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57. Westfalenfahrt - Langstreckenpokal auf dem Nürburgring mit Rallye-Meister Walter Röhrl

Zum Nürburgring fahre ich seit den 1960er Jahren – zuerst als Fan zum 1000 km-Rennen, schließlich als aktiver Fahrer, nun als Journalist. Die Pressemitteilung der VLN hatte mich neugierig gemacht. Vor allem die Ankündigung der Werksteams von BMW, Audi und Porsche obwohl doch der Langstreckenpokal bis dato vor allem Breitensport war. Zudem sollte mit der Hybridtechnik im Porsche GT3 R eine Technik angewendet werden, die revolutionär werden kann. Also: Saisoneröffnung 2010 auf dem Nürburgring nach seinem Ausbau am 27. März 2010. Die Saisoneröffnung begann mit einer Rückkehr. Walter Röhrl, den ich seit Beginn seiner Karriere beobachte und mit dem ich 1997 auf einem Porsche Werks-Carrera RSR die Targa Tasmania fuhr, kehrte auf den Eifelkurs zurück - mit dem 911GT3 RS... weiterlesen

 
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Horch! Ein zu früh gefeiertes Audi-Jubiläum startet nun endlich ins Jubiläumsjahr

Dass sich Frauen jünger machen, Jugendliche aber gelegentlich älter ist bekannt und in vielen Situationen auch verständlich. Bei der Automobilhistorie hört das Verständnis aber schnell auf. Wie im Fall von Audi. Stolz präsentierte die Automobilmarke auf der Techno Classica 2009 in Essen eine Ausstellung zum 100jährigen Jubiläum präsentieren. Gute Idee, schöner Anlass, nur der falsche Zeitpunkt. "2009 wird die von August Horch am 16. Juli 1909 gegründete Marke Audi 100 Jahre alt.", verrät die Presseankündigung zur Oldtimermesse. Nicht ganz. Denn der Name der heute weltweit bekannten Marke kommt erst viel später ins Spiel, wie die Biographie "August Horch - Pionier der Kraftfahrt" aus dem konzernangehörigen August Horch Museum belegt... weiterlesen

 
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ADAC Graf Berghe von Trips Preis gastiert beim 27. Internationalen Oldtimer Festival auf dem Nürburgring

Bewährte Formel für packenden Rennsport: Der ADAC Graf Berghe von Trips Pokal wurde bereits 1982 erstmals ausgetragen – und gilt damit nicht nur das erste, sondern auch als das am längsten bestehende Championat für historischen Motorsport in Deutschland. Seit vielen Jahren ist die nach dem ersten deutschen Formel 1-Sieger benannte Serie regelmäßiger Gast beim Internationalen Oldtimer Festival um den Jan-Wellem-Pokal auf dem Nürburgring.
Vom 10. bis 12. September 2010 bildet die 27. Auflage des vom Düsseldorfer Automobil- und Motorsport-Club 05 e.V. (DAMC 05) organisierten Events den Rahmen für das vierte von fünf Saisonwochenenden der populären Meisterschaft. Nomen est Omen: Graf Berghe von Trips, der am 10. September 1961 beim Grand Prix von Italien in Monza nach einer Kollision mit Jim Clark tödlich verunglückte, zählte 1958 zu den Gründern des Deutschen Sportfahrer Kreises (DSK) und setzte sich Zeit seines Lebens für die Förderung junger Nachwuchstalente ein. Die nach ihm benannte Rennserie des ADAC bietet daher die ideale Spielwiese für die „kleinen“ Formelklassen der vergangenen Jahrzehnte, in denen sich spätere Grand Prix-Größen ihre ersten Sporen verdienten. So sind im Starterfeld Formel 3-Renner aus den unterschiedlichsten Epochen ebenso vertreten wie Formel Ford 1600 und 2000, Formel Renault, Formel V oder auch Formel Junior. Die eingesetzten Chassis tragen legendäre und wohlklingende Namen wie March, Ensign, Lotus, Martini, Ralt, Chevron, van Diemen, Lola oder Tiga. Das Reglement erlaubt Fahrzeuge der Jahrgänge 1947 bis 1986 und teilt diese in sieben Klassen ein. Beim 27. Internationalen Oldtimer Festival um den Jan-Wellem-Pokal auf dem Nürburgring vom 10. bis 12. September 2010 bestreitet der ADAC Graf Berghe von Trips Pokal den siebten und achten von insgesamt zehn Saisonläufen.
Die Zuschauer am Nürburgring dürfen sich bei erwarteten rund 60 Teilnehmern einmal mehr auf packenden Motorsport auf höchstem Niveau freuen. Dazu trägt auch die spannende Ausgangslage in der Gesamtwertung bei. Es führt Stefan Scho, der mit seinem Formel Ford 2000-Boliden der Marke Reynard SF86 bislang 114 Punkte einfuhr. Ihm dicht auf den Fersen: James Kelly (95 Pkt., Ensign LNF3 / Formel 3 1600), Mark Jackson (92 Pkt., Reynard SF84 / Formel Ford 2000) und Bruno Huber (91 Pkt., Argo JM1 / Formel 3 2000).

Informationen unter www.oldtimer-festival.de.

 

Achtung, Achtung - 3 Millionen Personen auf der A40 am 18. Juli 2010
Grafik: TAS Emotional Marketing GmbH
(c) Schloemann

Stell dir vor, es ist Kulturhauptstadt - und alle gehen hin. Oder radeln. Zum größten und schönsten Straßentheater der Welt: dem Still-Leben auf dem Ruhrschnellweg. Über drei Millionen Besucher und Bewohner der Metropole Ruhr feierten am Sonntag (18. Juli) fröhlich und friedlich. "Der Wettergott scheint ein Ruhri zu sein", freute sich RUHR.2010-Vorsitzender Fritz Pleitgen, "uns ist ein Ding der Unmöglichkeit gelungen." Sein Geschäftsführerkollege Oliver Scheytt ergänzt: "Das Zusammenwirken aller Partner hat den Effekt ausgemacht. Hier entsteht eine tolle Energie." Viele Gäste forderten sogar eine Wiederholung. Beim Begegnungsfest der Nationen und Generationen hatte sich das Ruhrgebiet bunt und vital präsentiert. Mit spektakulären Projekten, aber auch mit sozialen Inhalten und künstlerischen Elementen hatten die Teilnehmer auf der so genannten Programmspur die 20.000 Tische zur Bühne der Alltagskultur gemacht. Auch auf der Mobilspur, wo alles erlaubt war, was keine Räder hat, rollte gut ein Drittel des Gesamtbesucheraufkommens: auf Einrädern und Tridems (Tandems für Drei), Rhönrädern und Rikschas und Kettcars. Mehr Fahrräder auf einen Haufen dürfte die Welt außerhalb Chinas noch nicht gesehen haben, schätzte der ADFC. Wichtiger noch: Polizei und Feuerwehr meldeten trotz des Großbetriebs keine besonderen Vorkommnisse. Die Verkehrsbetriebe registrierten 100-prozentige Auslastung und meldeten eine weitgehend reibungslose Abreise. Das Medieninteresse war ebenfalls erfreulich. Über 100 internationale Journalisten waren von China über Russland bis Japan und aus den USA angereist, um ein neues Bild einer überraschend anderen Metropole in alle Welt zu verbreiten. Auch im Internet war das Kulturhauptstadt-Ereignis das Topthema: Die meist getwitterten Suchbegriffe des Tages waren A40, Still-Leben und RUHR.2010 – auf den Plätzen eins bis drei. Rund 12.000 Helfer unterstützten das Still-Leben. Am Morgen hatten Pleitgen und Scheytt das Still-Leben gemeinsam mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Dortmund eröffnet, wenig später ging es für die beiden Geschäftsführer in Duisburg weiter, begleitet von Verkehrsminister Harry Kurt Voigtsberger: per Rad auf der Autobahn – eskortiert von Hunderten von Inlineskatern. Wenig später sollten die Nutzer der Mobilspur ein Deja-Vu-Erlebnis haben: Nichts ging mehr auf der A40 – Superstau sogar für Fahrradfahrer! Zeitweise mussten die Veranstalter sogar die Zugänge zu den Auf- und Ausfahrten regeln, um für Entlastung zu sorgen. Auch hier die Reaktion: verständnisvoll. Am Abend verließen die Besucher die Bahn nicht nur pünktlich mit offiziellem Veranstaltungsende, sie nahmen sogar ihren Müll mit und rückten die Tische wieder gerade!

Aktuelles unter: www.ruhr2010.de/still-leben

 
Alfa Romeo feierte 100. Markenjubiläum beim 38. AvD-Oldtimer-Grand-Prix 2010 vom 13. bis 15. August

Auch beim diesjährigen AvD-Oldtimer-Grand-Prix vom 13. bis 15. August feierte Alfa Romeo mit seinen Fans den 100. Geburtstag der Mailänder Traditionsmarke. Die 6.400 Quadratmeter große Eventfläche im Fahrerlager der Grand-Prix-Strecke bot nicht nur ein großes Zelt als Anlaufstelle für Fans, sondern auch einen exklusiven Parkplatz für die Fahrzeuge der angereisten Alfisti. Schöner Nebeneffekt: Die Besucher erhielten hier einen umfassenden Überblick über verschiedene Modellgenerationen der Marke Alfa Romeo.
Auch auf der Strecke war viel von Alfa Romeo zu sehen: Neben einem Corso über die gut 21 Kilometer lange Nürburgring-Nordschleife am Samstag (14.8.) drehten Alfa Romeo Fahrzeuge im Rahmen einer speziellen „Celebration Lap“ am Sonntag (15.8.) auf dem rund 5,2 Kilometer messenden Grand-Prix-Kurs ebenfalls ihre Runden. Darüber hinaus präsentierte Alfa Romeo seine aktuelle Ikone, den Alfa Romeo 8C Spider – und das nicht nur statisch, sondern auch im Rahmen von Demonstrationsfahrten. Dazu kamen zahlreiche Modelle der Marke, die in den verschiedenen Rennen um Sieg und Platzierungen fuhren. Den Einsatz vieler dieser Fahrzeuge übernahm die „Scuderia del Portello“, ein internationaler Zusammenschluss von motorsportorientierten Alfa Romeo-Enthusiasten. Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die „Alfisti Party“ am Samstagabend. Nähere Informationen und Ergebnisse unter www.avd.de/ogpracing/

 

"Helden"-Ausstellung in der Henrichshütte in Hattingen ehrt Bernd Rosemeyer bis zum 31. Oktober

Nachbau des Rennwagens von Bernd Rosemeyer in der Ausstellung
(c) LWL

Zu Ehren der Kulturhauptstadt gibt es in Hattingen bis zum 31. Oktober 2010 eine große Ausstellung zur Geschichte und Gegenwart der Heldenverehrung im Industriemuseum Henrichshütte zu sehen. 850 hochkarätige Exponate laden zu einer Reise von Rom bis ins Revier ein. "Die Spannweite ist groß: vom antiken Heldenmythos, der Jahrhunderte überdauert, bis zum TV-Helden für einen Abend, von den Anfängen europäischer Kultur bis zu den Helden des Ruhrgebietes", erklärt LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale. Eine besondere Ausstellung an einem besonderen Ort. Das Gelände des ehemaligen Stahlwerks hat seine eigene Helden-Geschichte: Vor 20 Jahren kämpfte hier eine ganze Region gegen das Aus der Stahlhütte und feierte ihre Anführer. Im Schatten des ältesten Hochofens im Revier erzählt die Ausstellung mit dem Titel "Helden. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen" auf einer Fläche von 1.200 Quadratmetern Geschichten von Machern und Medien, von kampfbereiten Arbeitern und stolzen Unternehmern, religiösen Vorbildern, gefeierten Sportlern und engagierten Helfern. Unter ihnen auch der tragisch verunglückte Bernd Rosemeyer.
Weitere Informationen erhalten Sie im Reisetipp Henrichshütte... weiterlesen

 

"Eine Frau, ein Bikini, ein Auto" - Der BMW 507 von Bond-Girl Ursula Andress wurde erstmals öffentlich auf der Arabella Classics vom 13. bis 17. Mai 2010 präsentiert

Designklassiker von Graf Goertz - BMW 507

Wer erinnert sich nicht an die berühmte Szene, als das Bond-Girl im weißen Bikini aus den glitzernden Fluten steigt. Und wo stieg die Schauspielerin ein, wenn Sean Connery alias James Bond lockte und der Badedress getrocknet war? In den BMW 507, ein Auto, so selten und einzigartig wie der Auftritt der Andress. Jetzt fuhr der historische Sportwagen erstmals wieder ins Rampenlicht – während der Rallye Arabella Classics 2010. So atemberaubend ihre Arbeitskleidung, so rasant war ihr Wagen: Ursula Andress, das erste und bis heute bekannteste Bond-Girl, kurvte am liebsten in ihrem BMW 507 durch Hollywood. Heute gehört die Oldtimerrarität zur Sammlung der Arabella Classic Cars GmbH.
Am 13. Mai wurde die Startflagge bei der Premiere der Arabella Classica für 100 Teams geschwenkt, die mit ihren Oldtimern an den folgenden Tagen quer durch Bayern und das Salzburger Land fuhren. Start war an der BMW Welt in München, Zielort jeder Etappe war das Schloss Fuschl, a Luxury Collection Resort & Spa, in der Nähe von Salzburg. Hier erwartete die Liebhaber historischer Automobile exklusiver Luxus in historischem Ambiente und romantischer Lage am Fuschlsee.

Weitere Informaionen erhalten Sie unter www.arabellaclassics.de

 

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Kulturhauptstadt Europas startete mit über 100.000 Besuchern am 9. und 10. Januar auf Zeche Zollverein in Essen

Eroeffnungsfeier auf Zeche Zollverein
(c) TWM / Schloemann

Trotz Minusgraden und Schneetreiben feierten über 100.000 Besucher am 9. und 10. Januar 2010 den Beginn des Kulturhauptstadtjahres auf Zeche Zollverein in Essen mit einem großen Open-Air-Fest. „53 Städte und Gemeinden bilden zusammen die Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010 - das ist eine Premiere in der 25-jährigen Geschichte dieses europäischen Ehrentitels, ein großer Gewinn für das Ruhrgebiet und für uns alle,“ sprach Bundespräsident Horst Köhler bei der Eröffnungfeier.
Wir sind das Feuer" hieß das Motto der Eröffnungs-Revue von Gil Mehmert, die im Rahmen des Festaktes am Samstag ab 15.30 Uhr ebenso wie die Ansprache des Bundespräsidenten Horst Köhler und die Premiere der neuen Hymne von Herbert Grönemeyer ("Komm zur Ruhr") live in ZDF, WDR und Deutscher Welle zu erleben waren.

Die 330 Quadratmeter große Bühne befand sich auf dem Gelände des UNESCO Welterbes der Kokerei Zollverein und bot mit ihrer faszinierenden Kulisse in Eis und Schnee gehüllt eine unverwechselbare Atmosphäre. Insgesamt bespielten 1738 Künstler das Gelände und die Hallen, die immer sehr gut gefüllt waren. Die 100.000 erwarteten Gäste kamen bereits am Samstag. Sie erlebten ein Non-Stop-Programm mit prominenten Gästen und Live-Schaltungen in die Städte der Metropole Ruhr. Zusätzlich wurden am gesamten Wochenende alle Hallen mit Programmen und Projekten bespielt, die einen Vorgeschmack auf die Programm-Highlights von RUHR.2010 gaben. .

Auf vier verschiedenen Parcours ging es im gesamten Außengelände vorbei an über 50 kleinen und großen Inszenierungen. Eines der Highlights war die Eröffnung des Ruhr-Museums in den Räumen der ehemaligen Kohlenwäsche auf Zollverein. Bei freiem Eintritt konnte man die Dauerausstellung "Natur - Kultur - Geschichte des Ruhrgebiets" besuchen. Unter dem Motto "Wir sind das Ruhrgebiet" feierte das Ruhr-Museum mit einem Kabarett-, Comedy- und Musikprogramm und vielen bekannten Künstlern, u.a. Hennes Bender, Hagen Rether, Frank Goosen, Piet Klocke und Fritz Eckenga oder auch Stoppok und die Popolskis. Ulrich Borsdorf, Direktor des Ruhr Museum, konnte die Eröffnung kaum erwarten: "Ich liebe dieses Museum, und die Menschen im Ruhrgebiet werden es auch in ihr Herz schließen". Die Kulturhauptstadt erlebte und bestand trotz Wetterkapriolen ihre erste Bewährungsprobe. Herzlichen Glückwunsch!

Für Ausflüge in die Kulturhauptstadt 2010 schauen Sie einfach mal in unsere Ruhrgebietstipps.

 
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