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Theußl mit sechs Klassensiegen Meister | An der Nordseeküste | Ivo Göckmann gewinnt sein erstes GTM-Rennen | Frits im Glück | V8 Trio in der Toskana | Ford Francorchamps | GT40 die Zweite | Die Klassensieger | Die Termine

 

Österreicher "theußlich" gut
 
Schon die Gesamtwertungstabelle versprach es: Das Saisonfinale der Grand Tourisme Meisterschaft auf dem Nürburgring sollte ein heißes Rennen werden. 44 Fahrzeuge gingen zum letzten GTM-Lauf '99 an den Start.

Wie schon in Oschersleben bewegte Ivo Göckmann einen TVR Griffith und gewann prompt seinen ersten Lauf. Auch auf dem Nürburgring konnte er überzeugen. Im Training fuhr der Frankfurter die zweitschnellste Zeit und war nur knapp eine halbe Sekunde langsamer als Georg Stummeyer mit seinem starken Ford GT 40. Doch: Stummeyer hatte Pech und konnte das Rennen nicht mitfahren. Getriebeprobleme haben seinen 385-PS Boliden lahm gelegt.

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vo Göckmann ging also als erster ins Rennen. Auf regennasser Fahrbahn - die für den ein oder anderen Abflug sorgte - fuhr er schon in der ersten Runde einen beachtlichen Vorsprung heraus. Der Trainingsdritte Joe Ward - ebenfalls im TVR Griffith unterwegs - konnte mit Göckmann nicht mithalten.

Der Gesamtführende Willibald Theußl hatte mit seinen fünf Klassensiegen die besten Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft. Ein Sieg in seiner Klasse fehlte ihm noch, um auf dem Treppchen ganz oben zu stehen. Er startete mit seinem Lotus Elan aus Startreihe Sechs vor dem Tabellenzweiten Bernd Schmitt im TR 4. Der brauchte ebenfalls einen Klassensieg, um den Meisterschaftstitel zu holen. Dritter im Bunde: Manfred Sommer im Porsche 911. Große Chancen auf den Gesamtsieg hatte er nicht. Der Rennfahrer-Ehrgeiz war dennoch groß: Sommer wollte unbedingt in seiner Klasse gegen Schmitts TR 4 siegen. Und das Ziel hat er erreicht.

Auf regennasser Fahrbahn war Theußl voll in seinem Element. Schon in der Anfangsphase machte er Boden gut, ließ seine Klasse weit hinter sich und fuhr auf den vierten Platz vor.

Der Tuttlinger Manfred Sommer konnte seinen Klassengegner Bernd Schmitt überholen und hängte sich an Theußl. Schmitt blieb hinter Sommer, konnte ihn aber nicht mehr kriegen. Nur ein Ausfall hätte den Österreicher Theußl jetzt noch bremsen können. Aber zum Pech der anderen trat das nicht ein. Der Lotus Elan lief wie ein Uhrwerk und fuhr in seiner Klasse als erster über die Ziellinie. Mit hauchdünnem Abstand von 0,5 Punkten wurde er so vor Schmitt Gesamtsieger der GTM 1999.

Im TVR Griffith konnte Göckmann seine Führung über das gesamte Rennen halten und gewann somit den letzten Lauf der Grand Turisme Meisterschaft in diesem Jahrtausend. Auch eine schöne Trophäe zum Millenium und wir sind gespannt, was die GTM-Saison 2000 bringen wird.

Gesamtergebnis Saisonfinale Nürburgring:
1. Ivo Göckmann (TVR)
2. Joe Ward (TVR)
3. Heiner Schulte (TVR)
4. Willibald Theußl (Lotus Elan)
5. Manfred Sommer (Porsche 911)
6. Bernd Schmitt (Triumph TR4)
7. Hartwig Jaus (Triumph TR4)
8. Eckhart Oebbeke (Kellison Astra)
9. Alexander Jaus (Triumph TR 4)
10. Veit Avemarg (Alfa Romeo)
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Ivo Göckmann gewinnt sein erstes GTM-Rennen

Für Ivo Göckmann war das Rennen in Oschersleben mehr als ein großer Erfolg. Auf der 3,7 Kilometer langen Rennstrecke steuerte er erstmals einen TVR Griffith. Sonst in einem Diva GT unterwegs, erfüllte er sich endlich den Traum, einen Wagen dieser Klasse bei einem Meisterschaftslauf zu fahren. Mit dem geliehenen Wagen kam er auf Anhieb sehr gut zu recht und es gelang ihm, die komplette Konkurrenz hinter sich zu lassen. Er überquerte die Ziellinie als Erster.

Willibald Theuß auf Lotus Elan konnte sich mit Platz zwei in Oschersleben in der Gesamtwertung auf Platz eins schieben. Bernd Schmitt auf Triumph TR 4 kam als dritter über die Ziellinie und ist jetzt vor Halbzeitmeister Manfred Sommer auf Platz zwei im Gesamtklassement. Der Porsche 911 Fahrer hat als dritter aber dennoch gute Chancen auf den Gesamtsieg.

Doch wer Gesamtsieger der GTM wird, entscheidet sich erst am 24. Oktober 1999 beim Saisonfinale auf dem Nürburgring. Denn mindestens sechs Teilnehmer haben noch die Chance, den Titel zu holen.
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Frits im Glück

Überraschungssieg in Österreich Mit seinem zweiten GTM-Sieg in Folge wurde der Holländer Frits Kremer für seine weite Reise nach Österreich belohnt. Nach dem Erfolg beim Heimrennen in Zandvoort sicherte sich Kremer mit seinem TVR Griffith auch den Laufsieg auf dem A 1-Ring in Österreich. Dabei profitierte er allerdings vom Pech seines Teamkollegen Joe Ward, der bereits nach zwölf Runden ausschied. Ward erzielte die beste Rundenzeit im Training und war dabei über eine Sekunden schneller als Kremer.

Den zweiten Platz im Gesamtklassement erbte Willibald Theussl auf Lotus Elan. Bei seinem Heimrennen verwies der Österreicher seinen Markenkollegen Thomas Kargus auf den dritten Platz.

Enttäuscht beendete der bisherige Tabellenführer Manfred Sommer den Lauf auf der Formel 1-Strecke in der Steiermark. Er mußte sich mit seinem Porsche 911 mit dem neunten Platz in der Klasse zufrieden geben und verlor so die Führung in der Punktewertung an Ralf Oehme. Der Porsche 356-Fahrer liegt aber nur einen halben Punkt in Führung. Auf Platz drei folgt Harald Habermann auf Austin Healey Sprite vor dem A1-Ring-Sieger Willibald Theußl.

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V 8-Trio in der Toskana

Manfred Sommer Halbzeitmeister

Die GT-Renner mit den bärenstarken V8-Motoren waren beim GTM-Start in Mugello nicht zu schlagen. Gaststarter Peter Rössler gewann den vierten Saisonlauf in seinem Ford GT 40 vor Uli Berberich-Martini auf Chevrolet Corvette und dem Briten Joe Ward im TVR Griffith. Der zweifache Saisonsieger Georg Stummeyer (Ford GT 40) fehlte in Italien.

Nach dem Rennen im Mugello-Tal bei Florenz kann die GTM-Truppe ihre Halbzeitbilanz ziehen. In der Punktetabelle führt Manfred Sommer im Porsche 911 mit einem ganzen Zähler Abstand zu Eckart Oebbecke in seinem Kellison Astra, einem ungewöhnlichen GT aus den USA mit V 8-Frontmotor und Automatikgetriebe. Dahinter folgt Ralf Oehme mit seinem Porsche 356 B S 90. Den vierten Platz belegt das Team Kampmann/Schütz mit seinem Austin Healey 3000. Die Konstellation dahinter verspricht Spannung für die zweite Saisonhälfte. Den fünften Platz teilen sich zwei Fahrer aus der Klasse bis 1 Liter Hubraum. Hier starten die kleinsten Autos der GTM. Stefan Krieger und Harald Habermann sammelten beide je 130,5 Punkte. Krieger fährt einen äußerst seltenen Austin Healey Lenham Sprite mit der Stromlinienkarosserie. Habermann setzt auf den klassischen Austin Healey "Frosch"-Roadster.

Schon das nächste GTM-Rennen wird zeigen, was die Plazierungen der Halbzeittabelle wert sind. Der Lauf wird am 25. Juli 1999 im holländischen Zandvoort ausgetragen. Der Dünenkurs wurde gründlich renoviert, um in naher Zukunft auch wieder den Grand-Prix-Zirkus an die Nordsee zu locken. Für den GTM-Lauf in Zandvoort haben bislang 55 Teams gemeldet. Der Start zu dem Einstunden-Rennen erfolgt am Sonntag (25.7.99) um 10 Uhr. Geradezu ideal für einen Wochenendausflug. Also, auf nach Zandvoort!

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Ford Francorchamps

Einsames Rennen von Georg Stummeyer

Der Ford GT 40 von Georg Stummeyer (Buxtehude) fühlt sich offenbar in Belgien am wohlsten. Denn nach dem Auftaktsieg in Zolder und einem Ausfall beim zweiten GTM-Lauf in Hockenheim gewann der Norddeutsche den Lauf auf der Formel 1-Strecke von Spa-Francorchamps mit überlegenem Vorsprung.

R.&S. DurchholzDie Rundenzeiten im zweiten Training ließen noch auf einen Zweikampf des GT 40-Fahrers mit Joe Ward (GB) auf seinem TVR Griffith hoffen. Doch gleich nach dem Start setzte sich der Deutsche ab. Der Brite aus dem Team von Cambridge Motorsport konnte das Tempo auf dem 6,9 Kilometer langen Ardennenkurs nicht mitgehen.

Um den dritten Platz im Gesamtklassement bewarben sich viele Runden lang die Corvette-Kapitäne Uli Berberich-Martini und Kurt Thiel. Doch jeder der beiden verbüßte eine Stopp-and-go-Strafe an der Box. Somit war der Weg frei für Jan Göckmann auf Jaguar E-Type. Insgesamt starteten 67 Autos beim dritten Lauf zur GTM, der Meisterschaft für historische Gran Tourisme-Fahrzeuge. Die größte Konkurrenz herrschte in der Klasse bis 1600 Kubikzentimeter Hubraum und Baujahr 1965, nicht zuletzt dank einer starken Fraktion von Porsche-Fahrern aus dem 356-Cup. Doch nach einer Stunde Renndistanz setzten sich drei Lotus Elan durch. Der Österreicher Willibald Theußl gewann vor Berthold Haller und Thomas Kargus.

R.&S. DurchholzIn der Klasse bis 2500 Kubikzentimeter mußte sich der GTM-Punktbeste Manfred Sommer auf Porsche 911 mit dem vierten Platz zufriedengeben. Es gewann der belgische Gaststarter Gerard de Ville de Goyet vor dem enttäuschten Klaus-Dieter Frers auf seinem Porsche 904 GTS. Frers hatte im letzten Jahr mit seinem Porsche die Gesamtwertung bei der Eifel Klassik auf der Nordschleife des Nürburgrings gewonnen. Der nächste Lauf zur GTM, der Meisterschaft für historische Gran Tourisme-Fahrzeuge, wird auf der italienischen Rennstrecke von Mugello in der Toskana ausgetragen. Dort starten die GTs im Rahmen des GTP-Weekends.

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GT 40, die Zweite

Überraschender Ausgang beim zweiten GTM-Lauf in Hockenheim

"Ich habe einfach einen klaren Kopf behalten", erklärt Peter Rössler sein Erfolgsrezept. Mit seinem Ford GT 40 gewann er den zweiten Lauf zur GTM, der Meisterschaft für klassische Grand Tourisme-Fahrzeuge. Auf dem 6,8 Kilometer langen Grand Prix-Kurs hatte der Auftaktsieger von Zolder, Georg Stummeyer mit seinem Ford GT 40 das Tempo während des Trainings bestimmt. Doch im Rennen konnte er die beste Startposition nicht umsetzen. In der ersten Schikane drehte er sich und kollidierte mit dem Zweitplazierten Joe Ward auf TVR Griffith. Während Ward das Rennen nach einem längeren Boxenstopp fortsetzen konnte, schied Stummeyer mit einem abgeknickten Hinterrad aus. Davon profitierte Peter Rössler, der als Erster ins Motodrom einbog und die Führung nicht mehr abgab. Hinter ihm hielt sich bis zur Rennhälfte der Schweizer Kurt Thiel auf Chevrolet Corvette. Doch der mußte sich letztlich Jan Göckmann mit seinem Jaguar E-Type geschlagen geben. Die alleinige Führung in der Meisterschaft übernahm Manfred Sommer mit seinem Porsche 911. Dahinter folgen Stefan Krieger (Lenham Sprite) und Eckart Oebbecke (Kellison Astra).

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Die Klassensieger des zweiten GTM-Laufs in Hockenheim

bis Baujahr 1961 (Kategorie E)

bis 1000 ccm   Stefan Krieger (Lenham Sprite)
bis 2500 ccm   Chris Conoley/Joe Ward (Triumph TR 3)
über 2500 ccm   Eckhard Oebbeke (Kellison Astra J4)

bis Baujahr 1965 (Kategorie F)

bis 1300 ccm   Rainer Bastuck (Triumph Spitfire)
bis 1600 ccm   Willibald Theußl (Lotus Elan)
bis 2500 ccm   Thomas Kargus (Lotus Elan)
über 2500 ccm   Peter Rössler (Ford GT 40)


Die Klassensieger des dritten GTM-Laufs in Spa Francorchamps

bis Baujahr 1961 (Kategorie E)

bis 1000 ccm   Eberhard Krieger (Austin Healey Lenham Coupé)
bis 2500 ccm   Alexander Jaus/Eugen Pfisterer (Triumph TR 4)
über 2500 ccm   Eckhard Oebbecke (Kellison Astra)

bis Baujahr 1965 (Kategorie F)

bis 1300 ccm   Donate Bastuck (Triumph Spitfire)
bis 1600 ccm   Willibald Theußl (Lotus Elan)
bis 2500 ccm   Gerard de Ville de Goyet (Porsche 911)
über 2500 ccm   Georg Stummeyer (Ford GT 40)


Die Klassensieger des vierten GTM-Laufs in Mugello

bis Baujahr 1961 (Kategorie E)

bis 1000 ccm   Krieger, Horst (Austin Healey Sebring Sprite)
bis 2500 ccm   Jaus, Alexander / Pfisterer, Eugen (Triumph TR 4)
über 2500 ccm   Reiter, Thomas (Austin Healey 3000)

bis Baujahr 1965 (Kategorie F)

bis 1300 ccm   Bastuck, Rainer (Triumph Spitfire)
bis 1600 ccm   Theußl, Willibald (Lotus Elan)
bis 2500 ccm   Schmitt, Bernd (Triumph TR 4)
über 2500 ccm   Rössler, Peter (Ford GT 40)

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Die Termine für die GTM:

9.-11. April 99

Zolder

23.-25. April 99
Hockenheim

21.-24. Mai 99
Spa

18.-20. Juni 99
Mugello

23.-25. Juli 99
Zandvoort

20.-22. August 99
A1-Ring (Österreich)

24.-26. September
Oscherleben

22.-24. Oktober
Nürburgring

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TWM © 1998
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