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Der Berg rief und Tausende folgten seinem Ruf - Das Bergrennen 2007
Der
2,030 km lange "Uphöfener Berg" war am 11. und 12. August 2007 Schauplatz
des 40. Osnabrücker ADAC Bergrennens. Ein einmaliges Starterfeld
mit Rennfahrzeugen der unterschiedlichsten Jahrgänge, Baureihen
und Leistungspotentiale sorgten bei strahlendem Sonnenschein nicht
nur für Motorsport der Spitzenklasse, sondern garantierte den Besuchern
darüber hinaus im offenen Fahrerlager tolle Einblicke in die Welt
der PS-Giganten und Rennklassiker. Sowohl im Training am Samstag
als auch in den Rennläufen am Sonntag schenkten sich die Fahrer
nichts. Spannende Kämpfe um die Ideallinie lieferten den zahlreichen
Zuschauern beim Jubiläumsrennen Motorsport pur. Vor allem in
den Kurven sorgten die Starter im abwechslungsreichen Feld für
Gänsehaut, wenn es galt, das Auto gerade noch auf der Straße
zu halten. Was allerdings nicht immer gelang. Dennoch wurde dank
der guten Sicherheitstechnik kein Fahrer ernsthaft verletzt. Die
insgesamt 133 Starter in verschiedenen Klassen gönnten sich in ihren
Klassen keine Pause und vor allem den zahlreichen Mitbewerbern keine
Chance. Besonders schnell war Reto Meisel in seinem Mercedes E 190
V8 Judd unterwegs. Mit Spitzenzeiten dominierte er das Training
und die Wertungsläufe und baute seinen Vorsprung in der Tourenwagen
Bergmeisterschaft aus. Und ganz nebenbei fuhr er mit einer Zeit
von 00:59:018 Min. auch noch einen neuen Streckenrekord der Tourenwagen
auf.
Im "Classic-Berg-Cup " wurden auch im Jubiläumsjahr historische
Tourenwagen, GT-Fahrzeuge, Sport- und Formelrennwagen mit Baujahr
von 1950 bis 1976 am Limit den Berg hinauf bewegt. Dabei kamen um
den WIGOS CUP Youngtimer-Fahrzeuge in einer Anzahl zum Einsatz,
wie sie ansonsten vornehmlich im Rahmen der Youngtimer Trophy auf
der Rundstrecke und im Rallyesport zu sehen sind. Die Automobilfreunde
fanden hier "ihre" Fahrzeuge so vor, wie sie nach früheren Reglements
vorbereitet und eingesetzt wurden - im Originalzustand der jeweiligen
Epoche. Auch der Classic-Berg-Cup setzte auf eine Markenvielfalt,
wie sie nur bei Bergrennen zu bewundern ist. Ob Renault Alpine,
Porsche 911, Ford Escort, BMW 2002, BMW 318, Opel Kadett, Fiat Ritmo,
Fiat 128, Peugeot 205 oder Chevrolet Camaro - alles Automobile,
die alleine schon wegen ihres betagten Alters Ehrfurcht einflößen
und Staunen verursachen. Auch der Ex-Bergmeister Dieter Knüttel
startete in diesem Cup und präsentierte einen Original Opel Steinmetz-Commodore,
ein Genuss für Augen und Ohren, nicht nur der Opel-Freunde.
Britische Nostalgie war in diesem Jahr mit der Triumph Competition
vor Ort. Seit ihrer Entstehung vor 14 Jahren hat sie sich als europäische
Rennserie für die klassischen englischen Sportwagen aller Marken
verstanden; daher sind heute auch die Fahrzeuge der Marken Austin
Healey, Elva, Gilbern, Lotus, Marcos, MG und Morgan stets gern gesehene
Teilnehmer. Somit wurde beim diesjährigen Bergrennen Motorsport
nach klassischer englischer Art geboten und es war eine gute, aber
auch einmalige Möglichkeit, die beliebten englischen Sportwagen
der vergangenen Jahrzehnte im Kampf um die Bestzeit am Berg zu sehen.
Da bei Bergrennen auch der gesellige Aspekt nicht zu kurz kommt,
gab es hier auch hervorragende Kontaktmöglichkeiten zu den Aktiven.
Vom Berg nicht wegzudenken ist die Tourenwagenlegende NSU mit ihrer
lebhaften Vergangenheit. Unzählige Siege gingen im Laufe der Jahrzehnte
auf das Konto dieser beliebten Fahrzeuge. Nachdem die NSUs zum Ende
der siebziger Jahre aus den Teilnehmerfeldern der verschiedenen
Rennveranstaltungen verschwanden, schlossen sich bereits zu Beginn
der achtziger Jahre wieder Liebhaber dieser Marke zusammen, um im
Rahmen verschiedener Rennen einen neuen Anlauf zu unternehmen. Im
Rahmen des NSU Bergpokals, der seit dem Jahr 2001 ausgetragen wird,
waren die Teilnehmer mit Spannung, Spaß und guter Laune, aber auch
dem notwendigen Ehrgeiz zum Sieg dabei und präsentierten sich somit
als ein großer Sympathieträger beim Osnabrücker Bergrennen.
Ein buntes Rahmenprogramm ergänzte die einzelnen Trainings,- und
Wertungsläufe. Ein Highlight war sicherlich der "wahrscheinlich
schnellste VW - Bulli der Welt" der zwischen den Rückführungen seine
insgesamt ca. 500 PS, erzeugt von einem Porsche Bi-Turbo, zum Besten
gibt. Bob- Olympiasieger Christoph Langen startete mit einem 500PS
starken Ford- Zakspeed Capri Turbo am Berg und der spektakuläre
Nascar Pick-Up brachte einen akustischen Ohrenschmaus für alle Zuschauer
an die Strecke. Organisationsleiter Bernd Stegmann zeigte sich mit
der 40. Auflage des Osnabrücker ADAC Bergrennens mehr als zufrieden.
"Tausende von Besuchern am Wochenende sollen uns Recht geben. Rennsport
in der Region ist beliebt. Gerade in diesem Jahr war es das bunte
Starterfeld, das Wetter und das tolle Rahmenprogramm was es zu einem
ganz besonderem Jubiläum werden ließen".
Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.msc-osnabrueck.com
Regenschlacht am Borgloher Berg - Das
Osnabrücker Bergrennen 2005
Das 38. Osnabrücker ADAC Bergrennen bot den Besuchern am 13.
und 14. August auf der 2,030 km langen Rennstrecke am Uphöfener
Berg in Hilter-Borgloh trotz oder gerade wegen des widrigen Regenwetters
zahlreiche Höhepunkte des Automobilsports.
Beim Lauf um die Deutsche Automobil-Bergmeisterschaft 2005 mussten
die rund 150 Teilnehmer mit spektakulären Tourenwagen, offenen Rennsportfahrzeugen
sowie historischen Klassikern ihr ganzes fahrerisches Können
in die Waagschale werfen, um bei den schnell wechselnden Straßen-
und Wetterverhältnissen Bestzeiten zu erfahren. Während
am Samstag, den 13.08., die Trainingsläufe noch strahlender
Sonnenschein oder leicht bedecktem Himmel ausgetragen wurden, hing
der Himmel am Sonntag voller Regenwolken. Die wichtigste Frage des
Tages im Fahrerlager: "Welche Reifen sollen wir nehmen?"
Wie wichtig diese Entwcheidung war, erlebten die mehr als 4500 begeisterten
Zuschauer bei vielen Drehern, einigen Unfällen und dem
Kampf am Limit .
Ein
spannendes Finale lieferten sich der amtierenden Deutschen Automobil
Bergmeister Herbert Stenger aus Sommerkahl und der in der Meisterschaft
für Rennfahrzeuge nur einen Punkt zurückliegenden Uwe Lang. Im Training
am Samstag trennten beide nur wenige Zehntel Sekunden. Am Rennsonntag
kam Stenger allerdings mit dem wechselhaftem Wetter besser klar
als sein Rivale und sicherte sich mit einer Gesamtzeit von 04.33.047
Min. auf seinem von einem BMW- Triebwerk angetriebenen Rennfahrzeug
den Tagessieg vor Marcel Steiner auf seinem Martini BMW MK77 mit
einer Gesamtzeit von 04.39.115 Min. In der Gesamtwertung zur Deutschen
Bergmeisterschaft für Rennsportfahrzeuge führt nun weiterhin Stenger
knapp vor Uwe Lang aus Schweinfurt mit nur wenigen Zähler Unterschied.
Spannend war auch das Duell in der Bergmeisterschaft der Tourenwagen
zwischen Norbert Brenner aus Walldürn auf einem Mercedes 190 EVO
und Norbert Handa unterwegs mit seinem Lancia Delta. In den vier
Wertungsläufen lieferten sich beide ein packendes Duell gegen die
Stoppuhr, das am Ende Norbert Brenner für sich entscheiden konnte.
Mit einer Gesamtzeit von 04.41.795 Min. verbuchte der Mercedespilot
den Tagessieg für sich. Auch nach diesem Wochenende führt Brenner
die Meisterschaftstabelle der Deutschen Bergmeisterschaft für Tourenwagen
an. Wenn auch knapp vor dem Rivalen Handa aus Markt- Einersheim.
Im
beliebten KW Berg- Cup der Gruppe H, unterteilt in drei Divisionen,
dominierte in der Klasse 29 bis 1300ccm Klaus Bernert aus Angelbachtal
deutlich mit einer Gesamtzeit von 05.03.758 Min. In der Division
II bis 2000ccm erzielte André Schörs auf seinem Talbot Lotus
Sunbeam einen für alle überraschenden Tagesieg mit einer Gesamtzeit
von 04.59.205 Min. vor dem in dieser Klasse amtierenden Meister
Holger Hovemann auf seinem Opel Kadett C Coupé. Die dritte
Division über 2000ccm entschied Norbert Brenner auf seinem Mercedes
190 Evo für sich. In der aktuellen Meisterschaft des DMSB Bergpokal
für Tourenwagen konnte Holger Hovemann auf seinem Opel Kadett C
Coupe' mit einer Tageszeit von 05.00.219 Min wichtige Punkte sammeln.
Im DMSB Bergpokal für Rennsportfahrzeuge sicherte sich Rolf Köppel
mit 05.05.605 Min. den Tagessieg.
Der bestehende Streckenrekord mit einer Zeit von 0:55:91 Min. geriet
an diesem Wochenende niemals in Gefahr. Die schnellste Zeit am Berg
kam von Herbert Stenger am Samstag mit einer Zeit von 0.57.370 Min.
Trotz des inkonsequentem Wetterverlaufs ist die Beliebtheit des
nördlichsten Deutschen Bergrennen ungebrochen. Mit mehr als 4500
Zuschauern zeigten sich die Veranstalter des MSC Osnabrück e.V.
mehr als zufrieden. "Die Besucher haben jedes Jahr dieses August-
Wochenende fest in Ihrem Terminkalender eingeplant. Selbst der Regen
konnte die Besucher nicht abhalten an die Strecke zu kommen . Sowohl
Zuschauer als auch Fahrer aus ganz Deutschland zeigten große Begeisterung
am Berg. Es hat einfach alles gestimmt", so Organisationsleiter
Bernd Stegmann vom MSC. Neben einem attraktiven Rahmenprogramm des
Mini Cooper Forums, zeigte der Lapp- Porsche des Schrey Rennteams
aus Wallenhorst einige Schauläufe auf einem Porsche 935. Einen Augenschmaus
für Augen und Ohren offenbarte Bernhard Dransmann auf seinem Ferrari
Enzo. Mit weniger als 400 gebauten limitierten Exemplaren ein sicherlich
einzigartiges Erlebnis am Berg.
Berg-Feuerwerk - Das Osnabrücker Bergrennen
2004
Das Feuerwerk an Höhepunkten aus dem Automobilsports, das die Organisatoren
des 37. Osnabrücker ADAC Bergrennen am 14./15. August 2004 versprochen
hatten, zündete zwar mit Wetter-Unterbrechungen, aber zur vollen
Begeisterung der 10.000 Zuschauer. Auf der 2,030 km langen Rennstrecke
am „Uphöfener Berg“ in Hilter-Borgloh war Rennsportatmosphäre
der besonderen Art zu spüren, wenn die spektakulären Tourenwagen,
offenen Rennfahrzeugen sowie historischen Klassiker mit zahlreichen
Drifts und Schlenkern den Berg hinaus rasten.
Die begeisterten Zuschauer, die trotz Regenwolken an den Berg gekommen
waren, wurden Zeugen des einmaligen Laufs von "Berglöwe" Herbert
Stenger, der sich - ebenso wie im Vorjahr - frühzeitig die
Deutsche Bergmeisterschaft für Rennsportfahrzeuge sichern konnte.
Mit einer Gesamtzeit von 03:47,344 min. demonstrierte Stenger seiner
Konkurrenz das perfekte Zusammenspiel zwischen seinem Equipe Stenger
BMW, Fahrer und Team. Den Tages- Gesamtsieg in der Deutschen Bergmeisterschaft
für Tourenwagen sicherte sich Norbert Brenner aus Walldürn mit seinem
Mercedes 190 EVO II und einer Gesamtzeit von 04:14,462, vor Klaus
Hoffmann aus Kritzingen auf seinem Ford Escort Cosworth. Neben dem
Streckenkönig war der Besucher der Seat Leon Supercopa ein Highlight
des diesjährigen Bergrennens. Für die Profis der Rundstrecke war
es Premiere bei einem Bergrennen. Entsprechend vorsichtig gingen
sie die drei Trainingsläufe am Samstag an. Hinreichend geschult,
sollte es in den drei Wertungsläufen am Sonntag deutlich schneller
werden. Mit der schnellsten Zeit von 1:07,854 min. konnte überraschend
Florian Stoll den Tagessieg für sich verbuchen. Stoll, lag die Strecke
so gut, dass er den Wertungsführenden des Seat Leon Supercopa
Peter Terting auf den zweiten Rang verwies. Stargast EX- WBO Boxweltmeister
Dariusz Michaelczewski war bei seiner Fahrt im "Renntaxi"
unter der Führung von ETCC- Fahrer Frank Diefenbacher nicht ganz
so wohl wie bei seinen Auftritten im Ring. Sichtlich erleichtert
zeigte sich der Boxer als zweiter Sieger der Ehrenrunde. "Der Fahrer
hat gewonnen", meine Michaelczewski nach der Fahrt. Weitere Tagessiege
konnten Micha Gräfling auf Reynard 893 mit einer Gesamtzeit von
04:07,163 min. im DMSB Bergpokal für Rennsportfahrzeuge und Matthias
mit seinem Opel Kadett mit einer Gesamtzeit von 04:20,948 min. im
DMSB Bergpokal für Tourenwagen erzielen. Mit einer Bestzeit von
0:56,691 min. konnte Herbert Stenger zwar den Streckenrekord aus
dem Jahre 1998 von 0:55,910 nicht bezwingen, dennoch lieferte er
mit seinem Show- Car, einem 600PS- Ford Capri eine gute Show. Nicht
nur die Tourenwagen, sondern auch die zahlreichen historischen Rennfahrzeuge
machten auf der Strecke und im Fahrerlager eine gute Figur. Rennklassiker
wie der NSU Bergpokal sind aus dem Renngeschehen ebenso wenig wegzudenken,
wie die KW Gruppe- H. In diesem Jahr geht der Sieg in dieser Gruppe
in der attraktiven Klasse 29 bis 1600ccm an Kurt Flatz mit einer
Zeit von 04:32,194, in der Klasse 30 bis 2000ccm an Matthias Pott
mit 04:20,948. Rund herum zufrieden mit dem Rennwochenende waren
neben den Zuschauern auch die Organisatoren. "Mit sechs Trainingsläufen
am Samstag und vier Wertungsläufen am Sonntag konnten wir sowohl
den vielen tausend Besuchern, als auch den von weither angereisten
Fahrern Motorsport vom Feinsten bieten. Dieses Konzept wollen wir
auch in den nächsten Jahren fortsetzten.", resümierte
Bernd Stegmann, Organisationsleiter des MSC Osnabrück e.V.
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