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"Nur fliegen ist schöner" beim AvD OldtimerGrandPrix vom 8. bis 10. August 2008

(c) OpelAuf dem diesjährigen AvD-Oldtimer-Grand-Prix feierte nicht nur Opel unter dem Motto: „Nur Fliegen ist schöner…“ den Rennsport. Während die Rüsselsheimer mit einer Ausstellung im HAZET-Fahrerlager an die Premiere des Opel GT erinnerten, präsentierten die Firmen Porsche, Ferrari und Maserati die Produktpalette vom Klassiker bis zum aktuellen Modell. Aber natürlich gab es bei der größten europäischen Oldtimer-Rennsportveranstaltung natürlich auch Renngeschehen. 63.000 Besucher erlebten - leider nicht von der abgerissenen Haupttribüne gegenüber der Boxengasse - spannende Rennläufe mit insgesamt rund 650 Rennfahrzeugen aus einem Jahrhundert Motorsport. Ältestes Auto auf der Strecke war ein Opel-Rennwagen von 1903, jüngstes Fahrzeug der von Timo Glock gefahrene Toyota GT-One (1998/99).
Der vierfache Sieger des 24 Stunden-Rennens von Spa-Francorchamps und mehrfache belgische Tourenwagen-Meister Jean- Michel Martin (B) gewann im Ensign N176-Ford (1976) beide Läufe zu den Grand Prix Masters für historische Formel-1-Wagen. Die Rennen zur historischen FIA-Europameisterschaft gewannen Stuart Roach (GB) in einem Alexis-Ford (1960) und Piero Enrico Tonetti (I) in einem Brabham BT6-Ford (1963). Bei den ORWELL SuperSports feierten Lokalmatador Peter Hoffmann (Gondershausen) und Richard Piper (GB) Siege. Beide steuerten einen McLaren M8F-Chevrolet (1971/72). (c) AvD Presse

AvD-Oldtimer-Grand Prix am Nürburgring 2007

Vom 10. bis zum 12. August 2007 findet auf dem Nürburgring in der Eifel der 34. AvD-Oldtimer-Grand-Prix Nürburgring statt. Mehr als 70.000 Zuschauer lassen sich dieses einmalige Spektakel nicht entgehen. Mit rund 580 Nennungen und Startern aus 21 Nationen im Jahr 2006 festigt die historische Rennveranstaltung ihren Stellenwert als eine der bedeutendsten Events dieser Art weltweit. Der AvD-Oldtimer-Grand-Prix ist und bleibt das größte rollende Renn-Museum der Welt. Für die traditionsreichste deutsche Rennstrecke hat der AvD-Oldtimer-Grand-Prix einen sehr hohen Stellenwert. "Er zählt unseren Top-5-Veranstaltungen", erklärte Nürburgring-Pressesprecher Stefan Cimbal "Was das Image angeht, ist er sogar neben dem Formel-1-Lauf durch die Verbindung von Tradition und Moderne die wichtigste Veranstaltung".

Das Team Röhrl / Geistdörfer während der
WM-Saison 1982 im Ascona 400
Opel-Rennwagen on Tour
Manuel Reuters "Cliff-Calibra" von 1996

Das 50jährige Jubiläum des Großen Preises von Deutschland, der als eines der dramatischsten Rennen in die Geschichte einging, wird eines der Leitthemen des Grand Prixs werden. In der Saison 1957 gab es einen fast gleichwertigen Dreikampf der Teams Maserati, Vanwall und Ferrari um die Fahrerweltmeisterschaft. Beim Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring, dem sechsten von acht Läufen, erkämpfte sich Fangio die Pole-Position und stritt fortan mit den Ferrari-Piloten Hawthorn und Collins um die Führung. Den entscheidenden Vorteil für den Sieg holte sich fangio durch einen taktischen Boxenstopp und eine anschließende Verzögerungstaktik im Rennen. Auf zwei Runden, in denen er ein eher mäßiges Tempo anschlug, folgten Rekordrunden. Er überholte Collins und in der Schlussrunde auch noch Hawthorn. Mit seinem Sieg mit einem Vorsprung von 3,6 Sekunden gewann Fangio im Maserati 250F damit vorzeitig seine fünfte Weltmeisterschaft.
Beim diesjährigen AvD-Oldtimer-Grand-Prix startet mit den Grand Prix Masters ein hochklassiges Feld mit historischen Formel-1-Autos. Dabei stehen Fahrzeuge am Start, die in der Dreiliter-Ära von 1966 bis 1976 noch beim Großen Preis von Deutschland auf der Nordschleife des Nürburgrings eingesetzt wurden. Insgesamt sind im Feld des AvD-Oldtimer-Grand-Prix Formel-1-Rennwagen bis 1978 zugelassen. Zu den Fahrzeugen zählen der legendäre schwarz-goldene John-Player-Special-Lotus, der McLaren M23, der March 761, der Shadow DN5 oder der nur ein Mal gebaute Amon F101. Dazu kommen die Historischen Grand-Prix-Wagen bis 1960 mit einigen Maserati 250F.

Opel präsentiert beim Rennwochenende in der Eifel 13 Highlights der Opel-Motorsportgeschichte, die am Samstag ab 11.15 Uhr und am Sonntag ab 14.30 Uhr bei zwanzigminütigen Demonstrationsläufen mit den Fahrern Manuel Reuter, Jochen Berger, dem mehrfachen Berg-Europameister Dr. Helmut Mander sowie den Schauspielern Rolf Zacher und Norbert Heisterkamp zu sehen sein werden. Unter den vorgestellten Raritäten ein Rennwagen von 1903, ein Grand Prix-Rennwagen von 1913, der Europameisterschafts-Ascona 400 sowie das ITC-Weltmeisterschaftsauto Calibra von Manuel Reuter. Mit dabei die Freunde des Opel 400er Clubs und ihre perfekt restaurierten Ascona und Manta 400 sowie erstmals der Lotus Omega / Evo 500 Club mit seinen PS-starken Boliden. Ausserdem wird Christian Geistdörfer, Gewinner der Rallye-WM 1982 als Kopilot von Walter Röhrl auf einem Opel Ascona 400, vor Ort sein. Der heute 54-Jährige war der jüngste Copilot, der je einen WM-Lauf gewann. Insgesamt 13 WM- sowie vier Rallye Monte Carlo-Siege feierte Geistdörfer in seiner 15-jährigen Motorsportkarriere . Mit dem Ascona 400 schaffte Geistdörfer als Kopilot von Walter Röhrl vor genau 25 Jahren das, was niemand vorher für möglich gehalten hatte: den Gesamtsieg auf einem Fahrzeug, das sich in einem fast übermächtigen Mitbewerberfeld gegenüber sah. Die Vorteile des Opel-Rallyewagens waren seine Zuverlässigkeit, sein Gewicht - es konnte auf knapp 1.000 Kilogramm gedrückt werden - und sein auf 260 PS gestärktes Triebwerk. Dennoch musste sich der Ascona 400 gegen hochentwickelte Konkurrenten, wie den Audi Quattro, erst noch behaupten. Es gab ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit herben Rückschlägen für Opel. Erst an der afrikanischen Elfenbeinküste, dem vorletzten Rennen der Saison, fiel die Entscheidung in einem "Herzschlagfinale". Nach 5.000 Kilometern durch den Busch kamen Walter Röhrl und Christian Geistdörfer als Erste in Abidjan an. Damit war die Sensation perfekt: Die beiden Opel-Piloten waren nach dem elften von zwölf Läufen Weltmeister.

Weitere Informationen zum OldtimerGrandPrix erhalten Sie unter www.ogpracing.de

 




 
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