liegen", sagt Frank Ruge, Projektleiter der Bremen Classic Motorshow.

Der Voisin C7 C beispielweise wurde 1928 gebaut und zwar mit viel Wissen der damaligen Zeit aus dem Flugzeugbau. Der Hotchkiss AM2 von 1927 gehörte einem Bankier aus Mühlhausen, Generationen der Familie lernten auf diesem Fahrzeug das Autofahren, bis es endlich direkt in den Besitz des Museums gelangte. Der Austro Daimler ADR 6 kutschierte jahrelang den Bürgermeister von Wien zu wichtigen Terminen – gut erhalten ist auch er im Urzustand auf der Bremen Classic Motorshow zu sehen. Seltenheitswert hat der Ravel 9HP von 1925 – möglicherweise der letzte seiner Art, gebaut übrigens vom Bruder des klassischen Komponisten Maurice Ravel.

Die Messehallen sind geöffnet von 9 bis 18 Uhr. Die Tageskarte kostet 14 Euro. Mehr Infos auch unter www.classicmotorshow.de

 
Volkswagen Classic startet 2012 bei hochkarätigen Events für klassische Automobile

Volkswagen Classic startet in diesem Jahr auf insgesamt elf hochkarätigen Events für klassische Automobile – und präsentiert ein erlesenes Fahrzeugaufgebot auf traditionsreichen Rennstrecken, eindrucksvollen Alpenpässen und prachtvollen Alleen. Der Countdown läuft bereits: In den Hallen von Volkswagen Classic werden ausgewählte Klassiker aus der einzigartigen Sammlung für ihren Einsatz vorbereitet. Dabei sind unter anderem rare Prototypen wie das Karmann Ghia Typ 34 Cabriolet, seltene Käfer-Varianten wie der Gelb- Schwarze Renner oder außergewöhnliche Modelle wie der Golf II Rallye. Der Startschuss zur Saison fällt wie in jedem Jahr auf dem absoluten Mega-Event für alle Oldtimer-Liebhaber – auf der Techno Classica, der weltweit größten Oldtimermesse. Thematischer Schwerpunkt des diesjährigen Messeauftritts: die wichtigsten Volkswagen Rallye-Motorsportmodelle.

Zum ersten Einsatz unter freiem Himmel kommt es zwischen dem 17. und 20. Mai: Dann gehen drei historische Käfer auf den traditionsreichen Kurs des wohl berühmtesten Straßenrennens der Welt – der Mille Miglia. Ebenfalls über reichlich publikumsgesäumte Straßen touren zahlreiche Volkswagen Oldies im Rahmen der Sachsen Classic vom 16. bis 18. August. Neu im Tourprogramm von Volkswagen Classic ist die Alpen Challenge im Rahmen des Großglockner Grand Prix (20. bis 22. September). Das zum ersten Mal ausgerichtete Event lässt die legendären Rennen auf der Großglockner Hochalpenstraße neu aufleben. Ebenfalls in die alpine Bergwelt tourt Volkswagen Classic bei der Kitzbüheler Alpenrallye (30. Mai bis 2. Juni) und bei der Silvretta Classic (5. bis 8. Juli). Einer der absoluten Höhepunkte des Jahres ist die 4. Schloss Bensberg Classics (7. bis 9. September). Auf dem Programm stehen wie in den Jahren zuvor ein hochklassiger Concours d’Elégance und eine prominent besetzte Rallye Historique durch das Bergische Land.


Noch eine neue Veranstaltung: Die Hamburg-Berlin-Klassik bekommt eine Schwester am Bodensee

(c) Bodensseklassik/Autobild KlassikEine der schönsten Regionen Europas wird zur Kulisse der 1. Drei-Länder-Rallye für Old- und Youngtimer. Vom 3. bis 5. Mai 2012 feiert die Bodensee-Klassik Premiere – veranstaltet von AUTO BILD KLASSIK. An den Start gehen Teams in rund 180 automobilen Klassiker bis Baujahr 1990. Die Nennung erfolgt bis zum 29.2.2012 online auf www.bodensee-klassik.de.
Drei Tage, drei Länder: In fünf Etappen auf insgesamt 550 Kilometern führt die Bodensee-Klassik durch das landschaftlich reizvolle Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz. Die malerischen Landstriche des Bodensees, des Allgäus, Oberschwabens, des Bregenzer Waldes und der Ostschweiz säumen die Rallyestrecke. Bregenz ist Dreh- und Angelpunkt der Bodensee-Klassi, das Gelände am Festspielhaus Bregenz dient als Start- und Zielort. Als Highlights der ersten Auflage der Bodensee-Klassik sind angekündigt: die Werksdurchfahrt bei ZF in Friedrichshafen, die Durchfahrt durch die Zeppelinwerft und den Zeppelinhangar, der Zielempfang im Dornier-Museum am Flugplatz in Friedrichshafen, das alpine Panorama-Lunch in 2.502 Metern Höhe auf dem Säntis, dem schweizerischen Hausberg am Bodensee, das Audi-Fahrerfest an Bord der MS Sonnenkönigin, der Mittagsstopp im ersten und einzigen Bierkrugmuseum in Bad Schussenried und die Station am Fritz B. Busch-Automuseum im oberschwäbischen Wolfegg.

Die Bodensee-Klassik ist die Schwesterveranstaltung der bereits fest etablierten und beliebten Hamburg-Berlin-Klassik. Das Motto der Rallye von der Elbe an die Spree gilt auch am schwäbischen Meer: Reisen statt rasen! Entlang des glitzernden Bodensees und seinen zahlreichen Flussverästelungen über das von hügeligen Wiesen geprägte Appenzeller Alpenland bis hinauf in das hochalpine Säntis-Massiv – die 1. Bodensee-Klassik verspricht schönste Aussichten, röhrende Motoren und automobiles Adrenalin für Teilnehmer und Zuschauer.

 
Essen Motor Show bot vom 26. November bis 4. Dezember viele Highlights zum Saisonabschluss

Vom 26. November bis 4. Dezember 2011 war die Messe Essen wieder Treffpunkt für die Automobil-Enthusiasten. Mehr als 500 Aussteller präsentierten in den insgesamt 18 ausgebuchten Essener Messehallen ihr automobiles Traumangebot. Tuning, Motorsport, sportliche Serienautomobile, Classic Cars - in Essen leuchtete die automobile Faszination in allen Facetten. Den Besucher erwartete viele neue Fahrzeug- und Produktideen. Welt-, Europa- und Deutschland-Premieren standen vor allem bei den Tunern und im sportlichen Sektor im Blickpunkt. Das Angebot im Classic-Bereich reichte vom Youngtimer bis zum kostbaren Sammlerstück. Dabei ist die Messe Essen nicht nur Ausstellungort, sondern gleichzeitig auch Handelsplatz für die stilvollen Fahrzeuge. Sonderschauen widmeten sich hier den Themen „100 Jahre Juan Manuel Fangio“ und „100 Jahre Indianapolis“. Neben sportlichen Serienfahrzeugen, Tuning und Classics bildet der Motorsport die vierte Säule der Essen Motor Show. Die Sonderschau „100 Jahre Rallye Monte Carlo“ würdigte das Jubiläum des legendären Motorsportereignisses, das als „Mutter“ des heutigen Rallyesports gilt. Im Mittelpunkt standen 13 Sieger-Fahrzeuge, die exemplarisch die wechselvolle Geschichte der prestigeträchtigen Veranstaltung dokumentierten.
Lesen Sie hier den Erfahrungsbericht unseres Redakteurs Michael Ruess... weiterlesen


Der beste Porsche bei der Rallye Köln-Ahrweiler 2011 kommt von Kremer Racing

Es ist eine neue Erfahrung für den erfolgreichsten deutschen Privatrennstall, mit einem eigenen Fahrzeug bei der Köln-Ahrweiler anzutreten. „Wir haben auch früher schon Kundenautos für Rallyes vorbereitet“ berichtet Uwe-Michael Sauer, langjähriger Weggefährte der Firmengründer Erwin und Manfred Kremer. Aber ein selbst durchgeführter Einsatz war eine Premiere in der fast 50 jährigen Geschichte der Kölner Firma. Mit einem speziell für die Rallye Köln-Ahrweiler aufgebauten Porsche 911 SC aus dem Jahr 1975 trat Kremer Stammfahrer Michael Küke aus Essen mit seinem erfahrenen Copiloten Joachim „Jojo“ Carl aus Oberhausen an. Die mittlerweile zum Kult gewordenen Youngtimer Veranstaltung rund um den Weinort Mayschoß an der Ahr ist der Höhepunkt und krönende Abschluß der Youngtimersaison. 85 Autos standen am Freitagnachmittag im Parc Fermé. Die erste Wertungsprüfung in den Dernauer Weinbergen am Freitagabend, traditionell im Dunkeln und wichtig für die Startaufstellung des zweiten Tages sah den Kremer Porsche gleich an der Spitze der Gruppe 4, man schien also gut gerüstet zu sein.

Am Samstag, dem eigentlichen Rallyetag mit 13 harten, selektiven Wertungsprüfungen und rund 150 km Streckenlänge fuhr das Kremer Team konstant und problemlos 12 mal die zweitbeste Gruppenzeit, einmal wurde man dritter. Das Siegerauto in der Gruppe 4, den Ascona 400 der Belgier Hermann/Hüweler war nicht zu bezwingen, aber am Ende war der fünfte Gesamtplatz, der zweite Rang in der Gruppe 4 und der Klasse 14 ein erwünschter, aber nicht unbedingt zu erwartender Erfolg für das Porsche Kremer Team aus Köln. Die Härte der Veranstaltung zeigt sich an der Tatsache, dass nur 41 von 85 gestarteten Teams in Wertung das Ziel erreichten. Auch die vom silbernen Kremer Porsche gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit auf den Wertungsprüfungen von 99,17 km/h zeugt vom Anspruch dieser Rallye an ihre Teilnehmer. „Ein tolles Ergebnis zum Abschluß einer harten, aber sehr erfreulichen Saison für Kremer Racing. Wir haben bewiesen, dass wir neben unserer anerkannten großen Erfahrung im historischen Motorsport auch bei Rennen mit modernen Fahrzeugen Erfolg haben können. Und jetzt auch noch bei einer Rallye das beste Ergebnis für einen Porsche zu erreichen, das zeigt das breite Spektrum, welches die Firma Kremer ihren Kunden bieten kann“, erklärte zufrieden Kremer Inhaber Eberhard A. Baunach im Ziel. Herzlichen Glückwunsch!

 
Premiere für neu aufgebaute „Heckflosse“ von Mercedes-Benz Classic auf dem Nürburgring beim FHR-Saisonabschluss am Nürburging am 22. und 23. Oktober 2011
Mercedes-Benz 220 SE (Baureihe W 111) in Rallyeausführung, Baujahr 1964.
(c)Mercedes

Eine „Heckflosse“ vom Typ Mercedes-Benz 220 SE (Baureihe W 111) war beim Saison-Abschlussrennen des Langstreckencups der Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport e.V. (FHR) am 22. und 23. Oktober 2011 auf dem Nürburgring gestartet.Gefahren wurde die „Heckflosse“ vom englischen Journalisten Andrew Frankel und dem früheren Tourenwagenfahrer Klaus Ludwig. Das Fahrzeug ist vom Mercedes-Benz Classic Center nach Anhang K zum internationalen Sportgesetz der FIA (Féderation Internationale de l’Automobile) in Erinnerung an die großen Motorsporterfolge in den 1960er Jahren aufgebaut worden. Denn auf die 1955 abgeschlossene Epoche mit Weltmeisterschaften in der Formel 1 und bei den Rennsportwagen folgen Jahre, in denen Mercedes-Benz bei internationalen Langstreckenrennen und Rallyes erfolgreich ist.

Geprägt ist diese Epoche Anfang der 1960er Jahre vor allem von „Heckflosse“-Limousinen mit Sechszylindermotor (Typen 220 SE und 300 SE), die auch als Vorbild für den Aufbau des neuen Mercedes-Benz 220 SE dienen. Typisch ist in den 1960er-Jahren die große technische Nähe von Wettbewerbsfahrzeugen und Serienmodellen. Zu den üblichen Modifikationen gehören die Versteifung von Fahrwerkselementen und Karosserieteilen, eine Vergrößerung des Treibstofftanks und die Anpassung der Motorcharakteristik auf den jeweiligen Einsatzzweck. Der Maßgabe, ein leistungsstarkes Wettbewerbsfahrzeug nahe an der Serientechnik zu konzipieren, ist Mercedes-Benz Classic auch beim Aufbau des 220 SE für den FHR Langstreckencup gefolgt. Im Detail haben die Spezialisten des Classic Centers unter anderem folgende Veränderungen am Serienfahrzeug ausgeführt: Der Innenraum hat nun einen Sicherheitskäfig mit Sicherheitsschnellverschluss für Seitenaufprallbefestigungen wie Türkreuze und Flankenschutz (Fix Opening and Closure Security System, kurz FO-CS). Außerdem hat die Heckflosse eine Feuerlöschanlage und einen 100 Liter großen FT3-Sicherheitstank erhalten. Künftig ist der Wagen auf Felgen des Formats 5 1/2 x 15 mit Rennreifen 6.00 x 15 unterwegs. Und natürlich hat der W 111 auch die klassische hellgraue Lackierung im Farbton DB 140 erhalten, der die Einsatzfahrzeuge der Jahre 1961 bis 1964 geziert hat.


Oldtimertreffen am ersten Oktober-Wochenende in der Classic Remise in Düsseldorf
Ein Altweibersommer mit strahlendem Sonnenschein lockte viele Oldie-Fans am ersten Oktoberwochenende nach Düsseldorf ins ehemalige Meilenwerk. Meilenwerk? Wie ein Donnerhall war der Name vor ca. 10 Jahren auf der Techno Classica in Essen in die Oldtimerszene gehallt. Was ist nach 10 Jahren geblieben, außer dem Namen? Kühne Projekte in Zürich und Hamburg sind unter dem Namen Meilenwerk in Planung und drei bestehende, wobei sich Düsseldorf und Berlin seit geraumer Zeit von dem Namen lossagen. Vor einem Jahr hatte ich ein langes Gespräch mit Herrn Lang, der mit seiner Familie der Eigner von Düsseldorf und Berlin ist. Er deutete damals schon an, dass eine Namensänderung erfolgen würde, weil man mit dem Markeninhaber Herrn Halder nicht mehr zusammen arbeiten möchte. Ich habe in den letzten drei Jahren alle Standorte mehrfach besucht. Ich besuche sie als Journalist, ehemaliger Rennfahrer, aber auch als Kaufmann. Konzept und Architektur lesen sich auf den ersten Blick sicherlich gut. Ein Konzept für einen boomenden Markt, selbst die jungen Leute entscheiden sich für Old- und Youngtimer. Schönes Gebäude, alte Autos, meistens gute Gastronomie, Oldtimerfreund was willst du mehr. Dem gegenüber stehen sehr teure Sanierungen der alten Gebäude, hohe Lizenzkosten für den Namen und große Flächen, die vermietet werden müssen. Das ist heute schwierig.
Und auch das digitale Zeitalter hat die Oldieszene verändert. Man bekommt von jedem Händler detaillierte Information über ein Auto und kann im Notfall noch einen Gutachter hinschicken, der für einen relativ geringen Betrag nach Prüfung eine Kaufempfehlung gibt. Dafür muss man sich als Kunde gar nicht erst auf den Weg machen, das erledigt man daheim vom Computer oder unterwegs vom Smartphone aus. Es ergibt also für die großen Händler keinen Sinn, sich in allen drei Standorten zu platzieren. Dennoch bietet vielleicht gerade deshalb jeder Standort etwas Anderes. Den Investoren kann man dann nur Durchhaltevermögen wünschen, dass nicht eines Tages verschwinden, egal, ob sie Meilenwerk oder Classic Remise heißen. Die Reise nach Düsseldorf war jedenfalls am ersten Oktoberwochenende lohnenswert, weil das Wetter mitspielte und sich ein engagiertes Team und viele Enthusiasten trafen.

Zeitreise beim Goodwood Revival mit 140.000 Besuchern vom 14. bis 16. September 2011
Hier gibt die Sonderausgabe zur Ansicht und zum Download

Beim Goodwood Revival am vergangenen Wochenende gaben sich neben den klassischen Fahr- und Flugzeugen auch die Mode der letzten 125 Jahre ein Stelldichein in der englischen Grafschaft as Goodwood Revival statt, das sich durch eine einzigartige Mischung aus Rennsport-, Event- und Jahrmarktsatmosphäre auszeichnet. Die 140.000 Besucher erwartete im Jubiläumsjahr automobile Kunst, Ersatzteile, historische Literatur und Modellautos. Zwischendurch konnte man in einem im Stil der sechziger Jahre eingerichteten Tesco-Supermarkt einkaufen, wo Lebensmittel und Getränke in klassischer Verpackung zum Verkauf stehen. Hauptattraktion des Goodwood Revival waren aber auch in diesem Jahr insgesamt 16 historischen Autorennen an drei aufeinanderfolgenden Tagen, bei denen Privatfahrer und Profis gegeneinander antraten. Von Mercedes 300 SLR, W196 und W196 Stromlinie, Alfa Romeo Tipo 158/9 Alfetta, Ferrari 290 MM und 860 Monza, Maserati 250F und Jaguar C-Type reichte die Bandbreite, aber auch "Brot-und-Butter-Autos" wie etwa der Ford Lotus Cortina oder der BMW 02. Am Steuer konnten prominente Namen, darunter Stirling Moss, Hans Herrmann, Rauno Aaltonen, Gerhard Berger oder Derek Bell bewundert werden.

In den Pausen eine der beliebtesten Lektüren war eine Sonderauflage von "The Motring Bugle", die die Credit Suisse anlässlich des Goodwood Revivals und des 125-jährigen Automobilgeburtstages aufgelegt hatte.

Die Fortbewegung auf dem großen Gelände erfolgte natürlich auch stilgerecht: Historische Taxis transportieren die Besucher, hinzu kamen alte Jeep-Modelle, denn die US-Marke feierte in Goodwood ihren 70. Geburtstag. Militärisch ging es am Himmel über England zu, alte Spitfire-Jäger und ein Lancaster-Bomber dröhnten über die Köpfe der Zuschauer. Sollten Sie Lust bekommen haben, im nächsten Jahr nach Goodwood zu reisen, der Termin steht: 12. bis 14. September 2012.

 
Mille Miglia 2012 vom 17. bis 20. Mai mit neuen Bewerbungsregeln
Die nächste Ausgabe der Mille Miglia findet vom 17. bis 20. Mai 2012 statt. In der Hoffnung auf so gutes Wetter wie in diesem Jahr, das einer der wichtigen Erfolgsfaktoren war, haben sich die Organisatoren für das dritte Wochenende im Mai entschieden. Darüber hinaus hat sich auch das Regularium für die teilnehmenden Autos geändert. Alle Informationen und eine Liste der zugelassenen Autos finden Sie unter www.1000miglia.eu. Wir drücken die Daumen!

Porsche Kremer - Die Nacht der Legenden beim Eifelrennen 2011
Die erste Porsche Kremer Nacht der Legenden am Samstagabend des ADAC Eifelrennens um den Jan-Wellem-Pokal war ein Festival der Sinne für die vielen Fans am Nürburgring Grand Prix Kurs. Siebzehn Boliden aus der fast 50-jährigen Geschichte des Kölner Rennstalls machten aus der dunklen Nacht eine helle Freude!
Bereits etwa zwei Stunden vor dem Start sammelten sich unter den Augen vom extra angereisten Firmengründer Manfred Kremer eine große Zahl von Zuschauern, Fotografen und Journalisten vor dem großen Kremer Zelt im Fahrerlager. Alle wollten die Vorbereitungen der siebzehn teilnehmenden Porsche Rennfahrzeuge aus 49 Jahren Kremer Firmengeschichte beobachten. Eine solch große Zahl trotz der recht kurzfristigen Vorbereitungszeit ab Juli. Firmeninhaber Eberhard A. Baunach und der langjährige Geschäftsführer und Kremer Urgestein Uwe-M. Sauer hatten ihre Kontakte genützt und Fahrer und Fahrzeuge zur Teilnahme eingeladen. Um 20.45 Uhr bestieg dann der immerhin schon 71-jährige Dieter Schornstein aus Aachen mit leuchtenden Augen den Jägermeister Kremer Porsche 935 K3. Mit seinem weißen Sekurit Kremer Porsche 935 erreichte er in der DRM Saison 1978 den 13. Gesamtplatz.

Mit Dirk Lessmeister auf dem Vaillant Kremer 935 K2 und Wolfgang Schrey mit seinem weißen Kremer Porsche 935 K1 war die K-Palette nahezu komplett. Es fehlte nur der Rohrrahmen K 4 aus dem Jahr 1981. Doch dieses absolute Highlight der wilden Gruppe 5-Ära wird zur Zeit von Kremer noch einmal aufgebaut, um im nächsten Jahr das 50jährige Jubiläum des erfolgreichsten Privatrennstall Deutschlands zu feiern. Je einen weiteren Kremer Porsche 935 in den Ausbaustufen K1 und K3 brachte Daniel Schrey an den Start. Drei der seltenen Porsche RSR, der Vaillant Kremer RSR von Henning Meyersrenken, der Samson Kremer RSR von Wolfgang Pohl und der weiße RSR von Schrey Motorsport pfeilten mit eigens überarbeiteten Scheinwerfern durch die laue Eifelnacht. An einem von Tourenwagen Haudegen Alexander Trojan gesteuerten IROC Kremer Porsche von 1974, einem originalen 964 Cup 3.8 aus 1991 von Thomas Schmitz, aber auch an einem in Martini Farben gestalteten 934 konnten sich die Fans über weitere tolle Exemplare der Kremer Geschichte freuen. Ein wunderschön restaurierter 911 ST 2,5 von Uwe Kolb, ein von Kremer Racing für historische Rallies mit vielen Scheinwerfern aufgebauter Carrera 2,7 RS mit Nordschleifenspezialist Michael Küke, ein 911 S von 1971 und ein 964 RS mit furchtloser Copilotin rundeten das Feld ab. Um die Brücke zur Gegenwart von Porsche Kremer Racing zu schlagen, fuhren die beiden aktuellen Rennwagen des Hauses, der 997 Cup R mit Kremer Werksfahrer Wolfgang Kaufmann und der 2007er 997 Cup im Feld mit. Für das nächste Jahr dürfen sich die Fans freuen: 50 Jahre Porsche Kremer Racing wird sicher mit einer weiteren Nacht der Legenden gefeiert!
 
Jägermeister vermietet Autolegenden an Typen mit guten Argumenten
(c)JaegermeisterFür alle, die wissen, was sie wollen und die zu ihren Ecken und Kanten stehen, hat Jägermeister jetzt genau das Richtige. Das Original mit der markanten grünen Flasche stellt fünf Autolegenden für nur 10,99 Euro am Tag in fünf deutschen Städten zur Vermietung bereit: Alles Autos, mit denen man noch die Löcher im Asphalt spürt. Ob Porsche, Ford Mustang oder MGB Roadster – für jede Persönlichkeit findet sich der passende Wagen. Dabei vergibt Jägermeister die Autolegenden selbstverständlich nur an nüchterne Fahrer.
Wer sich also selbst für einen echten Typen hält und schon immer davon geträumt hat, mit einem 1967er Ford Mustang in den Sonnenuntergang zu fahren, sollte jetzt mitmachen. Außerdem stehen folgende "echte Typen" bereit zum Date: Porsche 911 T Coupé, MG B Roadster von 1976, VW Käfer Cabriolet von 1977 und ein Mercedes 500 SLR von 1980.
Auf www.jaegermeister.de/legenden oder unter den unten aufgeführten Hotlines können Autoliebhaber und Autoliebhaberinnen erklären, warum sie zu den Charakterschlitten passen und den Satz „Ich bin ein echter Typ, weil...“ vervollständigen. Mit etwas Glück wartet dann im Zeitraum vom 7. Juli bis 7. August eine Autolegende auf ihre Abholung für einen Tag. Den Auftakt der Aktion macht Berlin. Es folgen Vermietungen in München, Dortmund, Frankfurt/Main und Hamburg.
Weitere Infos gibt es auf www.jaegermeister.de/legenden.

3. Eifel Classic auf den Spuren von Paul Pietsch und Bernd Rosemeyer vom 29. September bis 1. Oktober
Die Eifel Classic 2011 findet vom 29. September bis 1. Oktober statt. Auch dieses Jahr ist die legendäre Rennstrecke des Nürburgrings bei der jüngsten Rallye der Motor Presse Stuttgart ein zentraler Start- und Zielpunkt. Bei der ersten Etappe machen sich die Rallye-Teilnehmer auf den Weg zur Nordschleife des Nürburgrings und legen über Langenfeld, Maria Laach und Kempenich knapp 160 km zurück. Tagesziel ist das Historische Fahrerlager des Nürburgrings, von dem es am nächsten Morgen durch die Weinberge Triers geht. Die anspruchsvolle und lange Etappe führt auf einer Länge von 320 km über Wittlich, Trier und Bitburg zurück zum Nürburgring. Der letzte Tag schlägt auch in diesem Jahr wieder den Bogen von Tradition zur Moderne: Nach einer Wertungsprüfung auf der Grand-Prix Strecke werden die Rallye-Teilnehmer über die einsamen Straßen der Südeifel zur historischen Strecke des 1. Eifelrennens 1922 bei Nideggen geführt und legen dabei insgesamt 230 km zurück. Den Abschluss der Rallye bildet der finale Zieleinlauf im historischen Fahrerlager des Nürburgrings. Der Anmeldeschluß für die 3. Eifel Classic Rallye wurde bis zum 11. Juli 2011 verlängert. Für Old- und Youngtimer-Besitzer, die ihren Klassiker auf den Strecken der Eifel artgerecht bewegen wollen, sind noch Plätze frei.


Paul Pietsch Classic - zu Ehren des 100. Geburtstages des Verlagsgründers
Zum 100. Geburtstag von Paul Pietsch, Verlagsgründer und Rennfahrer der Silberpfeil-Ära, veranstaltete die Motor Presse Stuttgart am Wochenende 18./19. Juni 2011 die Rallye Paul Pietsch Classic.
Auf der abwechslungsreichen Strecke von Freiburg im Breisgau über Offenburg nach Stuttgart waren rund 100 Oldtimer, die samt ihren Lenkern dem Verleger und Motorsportler Pietsch ihre Reverenz erwiesen. Am Sonntagnachmittag rollten die Fahrzeuge nach gut 400 Kilometern auf reizvollen Nebenstrecken bei windigen Verhältnissen ins Ziel am Mercedes-Benz Museum in Stuttgart. Der Jubilar und Namensgeber der Rallye war zur großen Überraschung aller Zuschauer beim Zieleinlauf selbst anwesend und drehte mit seinen Kindern Peter-Paul Pietsch und Dr. Patricia Scholten in einem schwarzen Vorkriegs-Bentley eine Ehrenrunde. Hunderte von Besuchern applaudierten spontan und gratulierten so bereits am Vorabend zum 100. Geburtstag des ehemaligen Rennfahrers und Verlegers. Bei den drei Hauptgewinnern der Rallye kam es zu einem Doppelsieg: Alle drei Teams räumten in der gleichen Reihenfolge sowohl in der Gesamtwertung als auch in der Sanduhr-Klasse die Pokale ab. Der erste Platz ging mit nur 123 Strafpunkten klar an das ungarische Duo mit Zoltàn Erdèlyi und Andras Noszvai, die auf einem Jaguar Sovereign 420 aus dem Jahr 1968 zum Sieg fuhren. Den zweiten Platz mit 218 Strafpunkten belegten Dr. Oliver Nickel und Dr. Susanne Meyer aus Deutschland in ihrem 1971er Lancia Fulvia 1,3S. Ganz knapp dahinter landeten Frank Zähringer und Rainer Schubert vom Team auto motor und sport mit 222 Strafpunkten auf Rang drei. Sie steuerten einen Mitsubishi Debonair aus dem Jahr 1975 ins Ziel.
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