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3. Auflage
des Grand Prix de Monaco Historique 2002
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| Großer
Preis von Monaco 1935 |
Genau eine Woche bevor
die Formel 1 bereits zum 60sten Mal in Monte Carlo an den Start ging,
gaben am 18. und 19. Mai 2002 die Ur-Väter der Königsklasse im Motorsport
auf dem 3,367 km langen Kurs Gas - bei der 3. Auflage des Grand Prix de
Monaco Historique. Der historische Grand Prix, der vom Automobilclub Monaco
organisiert wird, entführte Teilnehmer und Zuschauer in das goldene
Zeitalter des Rennsports. Die Fahrzeugpalette bei dem einzigartigen Rennwochenende,
das zum ersten Mal von der Uhrenmanufaktur Chopard als offizieller Zeitmesser
begleitet wurde, reichte von faszinierenden Rennwagen aus den 20er Jahren
bis hin zu Formel 1 – Boliden, die vor 1979 an den Start gegangen waren
- eine Vielzahl vierrädriger Raritäten auf den monegassischen
Straßen, die sich seit dem ersten Rennen am
14. April 1929 nur
wenig verändert haben.
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| Dreifachsieg
für Mercedes Benz beim Großen Preis 1937 |
Vor allem in
den 30erJahren waren die Rennen in Monaco an Spannung und Dramatik kaum
zu übertreffen. Heiße Kämpfe zwischen den Favoriten machten
die Läufe im monegassischen Staat zu einem Muß für Rennbegeisterte.
Das erste Rennen auf dem berühmtesten Stadtkurs der Welt konnte William
Grover auf einem Bugatti 35B für sich entscheiden. Auf dem Treppchen
waren vor dem zweiten Weltkrieg oftmals die berühmten Fahrer der
Mercedes-Silberpfeile zu sehen. So gab es 1937 sogar einen dreifachen
Sieg für Mercedes-Benz beim "Großen Preis von Monaco".
An diese legendären Zeiten der atemberaubenden Rennen in Monaco,
die auch nach dem Krieg immer wieder für Aufsehen sorgten, knüpften
am Samstag und Sonntag, den 18. und 19.Mai 2002, die Fahrer der sieben
verschiedenen Klassen ohne Rücksicht auf Verluste an.
Bevor das Rennen am Sonntag das Flair alter Renntage im Fürstentum
aufkommen ließ, stand am Samstag erst einmal das Training mit dem
Kampf um wichtige Sekunden und Meter auf dem Programm. Schließlich
war bei den historischen Rennwagen der Startplatz in Monaco aufgrund der
schwierigen Überholmanöver noch wichtiger als im aktuellen Formel
1-Zirkus. Der harte Kampf um wichtige Sekunden und die Ideallinie wurde
während der zweimal zwanzig Minuten Trainingszeit pro Klasse durch
heftige Regenschauer zusätzlich erschwert und führte zu Millionenschäden
- Gott sei Dank nur am
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| Schwierige
Straßenverhältnisse |
Material. Trotz des
strömenden Regens erlebten die rund 50 000 Zuschauer auf dem Stadtkurs
nicht nur das heiße Gerangel um die besten Plätze, sondern
auch zahlreiche Rempler und Dreher, die auf dem nassen Asphalt nicht spektakulärer
hätten sein können. Besonders die
schnelle St. Devote, die Mirabaeu und die Hafenschikane kosteten Material
und Nerven.
Doch der Einsatz der Fahrer versprach nicht nur einen guten Startplatz
für den Rennsonntag und damit gute Aussichten auf einen Klassensieg
in Monaco, sondern auch
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| Chronograph
"Monaco Grand Prix Historique |
eine außergewöhnliche
Belohnung. Denn von der Uhrenmanufaktur Chopard erhielt jeder Fahrer,
der im schwierigen Training eine Poleposition herausfuhr, ein Exemplar
des eigens für das Rennwochende kreierten streng limitierten Chonographen
„Monaco Grand Prix Historique".
Die kleinen und großen Blessuren der Rennwagen konnten nach den
Trainingsläufen in der engen Boxengasse bewundert
werden, wo die Mechaniker ihr Bestes gaben, um einen Start am Sonntag
zu ermöglichen. Motorsportfan Prinz Albert ließ sich im heimischen
Monaco das Vergnügen, die einzigartigen Boliden hautnah zu erleben,
nicht entgehen.
Formel 1-Ausflügler
Takuma Sato lag die anspruchsvolle Strecke im Fürstentum eine Woche
vor seinen "Diensteinsatz" nicht. Der junge Fahrer vom Team
Jordan-Honda überstand das zweite Training im Lotus 49B von 1968
nicht unbeschadet:
In der Leitplanke an der Schwimmbad-Kurve kam das Aus für den Rennprofi,
als er den Siegerwagen von 1968 und 1969 in die Leitplanken
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Prinz
Albert von Monaco im Fahrerlager
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gesetzt hatte. Leider
waren die Unfallschäden so groß, dass Sato im Rennen am Sonntag
nicht mehr starten konnte. Vielleicht war dieser Unfall ein Vorbote für
den Formel 1-Grand Prix, bei dem der Japaner eine Woche später ebenfalls
durch einen Unfall ebenfalls ohne große Blessuren ausschied.
Mehr Glück
und Geschick bewies Formel 1-Kollege Alex Yoong beim Historischen Grand
Prix, der im
Lauf der Formel 1-Wagen bis Baujahr 1979 am Sonntag im Lotus 72D hinter
Star-Pilot Martin Stretton den zweiten Platz belegte. Noch in der letzten
Runde führte der Malaysier, doch im Abschnitt hinauf zum Casino hatte
Yoong gegen den Briten Stretton im Sechsrad-Tyrrell P34, der auch das
Rennen der Frontmotor-GP-Wagen bis 1961 auf einem Connaught gewann, keine
Chance mehr. Alex Yoong mußte sich zwar geschlagen geben, aber ein
gutes Training für den Großen Preis von Monaco hatte er auf
jeden Fall absolviert. Leider half das kurze Training eine Woche später
nicht, als der Minardi-Fahrer nach einem Unfall ausschied.
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| Alfa Romeo
8C Monza |
Für die spannenden
sieben Rennläufe am Sonntag strahlte der Himmel über Monaco
wieder, was zahlreiche Zuschauer an die berühmteste Innenstadt-Strecke
der Welt zog.
Bei den zweisitzigen GP-Wagen bis Baujahr
1934 gewann der Brite Charles Dean auf Bugatti 51, nachdem der Favorit
Julian Majzub seinen Typ 35 kampfunfähig gemacht hatte. Auf den zweiten
Platz fuhr Fritz Grashei aus Deutschland auf einem Alfa 8C Monza.
Das größte
Starterfeld einer Klasse mit 36 Teilnehmern boten die Sportwagen bis 1958
mit Trommelbremsen. Im spannenden Rennen mit spektakulären Überholmanövern
in den engen, unübersichtlichen Straßen dominierte der Engländer
David Franklin auf Ferrari 750 Monza, der duch seine silber-blaue Lackierung
auffiel. Leider kam es im Rennen der Sportwagen nicht zum Duell zwischen
Stirling Moss und Phil Hill, dessen Alfa Romeo 3000 CM aufgrund einiger
Probleme nicht startklar war. So drehte Stirling Moss
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| Heiße
Duelle in engen Passagen |
seine Runden an der
Cote d' Azur ohne seinen Konkurrenten Hill auf einen Frazer-Nash Le Mans
Replika und erreichte am Ende Platz zwölf. Der Sieg ging wiederum
an einen Briten, zum dritten und nicht zum letzten Mal an diesem Wochenende.
Denn eines stand an diesem Wochenende fest: Der Sieg geht nach Großbrittanien.
Erneut ein Omen für das Formel 1-Rennen im mondänen Monte Carlo
- der Sieger hieß eine Woche später schließlich David
Coulthard.
Das spannendste
Finale lieferte am Sonntag der Zieleinlauf der Klasse Formel Junior mit
Heckmotor, in der der Brite
Dennis Welch im Merlyn Mk V nach zehn Runden mit nur einer Sekunde Vorsprung
vor Michael Schryver im Lotus 22 das Rennen für sich entscheiden
konnte. Da war die Präzision der Zeitmessung, die von Chopard unterstützt
wurde, entscheidend. Die Zuschauer und die anderen Fahrer, darunter Rennlegenden
wie Sir Stirling Moss, waren begeistert vom außergewöhnlichen
Renngeschehen.
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| Details
in der tiefen Verbundenheit zum historischen Motorsport |
Die Rennatmoshäre
vergangener Zeiten war für ein Wochenende in Monaco wieder lebendig
geworden. Ein stimmungsvoller und spannenden Einblick in vergangene Tage,
dem die Schweizer Uhrenmanufaktur Chopard eine Uhr von besonderer sportlicher
Eleganz widmete. Der speziell zu diesem Anlass kreierte Chronograph „Monaco
Grand Prix Historique" in Rotgold spiegelt die Faszination des historischen
Rennsports und die Leidenschaft für antike Sportwagen in wunderschönen
Details wider. Damit steht der auf 250 Exemplare limitierte Zeitmesser
ganz in der Tradition der begehrten Mille Miglia Uhren, die seit 1988
für die Faszination für den historischen Rennsport, für
Tradition, Eleganz und Präzision stehen.
Der Chronograph zur dritten Auflage des "Grand Prix de Monaco Historique"
ist nicht nur für die Pole Position Fahrer ein Zeitmesser, der die
unzähligen Stunden bis zur 4. Auflage eines einzigartigen Rennerlebnisses,
auf die alle Beteiligten hoffen, verkürzen wird.
Klasseneinteilung und Ergebnisse:
| Klasse |
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Sieger/
Wagen |
| Pre
1934 Two-Seater Grand Prix Cars |
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C.
Dean (GB), Bugatti 51 |
| Pre
1952 Single-Seater Grand Prix Cars |
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J.
Bronson (GB), ERA Typ B |
| Pres
1959 Drum Baked Sports Cars |
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D.
Franklin (GB), Ferrari 750 |
| Pre
1961 Front Engine Grand Prix Cars |
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M.
Stretton (GB), Connaught |
| Rear
Engine Formula Junior Cars |
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D.
Welch (GB), Merlyn Mk V |
| Pre
1966 Rear Engine Grand Prix Cars |
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F.
Synter (GB), Brabham |
| Pre
1979 3 litre Formula One |
|
M.
Stretton (GB), Tyrrell P34 |
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